Fish & Chips nach Wiener Art

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Das Geheimnis der Fish & Chips liegt im Teig. Dabei wird Mehl mit Wasser vermischt, oder man nehme – Achtung: Geheimnisverratalarm: statt Wasser Bier. Nun denn, so kauften wir also eine Flasche Bier. Doch dann kamen wir drauf, daß man dafür ein Englisches Bier nehmen sollte, wenn es authentisch sein soll. Unseres war aus Vorarlberg. Daher kam es zur Planänderung und wir machten Fish & Chips, wie man das in Wien machen würde, also mit einer Panier wie für ein Wiener Schnitzel; das geht immer. Die Fish & Chips nach Englischer Art mit einem English Ale werden nachgeholt.


Rezept Fish & Chips nach Wiener Art

Erdäpfel schälen, in halbe cm dicke Scheiben schneiden, mit Olivenöl u Salz vermischen, im Ofen bei 200° goldbraun braten. TK-Erbsen fein gehackte Schalotten in brauner Butter anschwitzen, die TK-Erbsen dazugeben und so lange rühren, bis es auftaut. Salzen. Fisch (Kabeljau Loins) Haut abziehen, in 2 cm dicke Stücke schneiden, panieren, also mit Mehl, verrührtem Ei und Brösel und in heißem Öl herausbacken. Zucchini-Variante mit Zucchini-Scheiben statt Fisch. Anrichten mit Wildkräutersalat und Wasabi-Mayonnaise.

P.S. (Es gibt keine Kochbücher mehr):

Immer noch bin ich auf der Suche nach einem brauchbaren Englischen Kochbuch. Mit Originalrezepten so auf die Art wie Alain Ducasse das für die Französische Küche macht. Von Evert Kornmayer hätte ich mir das erwartet, der kann so herrlich in die Küche fremder Länder eintauchen, also nicht so oberflächlich wie das sonst oft so ist. Sein Buch über die Bretagne* ist so eines, wie wir uns das vorstellen. Sachlich. Genau. Und umfassend. Dafür nicht im Coffee Table Book Format. Aber: Fehlanzeige.


Von Küchenereignisse

Küchenereignisse - von hart Gesottenem und weich Gekochtem.

11 Kommentare

  1. Hm, wenn es ein Ale sein soll – eventuell passt Störtebeker, die haben Atlantik Ale.
    Ich hab früher (ich war als Lehrling Samstag mit kochen dran, wenn alle anderen noch in der Schule waren) mal Zander in Brauseteig gemacht, weil ich das Bier nicht gefunden habe. War lustig, aber gut essbar.

    1. Ich weiß nicht genau, was English Ale ist, aber ich verstehe darunter einfach Bier aus England. Guinness haben wir nun gekauft. Das ist zwar ein „Irish Stout“, aber zumindest ist es von den Inseln. Hat nichts anderes gegeben. In dem Rezept, das ich gefunden habe, steht ganz allgemein „beer“.
      Störtebeker ist mir als Bier noch nicht untergekommen. War das nicht ein Seefahrer?
      Zander im Brauseteig ist mal was anders: Lustige Fische N Fritten statt Bierernste Fish ’n‘ Chips. Vielleicht sollten wir das machen…
      viele Grüße aus Wien Christian

  2. Das führt mich dann zu der Überlegung: ksollte man „Fisch’n chips“ im Rheinland mit KÖLSCH (Bier) machen? D.h. den Teig mit Mehl und Kölsch anrühren?

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