Das Mottobrot – wie man Würstel mit Senf ißt

Als wir letzte Woche Samstag beim Austria Center Vienna waren, war der Mottobrot-Stand leider, leider zu, was mich leicht trübsinnig machte, ob der verpaßten Chance, ein gutes Brot zu bekommen. Doch nun haben wir die Gelegenheit ergriffen, nachdem wir bei der Fleischerei Ringl in der Gumpendorfer Straße waren, die in der Nähe liegt, dazu ein ander Mal mehr, im Hauptgeschäft auf der Mariahilfer Straße zu erscheinen und zuzuschlagen. Wir kauften ein Urgetreidebrot, ein halbes Dinkelroggen und ein Baguette. Diese Brote sind aus Sauerteig gemacht. Diese Brote haben eine eigene Art von Geschmack, wie ich es vorher noch nie gegessen habe. Es war mir ein besonderes Vergnügen, dieses Brot mit Debreziner und Wiener Frankfurter von der Ringl-Fleischerei zu essen, das Baguette hatten wir schon mit Schinken und Kren zum Frühstück. Übrigens: es zahlt sich aus, eine Stunde früher aufzustehen, am Samstag, die Straßen sind leer und man kommt gut voran. So kommt man bei der Fleischerei Ringl um halb acht Uhr früh an, hat keinen Stress mit  anderen Leuten und kann gegen acht Uhr gemütlich in die Viennoiserie – Boulangerie – Patisserie Mottobrot in der Mariahilfer Straße überwechseln. Danach erst gab es bei uns zu Hause das Frühstück. Mit dem ersten Kaffee des Tages. Beim Mottobrot gibt es offenbar eine starke Verbindung mit Frankreich. Das liegt vielleicht daran, daß die „Wiener Methode“ im 19. Jahrhundert durch einen Wiener Bäcker und Unternehmer in Paris begründet wurde. Im Laden gibt es Baguette und Quiche Lorraine zu kaufen.


Das Mottobrot-Geschäft in der Mariahilfer Straße ist optimal gelegen, gleich neben der U-Bahn-Station „Neubaugasse“, wo die U3 verkehrt.

Links:

Mottobrot im Falstaff: https://www.falstaff.at/nd/motto-brot-auf-der-mariahilferstrasse/

Mottobrot – die fabelhaften Baker Boys Bäckers Leute: https://www.mottobrot.at/uber-uns/