T-Bone-Steak mit Romanescosalat und Kukuruz

Ein T-Bone-Steak à 1 kg reicht für etwa 2 bis 3 Personen. Zum ersten Mal Fleisch aus dem Internet bestellt und es hat geklappt, auch die Abrechnung war grammgenau, das Zuviel wird sofort zurücküberwiesen. Gut abgehangen schmeckt das T-Bone-Steak herrlich. So kann man sagen, es wurde in Österreich groß gezogen, geschlachtet, zerlegt und: zernagt. Ohne Pfeffer, irgendwelchen Marinaden oder BBQ-Saucen, das braucht man nicht. Diese erweisen sich als überflüssig, nämlich dann wenn die Grundzutat, das Fleisch, von hoher Qualität ist. Wir haben das Steak in Tranchen serviert.

Zubereitung Das T-Bone-Steak eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, um es auf Zimmertemperatur zu bringen. Dann salzen, mit wenig Olivenöl beträufeln und damit einreiben. Die gußeiserne Grillpfanne bei höchster Temperatur vorheizen. Wenn sie zu rauchen beginnt, das Fleisch einlegen, 6 Minuten lang, wenden und nochmals 6 Minuten lang grillen. Dann die Seitenkanten grillen und anschließend 10 Minuten ruhen lassen, im Backrohr aber auch draußen bei Zimmertemperatur, damit die Wärme durchziehen kann. Und die Fasern sich entspannen.

Dazu einen Romanescosalat mit Tomatenraritäten, wie hier. Und einen gekochten Maiskolben mit Kräuterbutter und in der Pfanne gebratene Eierschwammerl.

Für den Romanescosalat: Alain Ducasse & Paule Neyrat “Ducasse Nature einfach, gesund und gut”*, S. 189

https://cdn.shopify.com/s/files/1/1905/5531/files/How_to_do_Steaks.pdf?v=1584873120


Lachssteaks mit einer Chraimeh-Sauce auf die Ungarische Art

Hierfür wurde auf Majoran und Kümmel als Gewürzmischung zurückgegriffen, vor allem aber auf die direkt aus Ungarn eigenimportierte, getrocknete Kirschpaprika (cseresznyepaprika), die als Chili hineinkommt. Die Kirschpaprika ist selbst eine Chili, eben eine Paprikaart, die in Ungarn genauso wie in Mexiko angebaut wird. Sie hat zwischen 1.000 und 5.000 Scoville, ist also nicht extrem scharf. Unsere zwei Kirschpaprika waren fast zu wenig, da sie beim Kochen sehr viel an Schärfe verlieren. Ob das noch eine Chraimeh-Sauce ist, kann ich nicht sagen. Diese hat ja doch eine etwas andere Geschmackskomponente, wenn auch sie genau so fett ist.

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Reh und Steinpilz

Diese Steinpilze stammen aus dem Südburgenland, woher genau wird hier nicht verlautbart. Schwammerlplätze werden grundsätzlich nie verraten. Jemand ist in den Wald gegangen und hat sie gesammelt.

Als ob das nicht schon genug wäre: dazu gibt es auch noch Steaks vom Reh. Das ist ein ebenbürtiger Begleiter, wobei sich hier die Frage stellt, wer begleitet hier wen! Und weil wir schon bei der Herkunft sind: Das Reh stammt aus dem Waldviertel. Jemand ist in den Wald gegangen und hat es erlegt. Rezepte aus dem Wald. Steinpilz und Reh. Von Natur aus gut. Österreich ist das schönste Land der Welt.

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Steak mit geschmolzenen Zwiebeln

Die geschmolzenen Zwiebeln sind so fein, sie zergehen geradezu auf der Zunge, passen gut zum feinen Filet. Dazu passen natürlich Kohlsprossen (Rosenkohl). Ein Brot ohne Kohlenhydrate und selbstgemachtes Ketchup ohne Zucker runden das Schlemmererlebnis ab und machen es zum unbeschwerten Vergnügen.

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Thunfisch und ein bisschen Gemüse

Thunfisch mit süßsaurem Paprikagemüse und lauwarmem Zucchini-Tomaten-Salat.

Ich kann jeden Tag Fisch essen. Dafür braucht man nur ein dickes Stück Thunfisch und ein bisschen Gemüse als Beilage.

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Rauchiger Auberginendip und Jalapenosauce

Rauchiger Auberginendip mit Knoblauch und Granatapfelkernen, Jalapenosauce zum kalt geräucherten U.S. Beef. Die Jalapenosauce ist so gut, man sollte immer frische Jalapenos zu Hause haben. Als Vorspeise: Rosenkohlsalat mit Wachteleiern und Austernpilzen

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Geräuchertes Entrecôte mit Karfiolschalotten

Langsam geräuchertes U.S. Beef, dazu roher (!) dünn aufgeschnittener Blumenkohl, gebratene Schalotten, Salsa aus Berberitze, Pistazien, Honig und Harissa und iranischem Limettenpulver.

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