Kartoffel-Gulasch mit Kolbász

Keine Wiesn, aber das Kartoffel-Gulasch bleibt, wie es ist. Mit kolbász.

Eine Scheibe geräucherten Speck, zirka 60 g, in Würfel schneiden. In einen Sautoir geben, kurz auslassen, zwei gehackte Zwiebel dazu geben und ein paar Minuten mitschwitzen. 900 g gewürfelte, geschälte Kartoffel dazugeben, Salz und Pfeffer, Majoran, Kümmel und rotes Paprikapulver dazu geben, durchrühren und mit Rinderbrühe aufgießen, sodass die Kartoffeln bedeckt sind. Köcheln bis die Kartoffeln weich sind. 200 g in dicke Scheiben geschnittene Kolbász dazu geben, ein paar Minuten mitköcheln, abschmecken.Mit Pusztasalat servieren.

Ungarischer Traum: Gulaschsuppe mit Hafergebäck

Diese Gulaschsuppe wurde so wie bei der ungarischen Küchenfee-Mama gemacht, nur dass auch noch Debreciner Würste hineinkamen.  Dazu ein glutenfreies, mit Käse überbackenes Hafergebäck. Glück ist etwas mit Käse Überbackenes.  Über diesen schönen Satz aus Terézia Moras neuen Roman „Auf dem Seil“ bin ich neulich gestolpert.

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Hortobagi-Palatschinken

Außen knusprig, innen ganz weich, das sind Hortobagi-Palatschinken aus Ungarn. Man spricht sie tatsächlich so aus, wie es geschrieben ist: Hortobagi, nicht Hortobadschi. „G“ bleibt „g“, nur aus „cs“ wird „dsch“ wie man an den eingedeutschten Palatschinken sieht. Trotzdem ist natürlich die Wortfindung „Hatschi-Bratschi-Palatschinken“ nicht zu verachten, wie sie mir eine Leserin freundlicherweise zugetragen hat. Wer eine Ungarische Kulinarikwoche vorhat, sollte mit einem Paprikahendl anfangen und dann zügig zu den Hortobagi-Palatschinken fortschreiten. Diese sind nämlich die unmittelbaren Vorgänger, wie ihr gleich sehen werdet.  Es gibt nicht viele Rezepte, die als Resteverwertung das ursprüngliche Gericht übertreffen können. Das muss man den Ungarn erst einmal nachmachen.

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Wetschescher Saures

Mit „Vecsési Savanyúság“ ist der Stand in einer Budapester Markthalle überschrieben. Vecsés (gesprochen Wetschesch) ist eine kleine Stadt, am südöstlichen Rand von Budapest gelegen. Savanyúság heißt so viel wie Saures, das sauer Eingelegte, „Vecsési Savanyúság“ heißt also „Wetschescher Saures“. Die Markthalle liegt im 11. Bezirk in Budapest (1117 Budapest, Kőrösy József u. 7-9), in einem moderner Glaspalast. Aber das, was darin verkauft wird, sind gute, traditionelle ungarische Lebensmittel. Auf unserem Teller landete einiges Wetschescher Saures. Das waren in Kraut gefüllte Essiggurken, Krautsalat (csalamádé) einmal süß und einmal scharf, mit Kraut gefüllte gelbe und rote Paprika, grüne Melonen, grüne Tomaten, Karfiol, Perlzwiebel, mit Kraut gefüllte Kirschpaprika, gelbe Kirschpaprika (scharf) und vermischtes Gepickeltes (Gurken, Paprika, Perlzwiebeln, kleine grüne Tomaten, Sauerkraut).

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Kalb und Kirsch…

…allerdings Kirschpaprika. Für dieses Kalbspörkölt mit Tarhonya und eingelegten Tomaten wird eine getrocknete Kirschpaprika verwendet, um ihm einen Hauch von Schärfe zu verleihen – diesen gewissen Hauch, den es braucht, damit es zu „dem“ Kalbspörkölt wird.

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Somloer Nockerln (Somlói galuska)

Ungarische Spezialität aus Nuss-, Kakao- und purem Biskuit, Vanillepudding, Rosinen und Schokoladensauce. Im Original gehört da auch noch Rum hinein, den haben wir weggelassen, unsere sind low carb. Bei der Weltausstellung 1958 in Brüssel wurden sie als Somlói galuska vorgestellt, wobei das Ypsilon der ursprünglichen Schreibweise Somlyói galuska abhanden gekommen ist.

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Lachssteaks mit einer Chraimeh-Sauce auf die Ungarische Art

Hierfür wurde auf Majoran und Kümmel als Gewürzmischung zurückgegriffen, vor allem aber auf die direkt aus Ungarn eigenimportierte, getrocknete Kirschpaprika (cseresznyepaprika), die als Chili hineinkommt. Die Kirschpaprika ist selbst eine Chili, eben eine Paprikaart, die in Ungarn genauso wie in Mexiko angebaut wird. Sie hat zwischen 1.000 und 5.000 Scoville, ist also nicht extrem scharf. Unsere zwei Kirschpaprika waren fast zu wenig, da sie beim Kochen sehr viel an Schärfe verlieren. Ob das noch eine Chraimeh-Sauce ist, kann ich nicht sagen. Diese hat ja doch eine etwas andere Geschmackskomponente, wenn auch sie genau so fett ist.

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Grammelpogatscherl

Pogatschen gibt es unter anderem mit Butter, Käse, Kartoffeln, Topfen. Das einende Prinzip aller Pogatschen scheint mir zu sein, dass es sich um kleine Häppchen aus Teig handelt, der zusammengefaltet, dem Blätterteig nicht unähnlich, gebacken wird.

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Paprikahuhn im Gulaschstil

Hähnchen in einer Paprikasauce mit Nockerln, wie das in Ungarn schon seit Jahr und Tag praktiziert wird. Beim Originalrezept, Paprikás Csirke, wird es mit einer ganzen Hühnerkeule gemacht. Dieses hat sich als Paprikahendl in Österreich begeisterten Zuspruch erworben. In der hier dargebotenen Form kommt es mit kleinen Stücken von der Oberkeulen. So als Gulaschgericht kann man kleinere Portiönchen servieren und somit ist es partytauglich, für eine kleine Weihnachtsfeier.

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Ungarische Schwammerlsuppe mit Csipetke

Csipetke, das sind ungarische Nockerln. Sie werden mit den Fingern aus dem Teig gezupft, bevor sie in Salzwasser gekocht werden. Und weil es ja eine ungarische Schwammerlsuppe ist, ist Paprikapulver ebenso drin.

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