Altwiener Schinkenfleckerl

Bevor etwas wegkommt. Wir kennen einen Supermarkt, da gibt es die Restln von Schinken und Gselchten, also die Abschnitte, die beim Verkauf übrig bleiben, günstig zu haben. Was liegt also näher, als Schinkenfleckerln zu machen, wenn es mal schnell gehen soll! Und sind nicht eigentlich Schinkenfleckerl ein klassisches Restlessen, wie es das immer schon von früher her war? Und schmeckt das nicht auch noch urgut? Deshalb sind das nun hier die richtigen Schinkenfleckerln und nicht die, die wir da gemacht haben; denn die waren mit regulärem Schinken gemacht.


Rezept Altwiener Schinkenfleckerl

Eine Zwiebel hacken. Zwei Eßlöffel Butter, einen Eßlöffel Olivenöl in einer Kasserolle erhitzen, die verhackte Zwiebel dazu geben und anschwitzen. In der Zwischenzeit den Schinken und das Gselchte (Kasseler genannt in Deutschland) insgesamt zirka ein halbes Kilo in Stücke schneiden und dazugeben. Etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Einen Topf mit Wasser aufsetzen, salzen und die 400 Gramm Dinkel-Fleckerl ohne Ei bißfest garen. Zum Gselchten geben, durchrühren, ein Ei darüber schlagen, mit etwas Kochwasser verdünnen und mit einem Salat servieren.


Des Pudels Kern der Henne Ei

Es gibt Nudeln, bei denen schon Ei drin ist, aber wer weiß schon, woher es stammt und unter welchen Bedingungen es produziert wurde: Freiland, Bodenhaltung oder gar in Österreich verbotene Käfighaltung? Bei verarbeiteten Lebensmitteln – und Nudeln sind nun mal solche – fehlt ja gelegentlich die Kennzeichnung; der österreichische Nudelhersteller Recheis ist da die löbliche Ausnahme, der verwendet tatsächlich nur österreichische Eier für seine Nudeln. Die Firma Wolf im Burgenland hat ihre Eier von der eigenen Hühnerfarm. Wenn wir aber das Ei selber darüberschlagen, können wir uns für noch mehr Qualität entscheiden: das Ei in diesen Schinkenfleckerln heute war von einem österreichischen Wanderhuhn, also mit viel Auslauf im Freien.


https://www.biofeld.co.at/

www.wanderhuhn.at

www.recheis.at

https://www.wolfnudeln.at/index.php/produktion

Häferl-Eierspeis

Vermutlich ist das Superfood in den Brennesseln versteckt, aber in Ermangelung eines Bauernhofs oder einer Alm – oder einfach nur einem abseitigen Wegerl, wo das wachsen kann, gab es diese Frittata ohne dem sagenumwobenen, früher einfach Unkraut genannten Superfood.

Die Cappuccino-Tassen schauen zwar putzig aus, sind aber nicht zum Angreifen, weil heiß. Also wurde die Frittata herausgestürzt, die blieb immer noch ein Hingucker.

Geschmacklich perfekt, ein besonderer Anlaß zur Freude waren die pomodori secchi. 100 % passione italiana.


Rezept Häferl-Eierspeis

Sechs Eier mit Salz und rosa Pfeffer verrühren. Dann eine große Handvoll (zirka 100 Gramm) Rucola und ebensoviel vom Baby-Spinat in Streifen schneiden. Sowie auch zwölf getrocknete Tomaten in Streifen schneiden. 80 Gramm Manour-Schafkäse würfeln und mit 20 Milliliter Ziegenmilch in die Ei-Melange einrühren. Dann Cappuccino-Tassen mit Olivenöl einpinseln, die Ei-Melange einfüllen und bei 150 Grad etwa 20 Minuten war das locker stocken lassen, bei Umluft.


Inspiriert von Andrea Fičala, SuperFoods einfach&regional: Mini-Frittata mit jungen Brennessel-Spitzen

Gründonnerstag

Braune Butter herstellen. 1 fein gehackte Zwiebel in 2 EL brauner Butter goldbraun anrösten. 450 g aufgetauten Spinat einrühren. Ein Achtel Sahne dazu geben. Salzen. Pfeffern. Ein paar Minuten köcheln. 3 zerdrückte Knoblauchzehen, 3 EL Crème fraîche einrühren. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken. Mit Spiegelei und Kartoffelrösti servieren.

Gründonnerstag (2).jpg

Aus der smarten Gärtnerei: SmartOmelett

SmartGarden*, das klingt, als wäre er von Apple, er ist aber nicht digitalisiert, na vielleicht kommt das noch. Ein SmartGarden besteht im Wesentlichen aus einem großen Bottich, der mit Wasser gefüllt ist, in dessen Abdeckplatte Samen mit Nährstoffen stecken, darüber wölben sich 9 in einem Balken eingebaute LED-Sonnen, die im Tagesrhythmus für Licht und Schatten sorgen, Click & Grow und los geht’s. Nach Wochen der Spannung war es nun an der Zeit, die Früchte zu ernten. Salat, Petersilie und Schnittlauch stammen aus dem SmartGarden, nur der Bärlauch nicht.

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Omelett mit Veronelli-Olivenöl

Ein Omelett mit Waldknoblauch und dazu ein Veronelli-Olivenöl, notabene Olivenöl der Spitzenklasse. Ein schönes Sonntagsfrühstück.

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Schinken-Spargel-Palatschinken

Palatschinken mit Petersil, gefüllt mit Ziegenfrischkäse, grünem Spargel und Rohschinken. Endiviensalat mit Pastinaken. Als Getränke ein Grapefruitsaft oder Blutorangensaft, aufgespritzt.

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Spargel-Erdbeeren mit pochiertem Ei

Spargel, Blutampfer, Rucola, Erdbeeren, Cherry-Tomaten und knuspriger Speck sowie ein pochiertes Ei als Frühlingsknospe.

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Frühlingsboten-Spargel

Spargel mit Ei-Senf-Sauce und Ei-Kapernsalat. Zugegeben, wir haben ein bisschen geschummelt, hiesigen frischen Spargel gibt es noch keinen. Dieser Frühlingsbote kommt von weit her. Aber trotzdem, die Richtung stimmt. Der Frühling naht!

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Brokkoli-Schinken-Omelett mit Pilzen

Fisolen (grüne Bohnen) dazu und Karotten für die Gemüseeinlage. Mit Doppelrahm-Frischkäse und Dille erhält es einen besonderen Geschmack, den man nicht missen möchte.

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Avocado-Frühstücksei

Lange Zeit wegen Cholesterin abgelehnt, hat das Ei seine Berechtigung als Frühstücks-Ei wieder erlangt.  Es schmeckt gut und gibt Kraft für den Tag, dabei ist es nicht viel. Hier kommt es in einer modernen Fassung mit Avocado und Amaranthbrot.

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