Küche gesperrt! Bis zur Wiederherstellung des Normalbetriebs dauert es noch ein Weilchen, im September geht es wieder los, mit alten Töpfen und neuer Küche.
Deshalb müssen wir ausweichen und uns den Delikatessen der burgenländischen Gastronomie hingeben. Beim Kirchenwirt in Rust sind wir eingekehrt. Bei der Hitze wurden es drei kalte Vorspeisen:
- Kirchenwirts „Gabelbissen“ mit geräucherter Forelle, Kren und Erbsen
- Gänseleber karamellisiert mit Hausbrioche und Apfel
- Waldpilztatar mit Estragon und Schnittlauchvinaigrette
Es war ganz nach meinem Maß. Drei ist durch Zwei teilbar.
Beim Kirchenwirten saßen wir am äußersten Spitzel ganz oben, mit Blick auf den Rathausplatz. Dort gab es regen Durchzugsverkehr von Radfahrern, die beim Kirchenwirt innehielten, die Aussicht genossen und ohne Hast weiterfuhren. Autos bewegten sich gemächlich und durften sogar am Rathausplatz gratis parken. Und alles gelang ganz zwanglos. Was für eine Oase der Erholung das war, stellten wir sogleich fest, als wir wieder nach Wien zurückkehrten.






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