Tomaten aus dem Paradies

Drei Kilogramm Tomatenraritäten, frisch am heutigen Tag gepflückt, das heißt also reif und bereit zum Verschmausen, haben wir bei Stekovics gekauft. Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was mitzubringen. Nebst den Paradeisern haben wir einen großen Knoblauchzopf, einen Kilogramm gemischte Zwiebel – die Rötlichen sind die Frauenkirchner und die Gelben sind Schalotten, einen Paradeiseressig, ein Paradeiserchutney und ein Paradeispaprika-Chili mitgebracht. Man darf die Paradeiser nicht berühren, denn diese Paradeiser sind wirklich reif, durch das Betatschen mit klobigen Fingern würden sie möglicherweise beschädigt. Da die Paradeiser so viel Umständ machen, werden sie nicht auf einem Markt etwa in Wien verkauft. Da würden sie ja unentwegt betatscht werden, würde der Reifegrad durch Zusammenquetschen eruiert werden, da wär‘s bald passé mit der paradiesischen Schönheit. Stekovics‘ Paradeiser sind bitte schön nur wie mit Glacéhandschuhen zu berühren! Deshalb bekommt man sie ja auch nur hier bei Stekovics in Frauenkirchen in Begleitung der sehr kompetenten und freundlichen ungarischen Beraterin. Oder eben in der gehobenen Gastronomie, wie zum Beispiel beim „Taubenkobel“ in Schützen. Ansonsten werden sie im Haus Stekovics verarbeitet, etwa zu einem Paradeiserchutney, das es dann im Lebensmittelhandel zu kaufen gibt. Das mit der Qualität der Paradeiser hat schon seine Berechtigung. Beim Rindfleisch ist das genauso – oder auch beim Eis, siehe „Anton‘s Eis“. Gewisse Lebensmittel soll man nicht aufbewahren, schon am nächsten Tag, nach einem Tag im Kühlschrank oder im Tiefkühl, hat sich die Qualität merklich gemindert. Und natürlich schmecken Tomaten wesentlich besser, wenn sie bis zum letzten Moment, bis zu dem sie ihre vollkommene Reife erlangt haben, an der Rispe hängen und den letzten Sonnenstrahl auszuzeln. Im Fall von Stekovics kann man wirklich von Paradiesäpfeln reden, diesem Namen für Tomate, der wegen ihrer außergewöhnlichen Schönheit, in Anlehnung an den Paradiesapfel im Garten Eden aus der Bibel, auf die neue Frucht überging, als die Tomate in unseren Breiten aufkam. In Österreich wird diese etymologische Entstehungsgeschichte durch die Zeiten bewahrt: das gebräuchliche Wort für Tomaten ist hier Paradeiser. Und diese Tomaten von Stekovics scheinen ja wirklich aus dem Paradies zu kommen, noch selten zuvor trugen Tomaten diesen Namen mit so viel Berechtigung. Mögen andere Tomaten haben. Bei Stekovics gibt’s Paradeiser! Sie wurden sogleich verköstigt, es gab:

Steak mit Stekovics-Paradeiserraritäten

Der Salat wurde angemacht mit Olivenöl, Salz und Stekovics-Tomatenessig, darüber gestreut wurden ein paar Sonnenblumenkerne.

Dazu ein gutes Glas Sauvignon Blanc von Umathum, ebenfalls Frauenkirchen.


Gärtner hätte ich werden sollen. Da hätte ich jeden Tag so gutes Gemüse.

Wortherkunft Paradeiser / Paradiesapfel laut Wahrig:

https://www.wissen.de/wortherkunft/paradiesapfel

Stekovics: https://www.stekovics.at/


Heilbutt mit Artischocken und Champignons

In diesem Gericht wird der „Block“ von dem Heilbuttfilet schonend gegart. Für die Pastete Surcouf genügen ja die Reste, die man vom Filet abschneidet. Es wäre ewig schade drum gewesen, den schönen Mittelteil, den „Block“, für das Heilbuttpüree zu verwenden. Dafür gibt es jetzt dieses Gericht, in dem das zarte, dicke Fleisch vom Heilbuttfilet seinen gebührenden Platz findet.

„Heilbutt mit Artischocken und Champignons“ weiterlesen

Rinderroulade Oma-Herta-Style

Rinderrouladen! Nanu, wo ist denn da die Karotte? Die hat Oma Herta wegoptimiert. Karotte macht trocken, meint sie. Alexander Herrmann, ihr Enkel, vertraut ihr, da werden wir nicht hintanstehen und haben es genauso gemacht. Zur Rinderroulade kommt ein Topinamburstampf mit Chips und Friseesalat hinzu.

„Rinderroulade Oma-Herta-Style“ weiterlesen

Hirschfrikadellen mit Preiselbeerschmand und Blumenkohlsalat

Zwei Mal gebratene Hirschfrikadellen mit Preiselbeerschmand. Dazu gibt es gebratenen Blumenkohlsalat.

„Hirschfrikadellen mit Preiselbeerschmand und Blumenkohlsalat“ weiterlesen

Hühnerfrikassee Gulasch-Style

Weil es uns so gut geschmeckt hat, kommt noch eine „geschmort & gezupft“-Variante von Alexander Herrmann. Dieses Mal gibt es das Hühnerfrikassee als Gulasch, da kommen ordentlich Paprika rein. Dazu Spätzle.

„Hühnerfrikassee Gulasch-Style“ weiterlesen

Hähnchenschnitzel mit Avocado-Wasabi-Creme und konfierten Karotten

Hähnchenschnitzel mit einer Panier aus Cashew-Kernen und Mandeln. Eine Creme aus Avocado und Wasabi. Dazu konfierte rote, gelbe und lila Karotten.

„Hähnchenschnitzel mit Avocado-Wasabi-Creme und konfierten Karotten“ weiterlesen

Gebratenes Hähnchen mit Mango-Spitzkohlsalat

Gebratenes Hähnchen aromatisiert mit Limettenschalen und Chili. Dazu durchgekneteter Spitzkohlsalat mit Mango. Ich bin ziemlich sicher, dass Leute, die sonst  kein Hähnchen mit Haut essen, dieses mit Genuss verspeisen würden.

„Gebratenes Hähnchen mit Mango-Spitzkohlsalat“ weiterlesen

Gebratener Wolfsbarsch mit Grapefruit-Fenchelsalat

Gebratenes Wolfsbarsch-, Dorade- und Lippfischfilet aromatisiert mit Knoblauch. Und dazu gekneteter, nicht gegarter Fenchelsalat mit Grapefruitsaft und Olivenscheiben.

„Gebratener Wolfsbarsch mit Grapefruit-Fenchelsalat“ weiterlesen

Schweinskarree mit Senf-Marillen-Chutney und Apfelkraut

Das Schweinskarree (Rücken vom Schwein ohne Knochen) wird 2 Stunden lang bei nur 80 Grad gegart. So wird es schön saftig. Dazu ein Chutney aus grobem scharfen Senf und Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre). Sowie gebratenes Apfelkraut mit Boskoppäpfel. Darüber frisch geriebener Kren und eingelegte Senfgurken.

„Schweinskarree mit Senf-Marillen-Chutney und Apfelkraut“ weiterlesen

Gebratenes Doradenfilet mit Speckmayonnaise und Topinambur-Chips

Gebratener Fisch geht mit Mayonnaise ganz hervorragend zusammen. Wir haben es ausprobiert und zwar gleich drei Mal: Doradenfilet mit Speckmayonnaise, Lippfischfilet mit Currymayonnaise, Wolfsbarschfilet mit Tomatenmayonnaise. Dazu Topinambur-Chips.

„Gebratenes Doradenfilet mit Speckmayonnaise und Topinambur-Chips“ weiterlesen