Tomaten-Paprikasuppe mit Feta-Creme

Diese Suppe ist wie ein eingeschmolzener griechischer Bauernsalat: mit Tomaten, Paprika und Schafkäse – nur die Salatgurke fehlt. Dafür mit karamelisierten Cherry-Tomaten und Paprika. Die Kurkuma verleiht dem Ganzen eine erdige Note. Der Mensch lebt nicht von Brot allein. Es folgt das Rezept, wie es die Hofköchin gemacht hat.

Rezept Tomaten-Paprikasuppe mit Feta-Creme

Für 4 Portionen

2 rote Zwiebeln, geschält und in Scheiben geschnitten

3 rote Paprika, entstielt, geschält, entkernt und in Streifen geschnitten

3 EL Olivenöl

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

2 TL frische Thymianblätter

1 Kurkuma (Gelbwurz), gewürfelt

8 reife Tomaten, blanchiert, Haut abgezogen, geviertelt

400 ml Gemüsebrühe

Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

120 g Feta

100 ml kaltes Wasser

Für die Einlage: 10 bunte Cherry-Tomaten

1 rote Paprika, geschält und gewürfelt

Zubereitung

1. Zwiebeln und Paprika bei mittlerer Hitze in 2 EL Öl anbraten, bis sie karamelisieren.

2. Kreuzkümmel, drei Viertel des Thymians und den Kurkuma hinzufügen und unter ständigem Rühren eine weitere Minute braten.

3. Tomaten und Gemüsebrühe hinzufügen und zum Kochen bringen. Mit Deckel 20 Minuten köcheln lassen, dann im Standmixer pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen.

4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.

5. Während die Suppe kocht, den Feta mit dem restlichen Olivenöl und dem kalten Wasser mit dem Stabmixer glatt pürieren.

6. Für die Einlage: In Scheiben geschnittene bunte Cherry-Tomaten, geschälte und gewürfelte Paprika in Olivenöl in einer Bratpfanne braten.

7. Zum Servieren die Hälfte der Suppe auf 2 warme Schüsseln verteilen, die Feta-Creme und die Einlage darauf geben und mit dem restlichen Thymian bestreuen. Mit Olivenöl beträufeln.

(Die andere Hälfte der Suppe wird für ein andermal aufgehoben).


Inspiriert von Peter Gordon „Eat Well Everyday”, “Tomato, Red Onion and Capsicum Soup with Feta Cream” p. 47

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Silvester 2024/2025

Ziegen- und Schaf-Fetakäse aus dem Ofen mit Zwiebeln und Tomaten

Übers Jahr, wenn ich mit dem Bus in die Stadt fahre, werde ich an Johann Strauß Sohn erinnert; man kommt am Wohnhaus, indem er die „Fledermaus“ komponiert hat, vorbei. (Maxingstraße 18, XIII., Wien)  Zu Silvester werde ich wieder daran erinnert, denn die „Fledermaus“ spielt‘s immer irgendwo im Fernsehen. Heuer umso mehr: sie wurde live übertragen, aus der Wr. Staatsoper, denn 2025 ist das Johann-Strauß-Jahr, 200. Geburtstag. Den Frosch gab dieses Jahr Michael Niavarani. Diese Rolle spielten schon viele berühmte Schauspieler vor ihm, wie Otto Schenk, der auch diese Inszenierung gestaltete. Damit war dieser Programmpunkt gesetzt!

Wer schon alles der Frosch war: https://archiv.wiener-staatsoper.at/search/role/904

Auch andere Programmpunkte gab es, die sich sehen lassen konnten:

Ziegen- und Schaf-Fetakäse aus dem Ofen mit Zwiebeln und Tomaten, nach einem Rezept von Bettina Matthaei aus dem „Abnehmen mit Kohlenhydrate“-Buch. Die Hofköchin hat auch noch getrocknete Tomaten dazu gemacht, außerdem gab es noch: Bauernbrot von Josephbrot, Jungzwiebeln und Chicorée, sowie Tomaten- und Chiliflocken.

Getränke: Mayer am Pfarrplatz Alkoholfrei Riesling, Infinitea (entalkoholisierter Chardonnay und Schwarztee)

Danach Kaffee und Punschkrapferl vom Café Dommayer in Hietzing. Auch hierzu gibt es einen Bezug zu Johann Strauß: Vater und Sohn konzertierten in diesem Etablissement mit großem Ballsaal ehemals „Dommayer’s Casino“, wo heute das Parkhotel steht. Geht man ins umgesiedelte Café Dommayer kommt man an einem Johann-Strauß-Denkmal vorbei.

Schnell noch am Vormittag eilte die Küchenfee in die Stadt, vorbei an Straußens Wohnhaus, dann am Denkmal und besorgte die Punschkrapferl. Sowie die alkoholfreien Getränke. Außerdem lief ihr eine grüne Keramik aus dem Hause Peugeot über den Weg. Von Peugeot kennen wir ja schon die Pfeffermühlen, sie machen aber auch andere feine Sachen, wie man sieht.

Das war der erste Silvesterabend ohne Fisch, Fleisch und Alkohol!

Wir sind selbst überrascht. Es hat sich halt so ergeben.

Dieser Blogbeitrag wurde KI-technikfrei hergestellt.

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Feta-Paprika-Dip und Feta-Dip mit Honig und Thymian

In Schüsseln die Dips

Von unserem letzten Spaziergang durch die Innere Stadt haben wir ein neues Kochbuch mitgebracht. Seit Sommer freuen wir uns auf das neue Buch von Bettina Matthaei: „Abnehmen mit Kohlenhydraten“, kurz vor Weihnachten 2024 ist es erschienen. Wie so oft schreibt sie die Rezepte zu einer Ernährungsphilosophie, hier von Daniela Kielkowski. Kernsatz: Fette verbrennen nur im Feuer der Kohlenhydrate. Wir kaufen uns ja das Kochbuch wegen der Rezepte, kommen aber nicht umhin, uns auch den theoretischen Teil zu Gemüte zu führen. So bringt es unser Wissen um Ernährungsfragen automatisch ein Stückerl weiter.

Bettina Matthaei https://www.bettina-matthaei.com/

Gleich ausprobiert zum Frühstück

Aus der Abteilung „Dips und Aufstriche“ haben wir den Feta-Paprika-Dip und den Feta-Dip mit Honig und Thymian ausprobiert. (S. 146)

Eine geringfügige Modifikation mußten wir vornehmen. Wir haben die gegrillten Paprika nicht aus dem Glas genommen, sondern frische Paprika selbst im Backrohr gegrillt. Dadurch ersparten wir uns das sehr gründliche Herauspressen der Flüssigkeit von den Paprikastreifen, wie Bettina Matthaei schreibt. Dafür mußte die Hofköchin die schwarze Grillhaut abziehen. Eine andere Modifikation hat die Hofköchin dann doch nicht angebracht: man hätte es doch nicht mit dem Handrührgerät pürieren sollen, sondern mit der Gabel zerdrücken, sodaß es mehr bröckelig bleibt. Das ist zwar Handarbeit, dafür fließt der Dip dann nicht vom Brot, wie das bei uns geschah. Außerdem schmeckt das Bröckelige besser. Vieles, so scheint es, ist dem Zeitgeist der Bequemlichkeit geschuldet, dem man entgegenkommen will.

Mit dabei waren viele Kräuter: geistesanregender Thymian und frischer Petersilie, erfrischende Erbsensprossen, sowie Radieschensprossen, geschälte und entkernte Salatgurken und Kresse.

Gut für die kleinen grauen Zellen!

Hercule Poriot

Frohe Weihnachten!


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