Lachs mit Zwiebelrost-Grünkohl

Ist es asiatisch oder deutsch? Oder gar österreichisch? Asiatisch kann man es nennen, weil Tamari und frischer Ingwer dabei sind. Deutsch, weil Grünkohl dazu kommt. Und wegen der Röstzwiebeln und des Knoblauchs, vom Vanillerostbraten inspiriert, könnte es auch österreichisch sein. Unsere „Vanille“ ist der schwarze Knoblauch, der besonders mild ist, weil der ja auch noch fermentiert wurde.

Lachs mit Zwiebelrost-Grünkohl (1)

Zubereitung

Die Blätter vom Grünkohl blanchieren. Abtropfen lassen. Für die Marinade Haselnussöl, Weißweinessig, Salz verrühren. Auf den Grünkohl gießen.

Zwiebel in Scheiben schneiden. In Schmalz dunkel rösten.

Für das Salsa in dünnen Scheiben geschnittene Chili in Sesamöl eine Minute anschwitzen. Ein daumengroßes Stück frischen, also nicht getrockneten Ingwer reiben und dazu geben. 5 Zehen schwarzen Knoblauch dazu geben. Mit einem Esslöffel Tamari aufgießen. Vom Herd nehmen, bei Seite stellen.

Lachsschnitten in der Pfanne in wenig Olivenöl auf der Hautseite braten, wenden, kurz nur auf der fleischigen Seite braten.

Anrichten

Lachs und Grünkohlsalat auf den Teller geben, das Salsa neben den Lachs geben, Grünkohl mit den gehackten, gerösteten Haselnüssen und den Röstzwiebeln bestreuen.


Die Kombination aus frischem Ingwer und Chili im Salsa ergibt eine, für meine Zunge, ungewohnte Schärfe, die durch den Grünkohl und Lachs gestillt wird, ebenso ungewohnt wie ungewöhnlich. Die Aromen der Haselnüsse und getrockneten Tomaten, etc., steuern das Ihre dazu bei, somit ergibt sich ein geschmacklich prächtiges Gebilde.

Lachs mit Zwiebelrost-Grünkohl (3)Lachs mit Zwiebelrost-Grünkohl (2)

4 Kommentare

    1. Das ist schwer zu sagen. Ich gehe da nach dem Sound, um zu beurteilen, ob es schon so weit ist. Wir machen es nach der Methode mit der kalten Pfanne am Anfang, wie wir das von Alexander Herrmann gelernt haben, schau mal da:
      https://kuechenereignisse.com/2017/01/29/gebratenes-doradenfilet-mit-speckmayonnaise-und-topinambur-chips/
      Eine wirklich gute Anleitung gibt es in seinem Buch „Geschmacksgeheimnisse“.

      Gefällt 1 Person

  1. Durchaus «crossover»! Grünkohl (hier in Thailand: Kohlsprossen*) lassen sich auch so zubereiten.
    Spür’s grad auf der Zunge! 😜
    * Kohlsprossen sind kein Rosenkohl (selbe Bezeichnung), sondern Sprossen vom Weisskohl, die nach der Ernte der Kohlköpfe aus der Wurzel treiben!

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