Erdäpfelgröstl mit Debreziner und Gurkensalat

Aus einer Laune heraus haben wir Debreziner Würstel gekauft und wie es der Zufall so will, tags darauf ein Rezept dazu gefunden, beim Durchblättern von Alexander Herrmanns Kochbuch „Schnell mal was Gutes“*. Dieses Kochbuch wird mir immer sympathischer. Lange Zeit haben wir es liegen gelassen und nun erst für uns entdeckt. Hier drin ist einfache Hausmannskost beschrieben mit ein paar nützlichen Tipps und Tricks, die es dann doch besonders machen. Zum Beispiel schreibt Alexander Herrmann, dass man in das Salzwasser für die Kartoffeln reichlichst Kümmel hineingeben soll, der Kümmel beim Herausheben ruhig darauf kleben bleiben darf, damit der Geschmack auch etwas eindringen kann, innen kann man ja nicht würzen.

Gewaschene Kartoffeln halbieren, in Wasser mit viel Salz und Kümmel bissfest kochen, abgießen. In eine Pfanne wenig Olivenöl geben und die Kartoffeln darin braten, in dünne Scheiben geschnittene Zwiebel dazu geben, ein paar Minuten mitbraten, etwa einen halben Zentimeter schräg geschnittene Debreziner dazu geben und braten lassen. Mit Salz und geschrotetem Kümmel abschmecken, Senf einrühren, mit Petersilie bestreuen.

Gurkensalat Gurken in dünne Scheiben hobeln, salzen, ziehen lassen, ausdrücken. Joghurt, Weißweinessig, Olivenöl, grob gehackte Dille und ein bisschen vom Gurkenwasser pürieren. Auf die Gurken gießen, ziehen lassen.

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K.E

Küchenereignisse - von hart Gesottenem und weich Gekochtem.

2 Comments

  1. Schon wieder so ein leckeres Kartoffelgericht. Aber recht so. Diese Knolle war nicht um,sonst über viele Jahrzehnte Hinweg praktisch Hauptnahrungsmittel. Dieses Gericht schreit geradezu danach bei nächster Gelegenheit nachgekocht zu werden!

    1. Auf der Rückseite eines Kochbuches habe ich diesen Satz gefunden: „Der Erzgebirger kann alltäglich in der Woche Kartoffeln essen und ißt doch an keinem Tage das gleiche Gericht“. Das ist aus dem Jahr 1904 und seitdem hat sich die Kartoffel diesen Ruf bewahrt, das kann man wohl mit Fug und Recht so sagen. Aus diesem Kochbuch, „Dr‘ arzgebirgsche Kochtopp“, haben wir noch nichts gemacht, das harrt noch seiner Zeit.

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