Gebratene Polenta mit Mangold-Spargelspitzen

Gebratene Polenta mit Mangold-Spargelspitzen

Aufgrund der Hitze wird der Ofen nicht verwendet. Stattdessen wurde die Polenta in kleine Formen gefüllt und auf dem Herd gebraten. Dadurch ergab sich eine krachend knusprige Polenta. Dazu das Gemüse vom Leithaberg und darüber kam der Schmelz vom Manchego.

Gebraten, nicht geröstet!

Geröstet wäre es, wenn man es in trockener Hitze im Ofen gart. Gebraten heißt es, wenn es in Fett gegart wird.

Polenta mit Gemüsepfanne Rezept

Mit Mangold, Spargel, Zwiebel, Paprika, getrocknete Tomaten und Knoblauch.

4 Personen

200 g Polenta in Salzwasser kochen. Währenddessen auf einer Platte die Klarsichtfolien legen, mit Olivenöl bestreichen. Die Innenseite der Ringformen mit Olivenöl bestreichen, auf diese Platte legen und die flüssige Polenta hinein gießen. Auskühlen lassen, die Polenta verfestigt sich. Währenddessen die Mangoldblätter abzupfen. Die Mangoldstiele in Stücke schneiden und mit den in feine Scheiben geschnittenen roten Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen. Die Mangoldblätter in Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden. Und wenn die Stiele und Zwiebeln angeschwitzt sind, Blätter und Knoblauch dazu geben. Salzen und anschwitzen lassen. In der Zwischenzeit die entkernte, und in Stücke geschnittene rote Paprika anbraten. Sowie auch die Spargelspitzen. Beides zum Mangold geben. Ebenso die getrockneten Tomaten. Mit Salz und grob gehacktem Oregano und Estragon abschmecken. Die Polenta aus den Ringen nehmen und in der Bratpfanne in wenig Olivenöl beidseitig knusprig anbraten. Mit Manchego-Spänen und Pinienkernen servieren.

The stuff that dreams are made of.

The Maltese Falcon (USA, 1941)

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Gemüse-Polentapfanne

Gemüse zu Polenta

Die Polenta macht ein wohliges Gefühl im Magen. Am besten ist die Kruste, die sich am Pfannenboden anlegt. Obendrauf kommt das gebratene Gemüse, das sich dazu als herrlicher Kontrast darstellt, insgesamt ein Genuß. Dieses Gericht kann man variieren, es ist mit wildem Brokkoli, Schwarzkohl oder Pinienkernen vorstellbar, der Boden bleibt gleicht. So wird  es zu einer Schablone für vielerlei Gerichte, ähnlich wie Pizza.

Nur Wasser und Olivenöl – keine Milch oder Sahne kommen hinein.

Vielleicht ist die Polenta auch deshalb so blendend gelb.

Rezept Gemüse-Polentapfanne

Für 4 Personen

300 g Polenta (Maisgrieß) mit 700 ml Wasser, 1 TL Salz, 2 EL Olivenöl, 1 Zweig Rosmarin und drei kleinere Lorbeerblätter aufkochen, Herd zurückdrehen. Und unter ständigem Rühren etwa 8 Min. köcheln lassen. Dann die Paellapfanne mit Olivenöl reichlich ausschmieren. Dann die Polenta hineingießen und noch mal mit Olivenöl beträufeln und 1 Stunde bei 180°C im Backrohr braten.

5 blanchierte geschälte und entkernte Tomaten in einer Pfanne dazuschieben und die Tomaten trocknen. Während diese im Ofen sind, eine große Zucchini würfeln und in Olivenöl in einer Pfanne scharf anbraten. Dann die entkernte und geschälte Paprika in große Stücke schneiden und wenn die Zucchini gut angebraten sind, in der Pfanne auf die Seite schieben und die Paprikastücke dazugeben und anbraten. In einer größeren Bratpanne Olivenöl erwärmen und 8 in Scheiben geschnittene Knoblauchzehen hineingeben und leicht brutzeln lassen, damit die Knoblauchscheiben nicht verbrennen und das Olivenöl den Geschmack übernimmt.

Catalogna säubern, die Schnecken entfernen. In grobe Stücke brechen und dann in die erwärmten Knoblauch-Oliven hineingeben und ein paar Min. später auch eine Handvoll Rucola dazugeben, gut durchrühren, damit der Catalogna ein bißchen zusammenfällt, und dann die Zucchini-Paprika-Mischung auch dazugeben. Zum Schluß die getrockneten Tomaten aus dem Backrohr nehmen und dazugeben und vorsichtig durchrühren.

Die Polenta aus dem Backrohr nehmen und das Gemüse auf die Polenta legen. Mit Parmesanspänen bestreuen.


Inspiriert von Claudio Del Principe, all’orto: Pizza e foje, S.82


Nachtrag 20.06.2026: Nach Rücksprache bei Iris, es handelt sich nicht um eine Puntarelle (wie hier ursprünglich stand) sondern um einen Catalogna, beides sind Zichorienarten.

https://mein-italien.info/essen-und-trinken/catalogna.htm

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Vegane Schnitzeln auf Wiener Art

Igel-Stachelbart-Schnitzeln

Diese gebackenen Igel-Stachelbart mit heurigen Petersilie-Erdäpfeln und Salat übertreffen sogar Kindheitserinnerungen! Gut, solche Pilze hat‘s nicht gegeben. Gebackene Champignons waren‘s damals. Diese Pilze schmecken wie Kalbfleisch, sie sind fest, nicht zäh. Immer wenn man etwas herausbackt, aber man kein Kalbfleisch verwendet, stattdessen etwa Schwein oder Huhn, dann sagt man: Schnitzeln auf die Wiener Art.

Zum ersten Mal dieses Jahr bekamen wir bei Iris Kartoffeln, die in diesem Jahr angebaut wurden, genannt Heurige! Ebenso wie der Salat frisch vom Feld gepflückt, ein weiterer Höhepunkt dieses mit Höhepunkten üppig gesäten Gerichts.

Rezept Vegane Schnitzeln auf die Wiener Art

Heurige in Salzwasser sprudelnd kochen. Schälen und in Scheiben schneiden. Butter in einem Topf auslassen, die Erdäpfel dazugeben. Frisch gehackte Petersilie und Salz darunter mischen und warmhalten.

Igel-Stachelbart in 1 cm dicke Scheiben schneiden, nicht salzen. Durch eine normale Panierstation ziehen, also Mehl, Ei, Semmelbrösel aus Frauenkirchen und in heißem Schweineschmalz knusprig herausbacken.

Salat: Kopfsalat von Iris. Mit weißem Balsamico-Olivenöl-Dressing. Und gerösteten Austernpilzen.

Ein veganes Essen, stimmt zwar nicht ganz, aber wir sind ja keine Prinzipienreiter.

https://www.gemueseraritaeten.at

Davor gab es weiße Erdbeeren püriert mit Sekt

So große Pastinaken habe ich noch nie gesehen, im Supermarkt gibt’s die ja nur in klein .

Den Einkauf bei Iris, Purbach, haben wir zum ersten Mal in der Gastrobox nach Hause gebracht. Auch die Marillen schmecken gut. Nicht nur Wachauer Marille schmeckt nach Marille.


Beim Porscheplatz (TU Wien) stiegen wir aus und gingen Möbel gustieren.

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Burgenländischer Schopfbraten

Schopf mit Pilzragout und Buttererdäpfel

Trotz der Beteuerungen der Küchenfee, es läge alleine daran, daß es so gut schmecke, weil die Zutaten von so hoher Qualität sind – jene Zutaten, die wir von Iris aus Purbach im Burgenland haben, konnte sie uns nicht überzeugen. Die Küchenfee kann gut kochen, das war der Grund aus unserer Sicht. Daß die Zutaten natürlich nur von feinster Qualität sein sollten, versteht sich dabei von selbst.

Und so gab es:

  • Fenchelsuppe, mit Topping Paprika,  Oliven und Avocado und Fenchelgrün
  • Schopf (Schweinenacken) mit Pilzragout und  Buttererdäpfel, Pilze mit Kräuterseitlinge, Champignon, Shiitake u.ä
  • Erdbeerjoghurt mit gerösteten Mandeln

Der Schopfbraten war grillfertig aus dem Bauernladen in Eisenstadt. Gemüse und Erdbeeren von Iris Gemüseraritäten, Purbach.

Beim Vorbeifahren, wir drehten eine Runde um zu tanken, sahen wir, wie gerade die Thermobox geliefert wurde. Zu spät für dieses Mal.

Schneider, Gewürztraminer Sekt Austria Reserve Burgenland Vinothek, Purbach, Bgld. Grund zum Feiern gab es auch.

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Imbiß bei der Raumgestaltung

Erbsentoast mit Gemüse

Zur Stärkung gab es Erbsentoast mit Gemüse. Nun kann es weitergehen, mit dem Gestalten der Innenausstattung. Auf daß die Ideen nur so sprühen mögen!


Nach Andreas Michalsen: Scheinfasten, S. 46, ZS, 2025, Rezept von Martina Kittler

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Die Große Transformation

Asia-Suppe mit Buchweizennudeln

Am Samstag waren wir bei Iris Gemüseraritäten, unsere Bestellung abholen. Das Gemüse wurde am Morgen geerntet und war ab 10:30 in Purbach abholbereit. Iris hatte uns telefonisch nicht erreicht, um zu erfragen, wann genau wir kämen. Sonst richtete sie uns alles her in einer Kiste, damit man es nur noch mitzunehmen brauchte. So blieb alles in der Kühlvitrine. Gemüse direkt vom Feld ist frisch. Und damit das auch so bleibt, auf der langen Fahrt nach Hause, werden wir uns eine Thermobox zulegen, wie uns das Iris empfohlen hat und die Gastronomie verwendet. Dieses Mal haben wir den Einkauf in Bastkörben nach Hause gefahren.


Die Große Transformation nimmt langsam Formen an. Der Lebensmittelhandel in Wien, sei es Supermarkt oder Lieferdienst, wird in Zukunft ohne uns auskommen.


In Eisenstadt beim Bauernladen versorgten wir uns mit Schafkäse, Topfen, Wurst, Eier, Fischsuppe, u.ä.. Die Rohmilch von Amtmann in Oberschützen/Burgenland war aus. Und so mußten wir zu Denn’s rüber und auf Rohmilch von Hirsch aus Artstetten/NÖ ausweichen. Im Bauernladen hängt eine Liste der liefernden Bauern, sie kommen aus Eisenstadt Umgebung (EU).


https://www.gemueseraritaeten.at/ueber-iris

https://www.bioland-burgenland.at/bio-bauernladen

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Wildschweinschnitzeln mit Ofenkartoffeln

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Ofenkartoffeln mit Knoblauchtopfen und Schnittlauch, weil wir Ofenkartoffeln bekommen haben aus Frauenkirchen vom Biohofladen Rommer.

Da wir so viele verschiedene Tomatensorten aus dem Bauernladen „allerhand“ in St. Andrä haben, gibt es:

Tomatensalat mit Romesco-Sauce á la Alain Ducasse aus dem Nature-Buch, S. 189, 2013 dt. Ausgabe, frz. Originalausgabe 2009

Wildschweinschnitzeln von Pannatura (Esterházy), aus der Markthalle, Eisenstadt. Im Schweineschmalz herausgebacken.

Die Küchenfee hat die Schnitzerln nicht plattiert, deshalb sind sie nicht so flach und breit. Naturbelassen.


Alle Produkte kommen direkt aus dem Burgenland.


http://www.biohofladen-rommer.at/

https://www.mein-bauernhof.de/hofladen-produkte/st-andrae-am-zicksee

https://pannatura-shop.at/produkt-kategorie/frisches-wildfleisch/schwarzwild-wildschwein

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Der ESC-Zirkus ist in Wien

Lecsó mit Schopfbraten vom Mangalica

Panem et circenses, frei übersetzt, Essen (auf öffentliche Kosten) und (seichte) Unterhaltung, so sagte der Satiriker Juvenal im 2.Jh.n.Chr. seien die einzigen Interessen der Römer1. Das läßt einen an den ESC denken. Und doch entzündet sich ein Feuerwerk an Eitelkeiten und Eifersüchteleien. Und das läßt tief blicken, wie wichtig manchen der ESC ist, bzw. das Rundherum. So war aus der Schweiz zu hören, die Pausen-Show in Wien sei eine Kopie des viel bessren Pausenfüllers „Made in Switzerland“, der im Vorjahr beim ESC in der Schweiz ausgestrahlt wurde. Kernaussage der Schweizer Show: „The best inventions are all made in Switzerland.“ Na dann. 

Oh weh! Die Ösis haben den Schweizern die Show gestohlen!


Da Ungarn auch dieses Jahr einer Teilnahme beim ESC widerstehen kann, obwohl es doch gleich um die Ecke wär, kommt hier sogleich als ungarischer Beitrag: Lecsó mit Schopfbraten vom Mangalica.


https://www.heute.at/s/alles-geklaut-schweizer-sind-sauer-auf-swarovski-120195218

https://www.blick.ch/people-tv/tv/eurovision/schrecklich-zuschauer-zerreissen-esc-eroeffnungsshow-von-victoria-swarovski-id21949559.html

https://www.blick.ch/people-tv/tv/eurovision/alles-geklaut-schweizer-fans-haessig-wegen-esc-pausenshow-der-oesis-id21946724.html

https://songcontest.orf.at

Totschnig: Kämpfen jetzt auf dem Rechtsweg für Begriff Emmentaler – Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft


1 Stowasser, Friedensreich-Hundertwasser-Ausgabe,1993, S. 566

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Ein Frühlings-Schonkost-Degustationsmenü

Bei Walzerklängen gab es ein Degustationsmenü ohne Fleisch und wenig Olivenöl zum Anbraten und keinem Zucker. Aber viel Gemüse. Feta und Halloumi waren nicht laktosefrei, als Alternative gab es Tofu.

Dafür wurden verwendet:

17 Kräuter: Minze, Petersilie, Estragon, Schnittlauch, Boretsch, Kerbel, Brunnenkresse, Pimpinelle, Sauerampfer, Thymian, Rosmarin, Oregano, Basilikum, Dille, Lorbeerblatt, Bohnenkraut, Wacholder.

28 Gemüse & Obst-Sorten: Paprika rot und gelb, Jungzwiebel, Lauch, Pastinaken, Petersilwurzel, gelbe und rote Karotten, Stangensellerie, Knollensellerie, Kräuterseitlinge, braune Champignon, rote Rüben, Kurkuma, Ingwer, Rucola, weiße und grüne Spargel, Orangen, Grapefruit, Granatapfel, Erdbeeren, Heidelbeeren, Zitrone, rote Rüben, Erdäpfeln, Radieschensprossen, rote Senfsprossen:


Vorspeise: Klare Gemüse-Kräuter-Suppe mit Polenta-Dill-Taler und Suppengrün in Julienne geschnitten. Kräuter: Liebstöckl, Rosmarin, Thymian, Petersilie, Kerbel, Lorbeerblatt, Wacholder, Knoblauch und Suppengrün.


Buchweizensalat mit Weißweinessig, Granatapfel, filetierte Orangen, Rucola

Geschrotete Lupinen-Salat mit grünem Spargel, filetierte Grapefruit, Granatapfelkerne, gehackte Petersilie mit Zitronensaft

Toppings

gebratene Tofuwürfel mit Sojasauce abgeschmeckt

Schafkäsewürfeln

Gegrillte Halloumi-Würfel

Geröstete Pinienkerne

Geröstete und gesalzene Mandeln


Grüner Spargel mit gewürfelten und leicht angeschmorten Paprikawürfeln und Kresse, dazu Zitronendressing,

Weißer Spargel mit Orangensoße, geröstete Haselnüsse, grob gehackter Estragon

Polenta-Taler aus weißer Polenta und 7 Kräutern (Kerbel, Petersilie, Boretsch, Brunnenkresse, Pimpinelle, Schnittlauch, Bohnenkraut), dazu ohne Öl angeröstete Kräuterseitlinge

In der Schale gegarte Erdäpfeln (Blauer Schwede, Heiderot, Goldmarie)

Rote Bete, mariniert mit Senfdressing

Als Nachspeise Erdbeercreme mit Seidentofu und dazu Hafer-Brownies

Vor dem Servieren wurden die Gerichte von der Hofköchin angekündigt. Sie zählte jedes einzeln auf, mit liebevollen Erläuterungen für die p.t. Gäste. So war die Küche einen Moment unbeaufsichtigt, doch das genügte schon und die Orangensoße ging über.

Als Geschenk wurden mitgebracht: Levkojen und Tulpen aus Wien. Und 2 Liter Kürbiskernöl aus der Steiermark, damit kommen wir dann doch ein Weilchen aus.

Levkojen? Da klingelt etwas! Otto Schenk und Helmuth Lohner im Levkojen-Sketch von Hugo Wiener ca. ab Min 42: https://youtu.be/Q89WMx1Wbxc?si=PAnG4LR3PEVVFk3f

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Gründonnerstag in Österreich

Spinatsoufflé mit Spinatsalat

Seit Anbeginn aller Urzeiten ist der Gründonnerstag mit Spinat und Spiegelei verbunden. Die Möglichkeiten der Abwandlung sind begrenzt. Deshalb gibt es dieses Mal etwas ganz Neues, das lediglich auf den Grundzutaten aufbaut, Spinat und Ei.

Für 50 g Cremespinat kaufe ich keine Packung um 6 Euro. Da mache ich den Cremespinat gleich selber.

Die Küchenfee macht eine dezidierte Absage an die Tiefkühlpackung.

Rezept Spinatsoufflé

40 g Spinatblätter, 1 EL braune Butter (aus der Speisekammer), 250 g Topfen, 50 g Cremespinat (selbstgemacht), 4 Eiklar, 3 Dotter, 10 Pinienkerne, 50 g Maisstärke Salt, Pfeffer

Spinatblätter grob hacken und in brauner Butter dünsten. Pinienkerne rösten. In einen Topf den Topfen, Dotter, Cremespinat, Pinienkerne geben, dazu den gedünsteten Spinat, Mit Maisstärke glattrühren. Salzen, pfeffern. Die Souffléformen mit Butter ausstreichen und Mehl bestäuben. Eiklar salzen und mit dem Handrührgerät zu Eischnee schlagen. Eischnee mit dem Gummihund unter die Masse heben und in die Förmchen füllen. Im Backrohr ca. 25 Min. bei 200° C backen.

Rezept Spinatsalat

200 g Spinatblätter, 2 Elstar-Äpfel, Saft einer Zitrone, 1 TL Honig, 1 Jungzwiebel, 80 g Wurzelgemüse mit Karotte, Pastinake, Gelbe Rübe und Sellerie. Marinade: 1 TL scharfer Senf, 2 TL Marillenmarmelade, 1 EL Apfelessig, 4 EL Haselnußöl, Salz, Pfeffer. Pecorino, steirische Kürbiskerne

Die Spinatblätter in eiskaltem Wasser eine Viertelstunde stehen lassen. Äpfel schälen, würfeln. In Zitronensaft und Honig andünsten. Jungzwiebel fein hacken, Pastinake schälen, grob raspeln. Die Zutaten für die Marinade vermischen. Spinatblätter trocken schütteln. Mit den Äpfeln, Jungzwiebeln, Pastinake unter die Marinade mischen. Pecorino hobeln, steirische Kürbiskerne hacken und den Salat damit bestreuen.


Bier: freistädter Rotschopf, von der Privatbrauerei im Mühlviertel, Oberösterreich, seit 1777. Ein Bier nach altem Schlag: frisch, extrem süffig und mit rotbrauner Farbe.

Gründonnerstag

Das Grün in Gründonnerstag kommt unter Umständen vom Alt/ Mittelhochdeutschen „greinen“ und wurde durch volkstümliche Umdeutung zu Grün. Es ist aber schon von Alters her Brauch, an diesem Tag grünes Gemüse und Kräuter zu essen. Woher auch immer der Gründonnerstag seinen Namen hat, in Österreich ist es so, daß an diesem Tag Spinat mit Spiegelei gegessen wird, mit Kartoffeln dazu. Jedes Wiener Wirtshaus, das etwas auf sich hält, bietet das an diesem Tag an. Bis zum heutigen Tag, anno domini 2026. Zum Beispiel im Wirtshaus „Zum Bretschneider“, ehemals Gasthaus Stafler: „Cremespinat, Salzerdäpfel, Eierspeis“. Die Wirtshäuser mögen wechseln, das Brauchtum bleibt.

https://www.zumbretschneider.at

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