Die Zutaten zu diesem Rezept sind außergewöhnlich, doch zwei ragen ganz besonders hervor: schwarzer Knoblauch und Kumquat.  Den schwarzen Knoblauch hatten wir zu Hause. Den hatten wir vor langer Zeit gekauft, weil wir schon ahnten, dass wir den nicht bekommen würden, wenn wir ihn mal brauchten.

Und dieser Fall trat nun ein. Zufällig sahen wir Kohl aus Ungarn bei der Gemüsehändlerin. Wir dachten es ist Grünkohl, aber es war doch nur Wirsing. Wie durch ein Wunder bekamen wir alle anderen, zum Teil eher schwer erhältlichen Zutaten wie Kumquats, sodass der Zubereitung dieses tollen Gerichts von Peter Gordon nichts mehr im Wege stand.

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Rezept Kohl, Kumquat, Knoblauch und Hähnchen

Das ist ein sehr einfaches Rezept. Es kommen fast alle Zutaten in eine Bratreine: die ausgenommenen Hähnchenkeulen, der schwarze Knoblauch, Rosmarin, die Sonnenblumenkerne und Kumquat natürlich, alles mit Avocadoöl und etwas Wasser vermischt. Und dann ab damit ins Backrohr bei 180 Grad.

Nach einer halben Stunde herausnehmen und mit dem blanchierten Kohl, der Salatgurke, der Avocado und mit einer kleinen, gewässerten roten Zwiebel durchmischen.

Den Salat servieren.

Außergewöhnliche Kombination

Die ausgewogen aufeinander abgestimmten Zutaten verleihen diesem in der Zubereitung einfachen Gericht sein besonderes, unverwechselbares Aroma.

Kumquats mit Kohl, darauf wäre ich nie gekommen, diese beiden so gegensätzlichen Zutaten miteinander zu kombinieren. Und doch das Rezept geht auf, die Sonnenblumenkerne dazu sind ein Muss und mit Avocado läuft ja sowieso meistens alles wie geschmiert.

Peter Gordon „Salat Sensationen“, Knesebeck 2017: Brathähnchen mit Kumquats, schwarzem Knoblauch, Grünkohl und Avocado“, S. 201

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22 Comments

    1. Danke für das Lob, dass dir die neue Aufmachung des Blogs gefällt. Man hört ja normalerweise kaum, ob es gut ankommt. Mir gefällt es sehr gut. Es ist aufgeräumter. Bei den herkömmlichen Layouts für Blogs weiß man nie, wann der nächste Beitrag anfängt bzw. der letzte aufhört. Und die Fotos kommen auch gut raus. Und einen Untertitel kann man nun eingeben, das gefällt mir auch, Was will man mehr!

      Liebe Pfingstliche Grüße Christian

      1. Ich hab so einen „Zierorangenbaum“ zu Hause – bis mir mein amerikanischer Freund sagte, diese kleinen Früchte kann man essen, samt Schale. Hab ich dann probiert, war ein bisschen bitter, aber sonst ok

        1. Hm, die könnte man vielleicht auch verwenden. Die Kumquats sind nicht so sehr süß und auch leicht bitter. Aber dann, wenn man den Zierorangenbaum abgeräumt hat, ist er halt keine so prächtige Zierde mehr… 😉

  1. Sieht wirklich sensationell lecker aus, lieber Christian. Zur Zeit probiere ich ja auch immer mal wieder Salatrezepte aus, besonders wenn es so warm ist wie zur Zeit und nebenher auch noch Tapeten abgemacht werden müssen. Tatsächlich in einer meiner Lieblingssalate der „Salade Nicoise“ oder auch ein einfacher „Griechischer Hirtensalat“ . Schafskäse und Büffel-Mozarella in irgendeiner Kombination mit Tomaten, Paprika etc. etc. geht ja immer. Schönes Pfingstwochenende noch! Liebe Grüße, Sigrid

  2. Da bin ich definitiv auch dabei und habe wieder was gelernt, Grünkohl, heißt bei Euch Wirsing, ja das macht Sinn, den gibt es tatsächlich auch im Frühsommer und dann schmeckt er auch viel zarter. Danke für die tolle Präsentation beim Koch und Buch sind wir uns einig.

    1. Und wir dachten es sei wirklich Grünkohl. Der ist einfach nicht zu bekommen hier, nicht einmal die Ungarn haben einen.
      Bei Peter Gordon werden wir immer wieder fündig, ganz tolles Kochbuch!

  3. Lieber Christian, du verwirrst mich schon wieder mit dem Wort „Grünkohl“, wo es doch der Wirsing ist. Ich weiß das ihr den Wirsing Grünkohl nennt, wie aber heißt dann der Wirsing in Wien, bzw. Österreich?
    Ein leckeres Gericht könnte ich mir vorstellen. Von schwarzem Knoblauch habe ich noch nie was gehört. Was es nicht alles gibt!?
    Wünsche noch einen schönen Abend.
    Gruß, Roswitha

    1. Und ich habe mich schon so gefreut, dass wir einen Grünkohl bekommen haben… Naja, wieder nichts, gibt es hier einfach nicht.
      Schwarzer Knoblauch ist Knoblauch, der vergoren wurde. Dadurch schmeckt er süßlicher.
      Schönen Abend Christian

      1. Christian, jetzt um diese Zeit wirst du auch keinen Grünkohl finden, wundert mich, das ihr überhaupt Wirsing bekommen habt. Beides ist ja ein Wintergemüse. Was erzähle ich hier dem besten Koch, du weißt das ja selber. Grünkohl bekommt du sicherlich auf dem Markt, schau mal im Winter ab November bis Februar, da müsste es auch bei euch in Wien so was geben. Wenn nicht, dann schau doch mal in euren Einkaufsläden, ob du gefrorenen bekommst. Also der von Iglo, vielleicht gibt es diese Marke ja auch bei euch, der ist echt gut.

        1. Klar gibt es Iglo auch bei uns. Aber Grünkohl ist bei uns mehr oder weniger unbekannt. Wir sagen zum Wirsing Kohl. Daher auch die Verwechslungen. Wir hatten nur mal Schwarzkohl aus Italien. Irgendwie habe ich so ein Verlangen nach Kohl, ist aber nicht bei uns zu bekommen, jedenfalls nicht frisch. Beim TK schaue ich ja nie. Aber vielleicht sollte ich das mal tun und es gibt wirklich Grünkohl dort.

          1. Christian, ich kann nichts versprechen, dass du gefrorenen Grünkohl jetzt noch von Iglo bekommst, aber sicherlich im Winter. Aber ich habe eine Idee, hier mal eine Adresse bei der ich zur Grünkohlzeit immer meine Oldenburger Pinkel bestelle. Die haben aber auch nur Grünkohl im Angebot, aber erst wieder richtig zur Winterzeit.
            https://www.fleischerei-monse.de/Gruenkohl-Co
            Nur wenn du hier schaust, ist das Porto nach Österreich sehr hoch: https://www.fleischerei-monse.de/Versandinformationen
            Aber es wäre halt eine Möglichkeit, damit du endlich mal zu einem anständigen Grünkohlessen kommst. Du kennst sicherlich schon meine Grünkohlessen, oder?

            1. Hallo Roswitha, danke für diesen Link. Vielleicht bestelle ich ja wirklich mal was, aber vorher werde ich gründlich schauen, ob ich nicht Grünkohl hier in Wien bekommen kann. Im Winter probiere ich es, da ist ja wieder Saison.
              Dein Grünkohlessen kenne ich noch nicht.

              Liebe Grüße Christian

                  1. Ab Dezember geht bei mir die Grünkohlsaison wieder los, dann werde ich das Gericht, so wie ich es mache und kennen gelernt habe, hier im Blog veröffentlichen. Wenn du es schon vorher haben möchtest, dann sag Bescheid und ich schreibe dir per Mail.
                    Liebe Grüße von Roswitha

    1. Dir ist sie aufgefallen! Obwohl ich sie gar nicht extra erwähnt habe. Sie kommt natürlich bei jeder Gelegenheit zum Einsatz.
      Danke für das schöne Rezept, ist ganz außergewöhnlich.

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