Tomahawk Pommes Lecsó

Schweinskotelett mit Letscho ist ein Klassiker. Aber ein Tomahawk Steak mit Gin? Und Lecsó original? Und dann noch Pommes frites? So etwas gibt es eigentlich nicht einmal zu Weihnachten.

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Die Sache mit den Pommes

Schmeckt es nach: Natur pur oder wie Industrie? Was schmeckt besser? Diese Frage scheint das TV Publikum zu bewegen. Die Pommes aus der Fabrik haben leicht besser abgeschnitten. Beim Taste Battle auf Pro7 vergab eine Familie, die als Jury fungierte, im blindfold test einen knappen Sieg für die Industrie. Allerdings bei dem Aufwand, der bei der industriellen Fertigung betrieben wird, wundert mich das nicht wirklich.

Aber darauf kommt es nicht an. Wir haben nicht vor, die Küche in ein Chemielabor zu verwandeln. Mit Tuningsalz und Ultraschallbehandlung den Geschmack zur Kartoffel dazucoden? Nicht mit uns. Pommes werden aus gelbfleischigen Marabel-Kartoffeln geschnitten, die von Haus aus über einen feinen, aromatischen Eigengeschmack verfügen. Da braucht es kein Pimpen.

Und dazu? Letscho

Letscho original besteht aus Paprika und Tomaten, neben Zwiebel und Knoblauch sind das die Hauptkomponenten. Paprika hat eine Haut, Tomaten ebenso. Nichts ist enervierender als diese beim Essen zwischen den Zähnen zu finden. Es gibt aber Methoden, sie beim Kochen loszuwerden. Nach dem Blanchieren kann man die Tomatenhaut leicht abziehen. Paprika einfach schälen oder ins Backrohr, bis die Haut schwarz ist, dann kann man sie auch leicht abheben.

Tomahawk

Nach Pommes frites und Letscho fehlt nur noch eine Kleinigkeit, das Fleisch: Tomahawk Steak. Diese Maserung lässt guten Geschmack erahnen. Vom Duroc-Schwein. Tomahawk heißt das Steak, weil noch reichlich Knochen dran ist.

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Rezept

Für die Pommes frites

Kartoffel in Pommes frites schneiden. In kaltes Wasser legen, damit die Stärke heraus kommt. Abgießen. Noch mal mit kaltem Wasser abspülen, auf Küchentuch abtrocknen. Öl erhitzen und die Pommes frites hell frittieren. Abkühlen lassen. Für zwei Stunden in den Tiefkühler stellen. Vor dem Servieren in heißem Öl fertig frittieren.

Für das Letscho

9 Tomaten blanchieren, häuten, vierteln, Kerne entfernen. 4 rote Paprika, 4 gelbe Paprika, 1 grüne Paprika das Gehäuse entfernen, vierteln, schälen, in halbe Zentimeterdicke Scheiben schneiden. 3 weiße Zwiebeln in Scheiben schneiden. In brauner Butter goldbraun anrösten. 2 EL Tomatenmark einrühren, ein paar Minuten mitrösten. Herd zurück drehen. Paprika, Tomaten dazu geben. 2 EL Paprikapulver, 5 gehackte Knoblauch, Salz, Pfeffer einrühren, dazu geben. Durchrühren, mit 300 ml Tomatensauce aufgießen. Wenn nötig, etwas Wasser dazu geben. Gut durchrühren, auf mittlerer Hitze 40 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Tomahawk Steak

Schale einer Zitrone zestern. Mit Pfeffer aus der Mühle und Salz vermischen.

Die Tomahawk Schweine Steaks salzen, und dann auf allen Seiten scharf anbraten, zuerst auf der fettigen Seite. Dann auf ein Backblech legen und mit Hilfe eines Pinsels mit Gin auf allen Seiten benetzen, mit Zitronenpfeffer bestreuen. Bei 120 Grad im Backrohr eine Dreiviertelstunde lang durchgaren lassen.

Ref. https://www.falstaff.at/rd/r/tomahawk-vom-schwein-mit-salat/


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6 Kommentare

  1. Ja, die Sache mit den Pommes ist wirklich fast eine Glaubensfrage! Bevorzugt sind auch bei mir die Hausgemachten, und wenn ich diese rechtzeitig plane, machen sie wie bei dir Zwischenstation im Tiefkühler.
    Zitronenpfeffer ist vorgemerkt!

    Gefällt 1 Person

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