Herbstliches Biedermeier-Steinzeit-Menü

Grünkohlchips im Stanitzl als Empfang zum Aperitif, gefolgt von einer Fünf-Kürbis-Suppe mit frittierten Salbeiblättern, dann mit Ziegenweichkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat, als Hauptgang mariniertes Hühner-Schnitzel mit Wurzelgemüsesalat, dann ein lauwarmer Apfel-Crumble mit Mohneis. Abgesehen vom Eis und vom Käse ist alles „paleo-style“.

Aperitifs

FrankREICH: Cidre „Val de Rance“

JapAN. japanische Heilminze mit Zitronensaft und Wasser

DEUTSCHland, „Ferdinand‘s“ Riesling-Verjus aus der Saar-Region https://www.c-m.ltd/

Grünkohlchips im Stanitzl

so wie da.


Fünf-Kürbis-Suppe

gemacht so wie die Butternuss-Salbei-Suppe hier nur mit verschiedenen Kürbissen – möglicherweise schmeckt es ja deshalb so gut, weil wir verschiedene Kürbisse verwendeten:

Spaghetti-, Butternuss-, Hokkaido-, Weißer UFO- und noch ein grüner Kürbis, dessen Namen wir nicht herausfinden konnten, vielleicht ist es der Muskatkürbis.

Der Weiße UFO-Kürbis heißt tatsächlich Patisson, das ist ein Spitzname.


Mit Ziegenkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat

Wildkräutersalat, bestehend aus roter und grüner Mizuna, Red Chard, Baby-Spinat, Senfblatt, roter Pak Choi, Landkresse, Kerbel, Brunnenkresse, Sauerampfer, gelbe Blüten, dazu eine Vinaigrette aus Apfel-Balsam-Essig, Olivenöl und etwas Salz. Zwetschken halbieren, in eine ofenfeste Form legen, mit Olivenöl beträufeln, eine Scheibe vom „Sainte-Maure de Touraine“, einem in Asche gehüllten Ziegenweichkäse belegen, den Käse mit etwas Akazien-Honig beträufeln und im Backrohr bei 180 Grad überbacken. Anrichten Den Wildkräutersalat auf den Teller legen, mit der Vinaigrette beträufeln, die mit Käse überbackenen Zwetschken darauf legen.

(Eigenkreation)


Mariniertes Hühner-Schnitzel mit Wurzelgemüsesalat

2 Dotter, 1 EL Sojasauce und 1 EL Tiroler Gewürz (geräuchertes Lupinengewürz), 1 EL Akazien-Honig und den Schalenabrieb zweier Limetten verrühren, Hühnerschnitzel hineinlegen und 20 Minuten ziehen lassen. Für die Panier Mandelmehl, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver und getrocknete Petersilie miteinander verrühren. Fleisch aus der Marinade heben, im Mandelpaniergemisch wenden und in Butterschmalz herausbacken.

Diese Marinade, für die eingelegten Schnitzel, wurde von einem Buch von Alexander Herrmann inspiriert, „Schnell mal was Gutes“*. Sie scheint der Grund dafür zu sein, warum diese  Hühnerschnitzel so besonders gut schmecken. Der überaus gute Akazien-Honig aus dem Südburgenland ist daran nicht unwesentlich beteiligt.

Dazu einen Wurzelgemüsesalat nach der Art eines Cole Slaw so wie hier, nur statt Kerbel-Aioli kommt dieses Mal eine Quick-Mayonnaise hinein. Die macht man so wie hier demonstriert, dann mit feingehacktem Kerbel vermischen.


Lauwarmer Apfel-Crumble mit Mohneis

Macadamianüsse, Haselnüsse, Pistazien grob hacken, mit Mandelmehl, Kokosraspel, Akazien-Honig, Vanille und Kokosöl gut verkneten. Apfel und Birne schälen und entkernen. Und zerstückeln. Mit Akazien-Honig, Vanille, dem Abrieb von Orangen und Orangensaft ein paar Minuten köcheln lassen. Das Obst in eine Reine geben, die Nussmischung darauf verteilen, und im Backrohr überbacken, bis die Streusel goldbraun sind.

Das Mohneis gibt es zu kaufen, am besten bei „Anton’s“, doch leider hatte an diesem Tag das Eisgeschäft geschlossen, wegen anhaltendem Regen.

Eine Variante von : https://kuechenereignisse.com/2019/03/18/rhabarber-crumble-mit-vanilleeis/


Lachs mit Zwiebelrost-Grünkohl

Ist es asiatisch oder deutsch? Oder gar österreichisch? Asiatisch kann man es nennen, weil Tamari und frischer Ingwer dabei sind. Deutsch, weil Grünkohl dazu kommt. Und wegen der Röstzwiebeln und des Knoblauchs, vom Vanillerostbraten inspiriert, könnte es auch österreichisch sein. Unsere „Vanille“ ist der schwarze Knoblauch, der besonders mild ist, weil der ja auch noch fermentiert wurde.

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Steak mit Grünkohl

Mal ausprobieren, ob ein Steak auch mit Grünkohl geht. Dazu Weintrauben sowie Haselnüsse. Es geht! Die Zutaten für das Gericht stammen zum Teil aus Italien bzw. aus Deutschland. Der Goldeck-Sekt vom Grünen Veltliner sorgt für die österreichische Herzlichkeit.

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Kohl, Kumquat, Knoblauch und Hähnchen

Die Zutaten zu diesem Rezept sind außergewöhnlich, doch zwei ragen ganz besonders hervor: schwarzer Knoblauch und Kumquat.  Den schwarzen Knoblauch hatten wir zu Hause. Den hatten wir vor langer Zeit gekauft, weil wir schon ahnten, dass wir den nicht bekommen würden, wenn wir ihn mal brauchten.

Und dieser Fall trat nun ein. Zufällig sahen wir Kohl aus Ungarn bei der Gemüsehändlerin. Wir dachten es ist Grünkohl, aber es war doch nur Wirsing. Wie durch ein Wunder bekamen wir alle anderen, zum Teil eher schwer erhältlichen Zutaten wie Kumquats, sodass der Zubereitung dieses tollen Gerichts von Peter Gordon nichts mehr im Wege stand.

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Grünkohlblauschimmelkäsesalat

Dieser Grünkohlblauschimmelkäsesalat (!) wird mit Entenstreifen, Kräuterseitlingen und Mandelstiften serviert. Und mit karamellisierten lila Zwiebeln und Knoblauch.

Anm. 20170427: Mit Grünkohl ist hier Wirsing gemeint.

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