Hendl mit Quinoa

Das übrig gebliebene gegrillte Gemüse von gestern wurde unter den Quinoa gehoben. Weiters wurde es mit gehacktem Majoran, Basilikum und Petersilie vermischt. Die Hühnerbrust wurde mit einem Gemisch aus Piment, geräuchertem Paprikapulver und Olivenöl eingerieben und in der gußeisernen Auflaufform im Backrohr gebraten. Somit wurde das ganze Huhn verarbeitet, die ersten Schritte siehe hier. Als erster Gang schon in der Früh als Frühstück gab es eine Champignonsuppe mit Erbsen und Karotten auf Basis einer Hühnersuppe.

Gebratenes Huhn mit Panisse und Gemüse

Dieses Hendl ist so knusprig so zart wie man es nicht erwartet. Ursprünglich geplant war ein Grillhuhn, doch dafür erschien uns dieses Wildhendl zu schade. So wurde es geteilt in Brust, Keule und vom Rest wurde eine wunderbare Hühnersuppe gemacht als Basis für eine Bärlauchsuppe mit Erbsen. Die Verarbeitung der Keulen stand uns als Nächstes bevor, morgen dann die Brust. Die Hühnerschenkel wurden nicht gewürzt, nur etwas Knoblauchpaste und Rosmarin kamen zum Zug; das aromatische Fleisch dieses exzellenten Huhns ist zu kostbar, um es mit Gewürzen zu überdecken. Rosmarin, weil es sich um eine mediterrane Abwandlung eines Brathuhns handelt, deshalb kamen auch die Panisses dazu, die Pommes frites der Provence.

Rezept Gebratenes Huhn mit Panisse und Gemüse

Hühnerschenkel mit Knoblauchpaste einreiben, eine gußeiserne Auflaufform mit Albaöl einfetten, mit etwas Rosmarin bestreuen, die Hühnerschenkel mit der Fleischseite nach unten darauf legen, wenig Rosmarinnadeln darübergeben und die Hühnerschenkel bei 200 Grad braten, bis sie eine goldbraune Farbe bekommen. Panisse 150 g Kichererbsenmehl mit 300 ml kaltem Wasser cremig verrühren, 300 ml Wasser mit 15 g Butter und zwei Eßlöffel Olivenöl aufkochen, die Kichererbsenmischung schön langsam unter ständigem Rühren dazu gießen und bei mittlerer Hitze, eine Viertelstunde unter ständigem Rühren köcheln lassen. Anschließend in eine mit Backpapier belegte und mit Olivenöl bestrichene viereckige Form gießen, mit einem mit Olivenöl benetzten Tortenheber verteilen. 5 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Servieren herausnehmen, in pommes-frites-förmige Stücke schneiden, und in Albaöl auf allen Seiten anbraten. Gemüse in Scheiben geschnittene Radieschen, in dünne Scheiben und kaltes Wasser gelegte Fenchel, gegrillte Paprika, getrocknete Tomaten, Chicorée-Salat, Erbsen- und Pak-Choi-Sprossen.

Das Wildhendl

Unser Wildhendl kommt vom Biobetrieb Schweitzer, einem Vierkantbauernhof in Weistrach/ Mostviertel und wurde gekauft bei Biofeld in Wien. Das Wildhendl ist eine österreichische Züchtung, den Namen „Wildhendl“ hat es bekommen, weil sein Fleisch etwas dunkler ist und der Geschmack entfernt an Wild erinnert. Die Hendln laufen über den Waldboden, wo sie nach Herzenslust picken und scharren dürfen. Dabei fällt mir der TV-Bericht auf ServusTV ein über die schrecklichen Herstellungsbedingungen im Bereich des italienischen Hühnerfleischproduzenten AIA aus Verona. Die Tiere werden unter qualvollen Umständen gehalten, die so furchtbar sind, daß ich sie hier gar nicht erwähnen will. Vor allem aber haben mich bestürzt die Reaktionen der Konsumenten in dem Bericht von ServusTV mit ihrem gnadenlosen Anspruchsdenken, die gewöhnt sind an billiges Hühnerfleisch und überhaupt nicht daran denken, ihr Kaufverhalten zu ändern. Aufklärung, ob es sich um einen Einzelfall in einem Betrieb handelt oder das an der Tagesordnung ist und welche Vermeidungsstrategien für die Zukunft geplant sind, erfolgte bisher nicht; dabei ist es schon wieder ein Monat her. Und die Produkte liegen immer noch bei Spar in den Regalen. Im Vergleich zu diesen entsetzlichen Zuständen ist unser Wildhendl vom Vierkanthof im Mostviertel wirklich etwas ganz Besonderes.

Quellen:

https://www.diehoflieferanten.at/markus-und-anna-schweitzer/

https://www.adamah.at/schweitzer;startIndex=21

https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/fleisch-aus-gefluegelskandal-in-verona-schlaegt-wellen

Socca mit Gemüse à la Niçoise

Davor eine Spinat-Erbsen-Suppe. Nach dem Rezept in Ducasse Nature einfach gesund und gut*, S. 79 mit gegrillten nachher geschälten Paprika, in Scheiben geschnittenen in Eiswasser gelegten Radieschen, mit in Streifen geschnittenen, in Eiswasser gelegten Stangensellerie, mit selbstgemachten getrockneten Tomaten und Knoblauchscheiben, mit in Streifen geschnittene Salatherzen, Gurkenstifte, Jungzwiebel, Taggiasche-Oliven, gekochtem Ei, Sardellenfilet, Thunfisch aus der Dose. Soccas sind aus Kichererbsenmehl, Wasser, Olivenöl und Salz, aber kein Ei. Man macht sie wie Palatschinken. Vorsicht, damit sie nicht auseinanderbrechen. Durch Soccas gibt es Kohlenhydrate, durch das Gemüse Vitamine, Eier und Thunfisch liefern Proteine, alles in allem eine ausgewogene Mahlzeit. Die Socca, bei uns nur mit einem üppigen Salat belegt, ist eine Spezialität aus der Provence. Man bekommt sie in Nizza, in Marseille, etc. an einem Standl im Stanitzl zu kaufen.

Herzmenü II

Brokkoli—Petersilwurzel-Suppe und gegrillten Petersilwurzelschälern

Gegrillter Thunfisch mit Salsa und fleischigem Tomaten-Kapern-Salat mit Rotweinessig und Olivenöl

Für das Salsa Petersilie, Basilikum, Estragon, Kapernbeeren feinhacken mit Olivenöl in der Zauberette vermischen. Anschließend fein gehackte Schalotten und Senf und Zitronensaft einrühren. Mit Salz abschmecken.

Wie gesund ist das, fürs Herz im besonderen?

Rot wie das Herz stärken Tomaten das Herz, denn sie enthalten den sekundären Pflanzenstoff Lycopin. Dieser Bestandteil soll laut mehreren Studien vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen, da er das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut senkt. Aber ein Zuviel ist auch nicht gut und kann die Darmwand zerstören, zu Arteriosklerose, Schmerzen und Arthritis führen, wie hier nachzulesen ist:

https://praxistipps.focus.de/wie-gesund-sind-tomaten-in-diesen-faellen-eher-schaedlich_98801

Beim Thunfisch geht die Frage unzweifelhaft aus: Frischer Thunfisch ist gesund, wegen seiner Omega-3-Fettsäuren, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, weiteres hier:

https://praxistipps.focus.de/ist-thunfisch-gesund-das-muessen-sie-wissen_97467

A propos frischer Thunfisch: Der Thunfisch wurde am Morgen des selben Tages bei Eishken Estate abgeschnitten.

Brokkoli ist als Vitamin-K-Quelle fürs Herz besonders wertvoll: Herzerkrankungen (Arteriosklerose) werden mit einem zu niedrigen Gehalt von Vitamin-K in Verbindung gebracht. Vitamin K kümmert sich u. a. um die richtige Calciumverteilung im Körper, so dass Calcium in die Knochen gelangen kann, statt sich an den Blutgefäßwänden anzulagern, weiter hier:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/kohlgemuese-uebersicht/brokkoli

Olivenöl hält das Blut dünnflüssig (Olivenöl als natürlicher Blutverdünner), was schon allein zu einer deutlichen Reduzierung von Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Beschwerden führen kann:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/allgemein-gesundheit/olivenoel-gesund-mit-diesen-faktoren

Kalbspiccata – das große Kalbswochenende

Der Wochenendplan:

Große Kalbsknochen: Brühe für Sauce

Klein gehackte Kalbsknochen für Sauce anrösten

Heute: Kalbspiccata (Saltim Bocca) mit in Orangensaft geschmorten Möhren, einem Kürbispüree und kleiner Sauce angelehnt an Ducasse Nature, S. 318

Kalbsmedaillons mit Spinat und Ofentomaten mit Tomme de Brebis angelehnt an Ducasse Nature, S. 316

Wiener Kalbsbutterschnitzel mit Risipisi

Herzmenü

Grünkohl-Brennesselsuppe

Eine kleine Lauchzwiebel in feine Scheiben schneiden. In einem Teelöffel Olivenöl in der Pfanne anschwitzen. Vier in Scheiben geschnittene Knoblauchzehen, eine kleine gewürfelte Karotte dazu geben, kurz mitschwitzen. In der Zwischenzeit 150 Gramm Grünkohl vom Stiel herunterzupfen und2 Eßlöffel getrocknete Brennesseln in den Topf dazugeben. Mit etwa 600 Milliliter frisch gekochter Gemüsebrühe aufgießen. Eine Viertelstunde köcheln lassen und im Standmixer pürieren. Salzen.

Detox-Buch, S. 92

Pesto-Hähnchen mit Pfirsich-Quinoasalat

200 Gramm Quinoa fertig kochen. Abgießen und abtropfen lassen, bis der Quinoa kocht. 6 Stangen Sellerie in halbe Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Eine Zitrone auspressen, und mit einem Eßlöffel Olivenöl und Salz vermischen. Den abgetropften, noch warmen Quinoa mit der Olivenöl-ZitronensaftMischung verrühren. Stangenselleriescheiben unterheben. Ziehen lassen. Drei Hühnerbrüste à 100 Gramm mit ital. Kräuter bestreuen, mit wenig Olivenöl beträufeln. Und im Backrohr bei 180 Grad etwa 20 Minuten braten. Pesto 300 Gramm frischen Spinat mit 70 Gramm Cashew-Kerne, 50 Gramm Sonnenblumenkerne,  1 Bund Basilikum, 1 Eßlöffel Olivenöl und Salz in der Zauberette zu grober Paste zerkleinern. Pfirsiche entkernen in mundgerechte Stücke schneiden.

Detox-Buch, S. 206

Kalbsfilet-Geschnetzeltes: mach es saftiger!

100 g Seidentofu hat 45 Kalorien (4,2 g Eiweiß, 0,2 g Zucker). 100 ml Schlagobers hingegen haben 303 Kalorien (2,4 g Eiweiß, 3,3 g Zucker). Deshalb verwenden wir nun Seidentofu statt Schlagobers im Zürcher Geschnetzelten. Übrigens: das Kalbsfilet nicht in Streifen schneiden, sondern in Tranchen. So bleibt es saftiger! Die Schweizer werden erzürnt sein. Eine Empfehlung aus dem Kochbuch, von dem wir uns nicht sattessen können: Alexander Herrmann, Weil’s einfach gesünder ist*, S. 89, Züricher Kalbsfilet mit Champignons und Estragon.

Karfiol, Romanesco und Brokkoli

Karfiol, Romanesco und Brokkoli, das sind die absoluten Lieblinge unserer Zeit, ich weiß es. Die sind ja so gesund und so geschmackig. Wir haben ein bisserl eine Hühnerbrust dazu gegeben, die muß halt auch weg. Und ein bisserl Mandelcreme ist auch noch dabei.


REZEPT Mandelcreme Mandeln in einem Topf ohne Fett anrösten und mit Milch aufgießen. Einmal aufkochen und dann entrindetes Toastbrot hineinzupfen, einweichen lassen und dann mit dem Stabmixer pürieren. Den Dotter zur warmen Masse dazu geben unter ständigem Mixen. Mit Salz und Orangenabrieb abschmecken. Karfiol, grünen und orangen Romanesco und Brokkoli in Röschen teilen und in kochendem Salzwasser bißfest kochen. Abgießen. Abtropfen lassen. Und in der Pfanne mit Butter und Rosmarin kurz anrösten. Bohnen Schalotten in feine Scheiben schneiden, in Olivenöl anschwitzen, die abgetropften weißen Bohnen dazu geben. Salzen. Und ein paar Minuten mitschwitzen. Huhn mit weicher Butter und gehackter Petersilie und Kerbel, Salbei, Thymian und Salz verrühren. Hühnerbrust auf der Grillplatte 2 Minuten anbraten. Dann eine Kokotte mit Backpapier auslegen, die Hühnerbrüste hineinlegen und mit der Kräuterbutter beidseitig bestreichen. Zugedeckt bei 80 Grad eineinhalb Stunden fertiggaren.

Angelehnt an Alexander Herrmann, weils einfach gesünder ist*, auf S. 106 ist ein gutes Rezept zu finden, das so ähnlich ist.

Für die Kürbiscremesuppe siehe hier https://kuechenereignisse.com/2020/02/21/ein-feines-schonkost-menue/

Alexander Herrmann: Weil’s einfach gesünder ist – Rezension

Wir haben nun in das Kochbuch von Alexander Herrmann „Weil’s einfach gesünder ist“* hineingeschnuppert und es hat uns durchwegs gefallen. Es hat unseren Gemüsevorrat beträchtlich geschrumpft, was für das Kochbuch spricht, weil dieser Gemüsevorrat nicht für das Kochbuch angelegt wurde. Hier werden also keine schwer erhältlichen Zutaten verwendet. Nun endlich hat man ein Kochbuch zur Hand, in dem sich Alexander Herrmann mit gesunder Ernährung befaßt. Die Rezepte in Gesundheitskochbüchern sind ja oft geschmacklich nicht so rasend überzeugend. Doch das ist kein Gesundheitskochbuch, wie man es sonst kennt, es folgt keiner Diät und schlägt keinen Diätplan vor. Alexander Herrmann geht von den gesunden Zutaten aus wie z.B. bei den Kräutern Petersilie, Majoran, Rosmarin, Salbei, etc. bei den Ölen das Olivenöl, Leinöl, Kürbiskernöl, beim Gemüse Brokkoli, Knollensellerie, Kürbis, Paprika, Tomaten, etc. oder Buchweizen, stellt sie kurz vor und kocht dann was daraus. Fenchel zum Beispiel ist zwar sehr gesund, aber nicht jedermanns Sache. Buchweizen ebenso. Doch in den Rezepten von Alexander Herrmann werden gesunde Sachen nicht nur erträglich gemacht, nein, das schmeckt sogar. Rezepte auf gesunder Grundlage, durchdacht und schmackhaft, das ist es, was man bei diesem Kochbuch bekommt. Wer sich der gesunden Ernährung nähern will, sich aber bislang nicht so richtig getraut hat, weil er nicht auf tolle Rezepte verzichten will, für den ist dieses Kochbuch gemacht.


Dinkel-Spaghetti mit Paprika-Haselnuß-Pesto

2 Personen, pro Portion mit von einer App berechneten 830 Kalorien

Paprika-Haselnuß-Pesto Eine gelbe und rote Paprika in Stücke schneiden und im Ofen grillen bis die Haut schwarz ist. Herausnehmen und enthäuten. Die gelbe Paprika in dünne Scheiben schneiden, die rote Paprika mit 40 Gramm Olivenöl mit 10 Gramm Mariendistelöl, 20 Gramm geröstete Sonnenblumenkerne und 20 Gramm neapolitanische Haselnuß im Standmixer zu einem Pesto pürieren. Getrocknete Tomaten 40 Gramm getrocknete Tomaten in feine treifen schneiden. 180 Gramm Urdinkel-Vollkornspaghetti in kochendem Salzwasser sieben Minuten bißfest kochen. Ein Kaffeehäferl Kochwasser zur Seite geben. Abgießen, die Spaghetti in den Topf zurück geben. Mit dem Paprika-Haselnuß-Pesto, mit der gelben Paprika, in feine Streifen geschnitten und den getrocknete Tomaten verrühren. Wenn nötig, etwas Kochwasser dazu geben. Mit Tomatensalat servieren.

Inspiriert von Alexander Herrmann, „Weil’s einfach gesünder ist*, S. 71

Buchweizen-Gnocchi mit Fenchelsalat und Arganöl

2 Personen, pro Portion mit von einer App berechneten 1030 Kalorien

Fenchelsalat den gehobelten Fenchel mit folgender Marinade bis zum Servieren marinieren: ein Eßlöffel Olivenöl, ein Teelöffel Arganöl, drei Eßlöffel Orangensaft, ein bißchen Orangenabrieb, Salz und gemörserter Fenchelsamen zusammenmischen.

Buchweizen-Gnocchi 400 Milliliter Mandelkokosmilch mit zwei Lorbeerblättern, Salz und Muskatnuß aufkochen. In der Zwischenzeit 100 Gramm Maispolenta, 60 Gramm Buchweizenmehl, 40 Gramm gekeimten Buchweizen trocken vermischen. In die aufgekochte Milch dazu geben und verrühren. Mit dem Kochlöffel 7 bis 8 Minuten unter ständigem Rühren abbrennen, wie bei einem Brandteig. Es ist fertig, wenn der Brandteig sich von der Topfwand löst. Vom Herd nehmen. Nicht vergessen das Lorbeerblatt wieder herausnehmen. 40 Gramm kalte Butter und zwei Dotter nacheinander mit dem Kochlöffel einrühren. Diesen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, mit den Handflächen zu einer Rolle formen. In etwa ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden, jede Scheibe mit den Händen zu einer Kugel formen. Mit der Gabel eindrücken. In kochendem Salzwasser zwei drei Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit Salbeibutter 40 Gramm Butter und zwei Eßlöffel Olivenöl erwärmen und Salbeiblätter hineingeben, nicht zu knapp, bei uns waren es schon 20! Buchweizen-Gnocchi: Wenn sie auf der Oberfläche schwimmen, abseihen. Abtropfen lassen. In der Pfanne Mit Butter kurz braten. Anrichten/ Servieren Fenchelsalat auf den Teller legen, filetierte Orangenscheiben darauflegen, die Gnocchis daneben platzieren, die Gnocchis mit Salbeibutter beträufeln.

Inspiriert von Alexander Herrmann, „Weil’s einfach gesünder ist*, S. 72

Geeister Matcha-Tee mit Pfefferschaum

Matcha-Eis Zwei Dotter mit 20 Gramm Ahornsirup in einer Schüssel schaumig rühren, 100 Milliliter Milch mit 20 Gramm Ahornsirup aufkochen und einen Teelöffel Matchatee-Pulver einrühren. Die heiße hellgrüne Milch unter ständigem Rühren auf die Dotter-Ahornsirup-Mischung gießen und glatt rühren. Diese Schüssel auf ein Dampfbad stellen und unter ständigem Rühren solange schlagen, bis eine cremig-schaumige Masse entsteht. Herunternehmen. Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit 100 Gramm Schlagobers steif schlagen und unter die ausgekühlte Masse heben. In Silikonförmchen gießen und im Tiefkühl frieren. Anrichten 300 Milliliter Hafermilch mit einer Prise Vanillemark und einer Prise schwarzem Pfeffer aufkochen und aufschäumen. Oder das mit der Wasserdampfdüse einer Espressomaschine machen. Die Silikonförmchen aus dem Tiefkühl nehmen, das Eis aus der Form drücken, in die Tasse geben und mit dem Pfeffer-Vanille-Schaum aufgießen.

Inspiriert von Alexander Herrmann, „Weil’s einfach gesünder ist*, S. 40

Weitere von Alexander Herrmann „Weil’s einfach gesünder ist“ inspirierte Rezepte:

Quinoasalat mit Schafkäse und Mango

Bei der Reduktion unseres Gemüsevorrats sind wir wieder einen Schritt weitergekommen. Dieses Mal ist es ein gschmackiger Salat geworden. Quinoa mag ich ja gern. Und Schafkäse. Und Mango und so weiter. Das Gemüse war alles schon vorgeschnitten und ist in Glasbehältern (nicht Plastik) von WMF* im Kühlschrank aufbewahrt, auch die Granatapfelkerne. So hält es sich tagelang frisch. Der Gemüsevorrat wurde angehäuft für ein Treffen mit Freunden, das von der ständigen hausinternen Impfkommission (STIHKO) abgeblasen wurde.

Den Quinoa kochen, abseihen und gut abtropfen lassen. Salatgurke würfeln, sowie den Stangensellerie, die gegrillte und enthäutete Paprika, die Radieschen und die Mango. Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden. Koriander- und Minzblätter fein hacken. Zitronensaft mit Olivenöl und Salz vermischen. Kräuter, Gemüse und Dressing mit dem Quinoa gut verrühren. Die Granatapfelkerne und den zerbröselten Schafkäse unterheben.