Hirse-Salat mit Artischocken, Brokkoli und pochiertem Ei

Das Leben ist vollgepflastert mit guten Vorsätzen. Bitterstoffe, wie sie in der Artischocke vorkommen, regen die Verdauung an, sind gut für die Leber und bremsen obendrein die Eßlust am Süßen. Wer darunter leidet, besorgt sich in der Apotheke Bittertropfen. Dann kommen sie in die Arzneimittellade und werden schubladisiert. Aber es geht auch anders: man kann Bitterstoffe durch Mahlzeiten einnehmen, so wie zB. durch diesen Artischocken-Brokkoli-Salat mit Ei. So kommt man der Sache schon näher!


Hirse in Salzwasser garen, Brokkoli darin dünsten. Zwiebel mit ein bisserl Öl in einer Pfanne anbraten, Brokkoli dazu geben und weiterbraten. Dann Artischocken, Brokkoli mit der Hirse vermischen und anrichten. Eine Marinade aus Öl, Mandelmus, Senf und Essig machen, abschmecken. Die in Säckchen gefüllten Eier in heißem Salzwasser rühren und auf den Hirsesalat legen.

Nach Riedl:  Meine 100 beste Rezepte, S. 82


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Von Küchenereignisse

In einer kleinen Kuchl verarbeitet die Hofköchin landwirtschaftliche Erzeugnisse, vorzugsweise aus unserem Landstrich. Dabei fallen regelmäßig Küchenereignisse an, über die wir auf diesem Blog berichten. Küchenereignis, das; -ses, -se: außergewöhnliches Ereignis, das mit schöner Regelmäßigkeit in der Küche anfällt.

15 comments

  1. Hört sich gut an. Es tut mir leid, daß es trotz Bitterstoffen Magenverstimmung gab (im nächsten Beitrag). Ich hoffe, es geht Dir wieder besser.
    Lieben Gruß,
    Tanja

            1. Für uns in Wien ist es tatsächlich nicht so schlimm, uns fällt grad mal der Urlaub ins Wasser. In Tirol ist eine Fliegerbombe aus dem 2. WK explodiert und hat einen 3 m tiefen Krater erzeugt, gottseidank ist nichts sonst passiert, man vermutet dass der starke Regen Erdbewegungen ausgelöst hat, die ihrerseits den Zünder aktiviert haben. Der Süden Österreichs steht unter Wasser, in der Steiermark und Kärnten wurde der Katastrophenfall ausrufen. Noch weiter südlich schaut es noch schlimmer aus, in Slowenien zählt man das vierte Todesopfer, Auch der Norden Italiens, Vorarlberg und das südliche Burgenland sind betroffen.

              1. Das habe ich nicht so mitbekommen, Christian. Zu viel Wasser ist natürlich auch nicht gut. Die Gegenden in Südeuropa, wo es brennt, würden Euch den Regen wahrscheinlich gerne abnehmen. Die Natur steht Kopf. 😦

                1. Naja so schlimm ist es nicht. Mittlerweile ist ja Brand aus, auch die Wassermassen bei uns sind wieder zurückgetreten. Die Ursache für die Brände war übrigens Brandstiftung. An einem Tag nur hat die griechische Polizei 99 Personen wegen Brandstiftung festgenommen.
                  Holz entzündet sich bei 140 bis 150 Grad, die Höchsttemperaturen lagen über 40 Grad.
                  https://www.nzz.ch/panorama/waldbraende-in-griechenland-tausende-helfer-retten-beliebtes-feriendorf-im-suedosten-von-rhodos-ld.1748638
                  https://www.derstandard.at/story/3000000180322/rhodos-eine-insel-in-flammen

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