Schafkäse und Auberginen – eine gute Kombination

Pecorino ist Hartkäse aus Schafmilch, abstammend von dem italienischen Wort „pecora“ für Schaf. Damit werden die Auberginenröllchen gratiniert. Und in den Auberginenröllchen ist noch einmal Schafkäse dabei.

Aus welchen Grund auch immer überzeugt mich beim Käse oft der Schafkäse. (Auch der Ziegenkäse wird von mir dem Kuhmilchkäse immer wieder vorgezogen. Obwohl es natürlich auch davon sehr gute gibt.)

Rezept Überbackene Auberginenröllchen mit Schafkäse

Zwei fein gehackte Schalotten und drei fein gehackte Knoblauchzehen in Olivenöl anschwitzen. 400 Gramm Polpa (gestückelte Tomaten) und einen halben Liter – von der Pizza hier übrig geblieben – Tomatensauce dazu geben. Zwei Zweige Rosmarin, vier Zweige Basilikum, Salz und Pfeffer zu den Tomaten geben und eine gute Stunde leise köcheln lassen. In der Zwischenzeit Auberginen in halbe Zentimeter dicke Scheiben länglich schneiden. Auf beiden Seiten in der Pfanne in Olivenöl etwas bräunlich braten. Auf ein Blatt Küchenkrepp legen und auskühlen lassen. Jeweils ein Stück Schafkäse in ein Auberginenblatt einrollen.

Eine heiße Auflaufform mit dem brandheißen Gargut – muß nicht immer Lasagne sein – vorsichtig mit den Backhandschuhen aus dem Ofen herauszuheben, läßt einem jedes Mal das Herz aufgehen.

Ein Aficionado der warmen Küche

In eine Auflaufform zwei Schöpflöffel Tomatensauce geben, schön verteilen, die Auberginenröllchen darin einschlichten und mit der Tomatensauce begießen. Mit frisch geriebenem Pecorino bestreuen. Im Backrohr bei 170 Grad zirka fünfunddreißig Minuten backen.

Mit Bittersalat aus Chicorée und Radicchio servieren.


Inspiriert von Tanja Grandits „Tanja vegetarisch“*, S. 164 bei ihr heißt es „Ofenauberginen mit Feta“

Auberginen heißen bei uns Melanzani. Aber heute sag ich mal Auberginen dazu.

Lachs mit Zwiebelrost-Grünkohl

Ist es asiatisch oder deutsch? Oder gar österreichisch? Asiatisch kann man es nennen, weil Tamari und frischer Ingwer dabei sind. Deutsch, weil Grünkohl dazu kommt. Und wegen der Röstzwiebeln und des Knoblauchs, vom Vanillerostbraten inspiriert, könnte es auch österreichisch sein. Unsere „Vanille“ ist der schwarze Knoblauch, der besonders mild ist, weil der ja auch noch fermentiert wurde.

„Lachs mit Zwiebelrost-Grünkohl“ weiterlesen

Hirschbraten mit Bratäpfel und Speckkartoffel

Und noch einmal Hirsch, dieses Mal mehr klassisch.

„Hirschbraten mit Bratäpfel und Speckkartoffel“ weiterlesen

Sofrito-Eierspeise mit Guanciale

Mit Kirschtomaten und Pecorino ergibt das eine Eierspeise ganz nach Herzenslust. Sie eignet sich zur Labung nach einer langen Nacht genauso wie nach einem anstrengenden Tag.

„Sofrito-Eierspeise mit Guanciale“ weiterlesen

Gebratener Wolfsbarsch, Mayonnaisen mit Tomaten und Mandel

Und dazu jede Menge Beilagen und Vorspeisen. Kopfsalat mit Petersilien-Vinaigrette. Feldsalat mit Speck-Rapsöl-Vinaigrette. Lauwarmer Ochsenherzentomatensalat.

„Gebratener Wolfsbarsch, Mayonnaisen mit Tomaten und Mandel“ weiterlesen

Eierschwammerlgulasch mit Serviettenknödel

Und Gurkensalat. Im Burgenland ist gerade Hochsaison für Pfifferlinge, die kommen in das Gulasch hinein, dessen Grundsauce durch Weichkochen von Paprikaschoten gemacht wird. Die Serviettenknödel wurden unter Vermeidung von Plastikfolie gemacht, ganz auf die ursprüngliche Art.

„Eierschwammerlgulasch mit Serviettenknödel“ weiterlesen

Kohltopf nach Gärtnerinnenart

Zartes Kohlgemüse mit Speck und Kartoffeln. Zu diesem deftigen Gericht passt ein würziges, kräftiges dunkles Brot. Auf neuem Grüngeflammten aus Gmunden. Zum Einstand in unserem Haushalt.

„Kohltopf nach Gärtnerinnenart“ weiterlesen

Sardinen mit gegrillten Romanasalatherzen und Estragon-Jus

Von Alain Ducasse und Romain Meder als Amuse-Bouche kreiert, aber bei uns zur Hauptspeise vergrößert. Aus dem neuen Kochbuch „Naturalité“ in dem Alain Ducasse Menschen vorstellt, die – im Takt der Natur mit ihr verbunden – in der etwas anderen Ernährungskette tätig sind. Dazu werden ihre Regionen und ihre Rezepte präsentiert. Das Buch ist gar nicht so neu, es ist schon 2015 erschienen, nur ich habe es erst jetzt entdeckt.

„Sardinen mit gegrillten Romanasalatherzen und Estragon-Jus“ weiterlesen

Bretonische Krautrouladen

Während der Zubereitung wird mit Cognac flambiert. Mit Rindsfaschiertem und Hühnerleber, Schinkenspeck und nicht zuletzt mit Salzbutter und Schalotten wird es gemacht. Und nicht mit faschiertem Halbe-halbe und Reis, so wie das in unseren Breiten üblich ist. Das sind Bretonische Krautrouladen: das erste Rezept aus dem neuen Bretonischen Kochbuch.

„Bretonische Krautrouladen“ weiterlesen

Mit Speck gefülltes Steak, Selleriepüree und breite Bohnen

In das Steak werden Taschen geritzt, in die saftiger Karreespeck gesteckt wird. Dazu ein Selleriepüree mit Tahini, abgeschmeckt mit Koriander, Salz und Pfeffer. Breite Bohnen runden das Gericht ab.

„Mit Speck gefülltes Steak, Selleriepüree und breite Bohnen“ weiterlesen