Mageres Meisl mit Polenta und Chicorée-Orangensalat

Mit Profitipp. 1 kg mageres Meisl rundum salzen. In einem Bräter Butterschmalz auslassen und das Meisl darin auf allen Seiten braten. Das Meisl herausnehmen und eine gelbe und eine rote gewürfelte Karotte, ein Stück gewürfelten Sellerie, einen gewürfelten Fenchelknollen, zwei fein gehackte Zwiebel, zwei gewürfelte Petersilwurzeln und eine gewürfelte Pastinake in den Bräter zum Fleischansatz geben und braten. Einen Esslöffel Tomatenmark dazu geben, ein paar Minuten mitbraten. Mit einem Viertelliter Rotwein ablöschen und einköcheln lassen. Einen halben Liter Kalbsbrühe dazu gießen, vier Knoblauchzehen, einen Zweig Rosmarin und einen Zweig Thymian dazu geben. Dann das Meisl hinein und zugedeckt zwei Stunden lang bei 160 Grad im Ofen schmoren lassen.


Chicorée-Orangen-Salat Chicorée würfeln, Orangen filetieren, den dabei herunterrinnenden Saft auffangen, würfeln und zum Chicorée geben. Zum aufgefangenen Orangensaft weißen Balsamicoessig, Walnussöl und Salz einrühren, uf das Gemüse gießen und etwa fünf Minuten ziehen lassen.


Wenn die zwei Stunden Bratenzeit um sind, das Meisl aus dem Bräter nehmen und sechs bis acht Minuten, mit einer Folie abgedeckt, ruhen lassen, um dem Saft genügend Zeit zu geben, sich aus dem Kern des Fleisches, wo er sich während des Schmorens angesammelt hat, in das ganze Meisl zurück zu verteilen. So wird verhindert, dass beim Anschneiden der Saft herausquillt und das Fleisch trocken wird. Die Sauce durch ein Spitzsieb abgießen. Mit Stärke binden, etwas einköcheln lassen. Polenta machen. Anrichten.

Ganz wichtig ist es, dass man nach dem Herausnehmen des Bratens diesen einige Minuten ruhen lässt (und nicht gleich anschneidet). So behaltet das Meisl seinen Saft und trocknet nicht aus.

Ein zufällig anwesender Chefkoch



Wenn vom Meisl etwas übrig bleibt…

…macht man am nächsten Tag einen steirischen Rindfleischsalat mit steirischen Käferbohnen, Radieschen, grünen Paprika, roten Zwiebeln. Das Meisel klein schneiden und darunter mischen, als Marinade eine steirische Kürbiskernöl-Essig-Mischung machen. Mit Schnittlauchröllchen garnieren.

Das jamaikanisch-karibische japanisch-asiatische Kräutermenü

Jerk-Hähnchen mit Papaya-Mango-Salsa: Für die Marinade roten Zwiebel, Frühlingszwiebel, Knoblauchzehen, Chilischoten, frisch gepressten Limettensaft, Tamari, Kokosöl, Weißweinessig, Honig, frische Thymianblätter, geräucherter Paprikapulver, gemahlenen Piment, Zimt, geriebenen Muskatnuss, Salz, Pfeffer, im Mixer glatt pürieren. Die ausgelösten Hühnerschenkeln in die Marinade legen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Die Hähnchenkeule in der Grillpfanne beidseitig grillbraten. Das Jerk-Hähnchen mit Erbsenkresse und Sango-Rettichkresse bestreuen. Mit Limettenspalten servieren. Für das Papaya-Mango-Salsa Papaya-Mango in Würfel schneiden, mit feingehackter roter Zwiebel, gehacktem Koriander, Minze, Salz, Limettensaft verrühren, eine halbe Stunde ziehen lassen. Japanische Knusperhühnchen Marinade vorbereiten: frisch geriebenen Ingwer, Knoblauchzehen, Eigelb, Weißwein, Tamari, geröstetes Sesamöl, Salz und Pfeffer vermischen. Das gewürfelte Hähnchenbrustfilet im Kühlschrank drei Stunden in der Marinade durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren aus der Marinade nehmen, und in einer Mischung von Tapioka und Mandelmehl wenden. Und in Bratolivenöl frittieren. Miso-Mayonnaise Mayonnaise mit Misopaste und Fischsauce verrühren. In Schälchen anrichten. Mit Sango-Rettichkresse bestreuen. Dazu kommt noch ein Gurken-Kapuziner-Mönchsbartsalat: Für das Dressing Mariendistelöl mit weißem Balsamico, Limettensaft und -schale, Sojasauce, Honig und Wasabipaste-Ersatz vermischen. Die gehobelten Gurken, Mönchsbart, Kapuzinerkresse mit der Marinade beträufeln. Vor dem Servieren mit Schwarzkümmel bestreuen. Knoblauchkresse in einer extra Schüssel anrichten. Alles auf dem Tisch servieren, jeder nimmt sich selbst.

Danach Zitronen-Thymian-Mandeltorte mit Honig.


Gurken-Kapuziner-Mönchsbartsalat nach Tanja Grandits, kräuter*, S. 111 (Tanja Grandits macht das ohne Mönchsbart)

Alle anderen Gerichte nach Pete Evans, Die Paleo-Küche*, S. 119, S. 123 (Bestes Paleokochbuch)


Die Knoblauchkresse schmeckt intensiv nach Knoblauch und ist gleichzeitig erfrischend. Das Hähnchen war durch das vierundzwanzigstündige Einweichen butterweich und sehr geschmackvoll. Die klassische Minze-Koriander-Kombination im Papaya-Salat verursacht Geschmacksexplosionen im Mund. Gurkenkapuzinerkresse mit Schwarzkümmel drauf schmeckt leicht bitter, harmoniert mit dem süßlichen Mönchsbart hätte laut Tanja Grandits nicht dazu gehört. Schön dass wieder das Frühjahr kommt und es wieder mehr Kräuter gibt.

Berglinsensalat mit Aal Drum und Dran

…ohne matschigen Linsen, hier steht, wie es geht. Man bekommt Linsen, glänzend und schön, wie aus dem Ei gepellt. Statt Leinöl verwenden wir Leindotteröl, neben den Berglinsen noch ein Superfood in diesem Salat. Aber wir wollen nicht kleinlich sein, auch das verwendete Olivenöl, die frischen Paprika, die knackigen Radieschen, u.s.w. sind doch alle Superfood, oder? Das Leindotteröl kommt aus dem Allgäu.


Rezept Berglinsensalat mit Aal Drum und Dran

Für 2 Teller

125 Gramm Berglinsen mindestens 3 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen. Abgießen. Die Linsen in leicht gesalzenem Wasser bissfest kochen.

Ist das Kochwasser leicht gesalzen, platzen die Linsen nicht auf und behalten ihre schöne Form. Und als besondere Geschmacksverfeinerung kommt noch die Aalhaut in das Kochwasser, das gibt extra Geschmack.

Ein Linsen-Verehrer

In der Zwischenzeit die fein gehackte Zwiebel und zwei geriebene Knoblauchzehen in Olivenöl dünsten. Mit einem Esslöffel Rotweinessig ablöschen und bis zum Servieren auf die Seite stellen. Eine gelbe und eine rote Paprika entkernen und im Backrohr angrillen bis die Haut schwarz wird. Herausnehmen, die Haut abziehen und würfeln. Dann acht kleine Radieschen vierteln und bis zum Servieren in das eiskalte Wasser legen. Zwei Birnen und einen roten Paprika entkernen, schälen und würfeln. Jungzwiebel in dünne Scheiben schneiden. Wenn die Linsen fertig sind, abgießen, mit kalten Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Mit dem vorbereiteten Gemüse und gewürfelten geräucherten Aal unter die Linsen heben. Für die Marinade den Abrieb und den Saft von zwei Zitronen, fünf Esslöffel Leindotteröl, Salz und Kümmel verrühren und auf den Linsensalat gießen. Vorsichtig umrühren und zwanzig Minuten ziehen lassen. Mit grob gehackter Petersilie und Knäckebrot wie hier servieren.

Inspiriert von Andrea Fičala, SuperFoods einfach&regional: Linsensalat mit Birnen, S. 128


Leindotteröl

Leinöl ist nicht Leindotteröl. Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen, das Leindotteröl wird jedoch aus einer Pflanze der Familie der Kreuzblütengewächse hergestellt, dem Leindotter, Camelina sativa. Das Leindotteröl ist in Deutschland noch nicht so gebräuchlich. In Kärnten kennt man es schon lange, dort ist es als „Dotteröl“ bekannt und wurde bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts als Hausmittel gegen alle möglichen Beschwerden verwendet, sogar gegen einen Knutschfleck. Mehr hier: Leindotter (kraeuter-verzeichnis.de)

Karotten-Sanddorn-Suppe und scharfer Sprossen-Salat

Das ist gesund und trotzdem so gut!

Karotten-Sanddorn-Suppe

Eine halbe in feine geschnittenen Porree in gutem Olivenöl anschwitzen. Ein halbes Kilo gewürfelte Karotten und einen grünen gewürfelten Apfel (Granny Smith) dazu geben. Den Herd höher drehen und anrösten. Dann zirka 800 Milliliter aufgießen und 15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Standmixer pürieren. 100 Milliliter Sanddornsaft dazugeben. Mit Salz abschmecken. Mit Sauerrahm und getrockneten Apfelscheiben servieren.

Scharfer Sprossen-Salat

Ein Handvoll Baby-Spinat, eine Handvoll Rucola, ein Handvoll Portulak, eine Tasse Radieschen, eine tasse mit Radieschen-Sprossen miteinander vermischen. Die Radieschen in dünne Scheiben schneiden, eine Viertelstunde in eiskaltes Wasser legen. Abgießen und unter den Salat mischen. Die Walnüsse grob hacken und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech legen. Mit wenig Honig beträufeln. Im Backrohr kurz karamellisieren. Roggenbrot in Würfel schneiden und in der Pfanne kurz anrösten. Zwei Eier hart kochen. Die Marinade: Olivenöl, Apfelessig und Dijon-Senf und Salz verrühren. Den Salat anrichten. Die karamellisierten Walnüsse, die Brotwürfel, das in Scheiben geschnittene Ei darauf platzieren und mit der Marinade beträufeln.


Inspiriert von Andrea Fičala, SuperFoods einfach&regional: S. 70 Frühlingssalat scharfen Sprossen und Ei, S. 152: Karotten-Sanddornsalat.


Griechischer Salat mit Halloumi

Wir begrüßen die Heimkehrer aus den Urlaubsdestinationen mit einem sommerlichen Gericht, damit die Landung in der Heimat nicht so hart ist. Seid willkommen zu Hause!

Zitronensaft, Balsamicoessig, Olivenöl, Salz, fein gehackten Thymian, Jamaika-Thymian, Basilikumblätter verrühren. Halloumikäse in Scheiben schneiden und grillen. Mit einer Salatmischung aus Lollo Rosso, Lollo Bianco, Rucola, etc. servieren.          

Lachsschnitten mit Fenchel-Grapefruitsalat

Der Salat ist knackig und frisch, der Lachs saftig mit knuspriger Haut. Beim Braten des Fisches in der Pfanne tritt kein Eiweiß heraus. Das ist uns bisher gar nicht aufgefallen. Woran das wohl liegen mag. Es ist eine relativ neue Pfanne. Oder liegt es an der außergewöhnlichen Qualität des Lachses aus Schottland?

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Der gewöhnungsbedürftige Bratkartoffelsalat

Momentan stehe ich so auf Salatherzen! Die sind so knackig und krachen, wenn man hinein beißt, dass es eine Freud ist! Und was passt zu Salatherzen? Richtig, erraten, ein wunderbares Steak mit Bratkartoffelsalat und Eierschwammerlsalat.

„Der gewöhnungsbedürftige Bratkartoffelsalat“ weiterlesen

Paprika-Tomatensalat mit Hähnchen

Hühnerbrust in Stücke schneiden und in der Bratpfanne anbraten. Kürbiskerne anrösten. Kopfsalat, verschiedene Tomatensorten, Paprika in Stücke schneiden, eine Salatgurke schälen und in Stücke schneiden. Mit Kürbiskernöl anrichten.

Heute mal kein Zutatenbild.

Hühnerkeulen mit Paellareis und Mangoldsalat

Ausgelöste Hühnerkeulen in mundgerechte Stücke schneiden, in der Paellapfanne in Olivenöl anbraten, mit 100 ml Weißwein ablöschen, einköcheln, zwei große Esslöffel Sofrito einrühren, 2 bis 3 Minuten mitschwitzen, 200 g Bombareis dazu geben, ein paar Minuten mitschwitzen lassen und dann mit einem Dreiviertelliter Rinderbrühe aufgießen. Eine Viertelstunde auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Vom Herd nehmen, drei TL Picada einrühren, und zirka drei Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Mangoldblätter in dünne Streifen schneiden. Mit gehacktem Rosmarin und Thymian, sowie ein wenig Abrieb vom Parmesan und Pinienkernen vermischen. Dann servieren: den Reis auf dem Teller anrichten, mit Parmesan bestreuen und mit etwas Mangoldsalat bestreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln.

Für die Picada

Ein Viertelkilo Petersilienblätter mit 400 ml Olivenöl, 30 g Knoblauchzehen, 60 g geröstete Pinienkerne, 100 g Sonnenblumenkerne, mit in Folie gerösteten Safranfäden verrühren.

Für die Sofrito:

https://kuechenereignisse.com/2018/09/26/sofrito-geheimtipp-aus-dem-mittelmeer/