Family Burger

Wenn man etwas für mehrere Leute macht, muss man oft Rücksicht nehmen. Der eine mag das nicht, die andere dieses nicht. Aber Burger geht immer. Fisch-Brötchen, Italien-Burger, Tiroler Burger.

Denn Burger können individuell zusammengestellt werden. Und wenn man glutenfreie Semmeln aus dem Reformhaus besorgt und bei den Bröseln darauf achtet, dass kein Getreide dabei ist, sind auch glutenfreie Burger möglich.

Wobei Burger ist relativ. Die Buns sind aus einem Briocheteig, es gibt Mayonnaise, es gibt Sauce Dijonnaise, Salat Lyonnaise, Pommes Frites. Klingt das nicht vielleicht so, wie wenn ein Franzose Burger macht?

Wir haben uns wieder mal von Alain Ducasse inspirieren lassen.

Rezept Family Burger (Fisch-Brötchen, Italien-Burger, Tiroler Burger)

Brioche-Buns

500 g Mehl
50 g Zucker
1 EL Salz
14 g Hefe
2 Eier
250 ml Wasser
Alles zusammenrühren. Etwa 7 Minuten mit dem Knethaken kneten.  Anschließend 6 EL weiche Butter einrühren und nochmals 6 Minuten mit dem Knethaken kneten. Pro kleinem Brötchen 60 g Teig  in 7 cm breite Ringe legen. Pro großem Brötchen 120 g Teig in 12 cm breite Ringe. 2 Stunde gehen lassen. Mit Pistazien bestreuen. Anschließend im auf 180 Grad vorgeheizten Backrohr 15 bis 20 Minuten fertig backen.

Auch nach dem Backen erkennt man die Pistazienstücke wie sie aus den Buns ragen.

Mayonnaise

wie immer vorbereiten, siehe hier.

Eingekochte Schalotten (Grundrezept)

2 Schalotten, 100 ml alten Weinessig

Die geschälten Schalotten in feine Würfel schneiden und mit dem Essig in einer Kasserolle kochen bis der Essig fast ganz weg ist.

Sauce Dijonnaise

1 Tasse Kresse, 60 g eingekochte Schalotten, 400 g Mayonnaise, Worcestershire Sauce, Tabasco

Klein gehackte Kresse und eingekochte Schalotten in die Mayonnaise unterrühren. Mit Salz, weißem Pfeffer, Tabasco und Worcestershire Sauce abschmecken. In den Kühlschrank geben.

Sauce Tartar

Schalotten, Essiggurken und Petersilie feinhacken. Mit Mayonnaise, Creme fraîche und Dijon-Senf zusammenrühren. Abschmecken mit Salz und Senf.

Salat Lyonnaise

3 Eier, Friséesalat, 1 KL Dijon-Senf, 2 EL alter Weinessig, 4 EL Traubenkernöl, 150 g gewürfelter Frühstücksspeck, 2 Brotscheiben von den Brioche-Buns.

Die Eier 10 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Friséesalat waschen, dicke Rippen entfernen.

Für die Marinade den Dijon-Senf mit Essig vermischen, salzen, pfeffern. Das Öl unter gleichzeitigem Rühren mit dem Schneebesen in einem dünnen Strahl hineingießen.

Für den Salat die Eier grob hacken, die Speckwürfel knusprig braten. Die Brotscheiben in Croutons schneiden.

Anrichten: Croutons, Friséesalat und die Marinade miteinander vermischen. Das grob gehackte Ei dazugeben sowie mit Speck und Croutons garnieren.

Pommes Frites

1,5 kg Tosca, Frittieröl, Salz

Die Erdäpfel schälen, waschen und in gleich große Stifte schneiden. Die Stärke abwaschen und in einem Geschirrtuch abtupfen. In heißem geschmacksneutralem Öl bei 180 Grad frittieren, bis sie bräunlich sind, auf Küchenpapier auslegen.

Anrichten: ein zweites Mal frittieren. Salzen.

Pesto

Basilikum, Parmesan, geröstete Pinienkerne, Meersalzflocken, Knoblauch und Olivenöl. Zusammen rühren. Es soll aber nicht fein püriert werden, sonder eher „stückelig“.

Hühnerbrust und Fischfilet

In Stücke schneiden.

Zusätzlich zur normalen Panier gibt es auch die glutenfreie Variante mit Tapiokamehl und Maisbrösel (aus dem Reformhaus von Moniletti Manufaktur). Ausbacken. Warm halten.

Tiroler Wurst

die „Cervelat“ vom Hödl, fingerdick geschnitten, in der Pfanne von beiden Seiten anbraten.

Buns

halbieren. Auf der unteren Teil ein Käse- Scheibe (Cheddar) legen und im Backrohr von oben kurz angrillen, bis der Käse schmilzt. Für Fisch-Brötchen kein Käse!

Burger zusammenstellen

Fischbrötchen: mit Sauce Tatar beschmieren und den panierten Fisch (Kabeljau) darauf legen.

Italien-Burger: Buns mit geschmolzenem Käse mit Pesto beschmieren. Gebackene Hühner darauflegen, Tomatenscheiben und dann „Deckel“ darauf.

Tiroler Burger: Buns mit geschmolzenem Käse mit Dijon-Sauce beschmieren, eine Scheibe Tiroler Wurst darauf legen und nochmals einen Klecks Dijon-Sauce. Deckel darauf.

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