Ein Besuch in der Bäckerei Mottobrot

Die Rinde vom Mottobrot ist so zart knusprig, wie ich es von keinem anderen Brot kenne. Kennengelernt haben wir es als wir uns gegen Covid haben impfen lassen, was jetzt auch schon wieder eine Weile her ist, und im Austria Center Vienna waren, dort hatte Mottobrot einen Stand. Die Küchenfee hatte schon davon gehört und so ergriffen wir die Gelegenheit und kauften ein Mottobrot und einen Scheiterhaufen, der uns auch sehr gut geschmeckt hat. Doch das Mottobrot hat uns umgehauen. Es hat so eine eigene Art von Knusprigkeit, die nicht kracht wie ein Baguette, jedoch sanft knirschend nachgibt, etwas federt, um dann doch feinsäuberlich zu zerbersten. Da gibt es einen fließenden Übergang von der Krume, also dem Inneren des Brotes, zur Brotkruste. Und der Geschmack des Brotes ist der von Brot, nach dem Motto: Brot, wenn man versteht was ich meine, kein Kümmel, nichts, einfach nur Brot. Wenn man sich das Brotinnere anschaut, dann erkennt man, daß es ein Landbrot ist, es hat diese Löcher darin, wie Meeresschaum, wie es eben nur ein Landbrot hat. Es mag sein, daß es andere Brote gibt, die besser sind. Mir schmeckt dieses Brot am besten!

Link Mottobrot

Das Mottobrot – wie man Würstel mit Senf ißt

Als wir letzte Woche Samstag beim Austria Center Vienna waren, war der Mottobrot-Stand leider, leider zu, was mich leicht trübsinnig machte, ob der verpaßten Chance, ein gutes Brot zu bekommen. Doch nun haben wir die Gelegenheit ergriffen, nachdem wir bei der Fleischerei Ringl in der Gumpendorfer Straße waren, die in der Nähe liegt, dazu ein ander Mal mehr, im Hauptgeschäft auf der Mariahilfer Straße zu erscheinen und zuzuschlagen. Wir kauften ein Urgetreidebrot, ein halbes Dinkelroggen und ein Baguette. Diese Brote sind aus Sauerteig gemacht. Diese Brote haben eine eigene Art von Geschmack, wie ich es vorher noch nie gegessen habe. Es war mir ein besonderes Vergnügen, dieses Brot mit Debreziner und Wiener Frankfurter von der Ringl-Fleischerei zu essen, das Baguette hatten wir schon mit Schinken und Kren zum Frühstück. Übrigens: es zahlt sich aus, eine Stunde früher aufzustehen, am Samstag, die Straßen sind leer und man kommt gut voran. So kommt man bei der Fleischerei Ringl um halb acht Uhr früh an, hat keinen Stress mit  anderen Leuten und kann gegen acht Uhr gemütlich in die Viennoiserie – Boulangerie – Patisserie Mottobrot in der Mariahilfer Straße überwechseln. Danach erst gab es bei uns zu Hause das Frühstück. Mit dem ersten Kaffee des Tages. Beim Mottobrot gibt es offenbar eine starke Verbindung mit Frankreich. Das liegt vielleicht daran, daß die „Wiener Methode“ im 19. Jahrhundert durch einen Wiener Bäcker und Unternehmer in Paris begründet wurde. Im Laden gibt es Baguette und Quiche Lorraine zu kaufen.


Das Mottobrot-Geschäft in der Mariahilfer Straße ist optimal gelegen, gleich neben der U-Bahn-Station „Neubaugasse“, wo die U3 verkehrt.

Links:

Mottobrot im Falstaff: https://www.falstaff.at/nd/motto-brot-auf-der-mariahilferstrasse/

Mottobrot – die fabelhaften Baker Boys Bäckers Leute: https://www.mottobrot.at/uber-uns/


Schweinsburger mit Ei

Uns ist ja beim Schweinebraten gestern, siehe hier, etwas übrig geblieben. Daraus entstanden nun diese wunderbaren Schweinsbratenburger mit Ei. Es macht schon Sinn, wenn man etwas mehr Schweinebauch nimmt. Und es ist paleo, weil wir ein neuartiges Brot dafür verwenden. Ja, auch das Brot ist eine Besonderheit. Bei unserem Schweinsburger mit Ei und mit diesem Knusperbrot kommt keine Fastfood-Kette mit.

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Gundelrebenbrot

Strahlender Sonnenschein, Windstille, Brotbackzeit, ausgekühlt, Zeit zum Ausprobieren. Brot mit Gundelreben. An verschwiegenen Plätzchen, wo schattige Wegelein sich kreuzen und ihre Zäune, dort gedeiht die Gundelrebe, mit dem fünfzähnigen Kelch und kreuzweise zusammenstoßenden Staubbeuteln.

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Bachkresse-Piment-Suppe mit Pistazien-Gremolata

Diese Suppe hat es in sich: Bachkresse, Frühlingszwiebel, Zeller, Weißwein, Pistazien, Piment, Petersil, Schalotten, angeschwitzt und frittiert, geröstet und verhackt. Und selbst das Brot, das da unbedingt dazu gehört, ist bereits drin: es ist geröstetes Vollkornbrot in der Gremolata.

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Panzanella

Da geht nichts drüber, über diesen Brotsalat. Und das, obwohl keine besonderen Zutaten nötig sind. Wasser und Brot, ein paar Aromazutaten, Tomaten, Paprika und Salatgurke, das wars. Ein traditionelles Gericht aus Mittelitalien.

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Wild Chili con Carne

Wer glaubt, man könne aus einem Schulbuch nichts mehr lernen, irrt. Und wer glaubt, dass in einem Kochschulbuch nur Rezepte alter Schule zu finden sind, irrt gewaltig. Dieses Wild Chili stammt aus „Küche Garmethoden & Rezepte“, einem Kochbuch aus dem Trauner Verlag, das für die Gastronomie und Hotellerie zu einem der wichtigsten Lehrbücher geworden ist.„Wild Chili con Carne“ weiterlesen

Birnen-Ziegenkäse-Krustenbrot

Pinienkerne hacken und anrösten, mit Olivenöl und Knoblauchzehe zur Paste pürieren. Bauernbrot aufschneiden mit der Paste bestreichen und im 180 Grad vorgeheizten Backrohr zirka 10 Minuten backen.

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