Kartoffel-Gulasch mit Kolbász

Keine Wiesn, aber das Kartoffel-Gulasch bleibt, wie es ist. Mit kolbász.

Eine Scheibe geräucherten Speck, zirka 60 g, in Würfel schneiden. In einen Sautoir geben, kurz auslassen, zwei gehackte Zwiebel dazu geben und ein paar Minuten mitschwitzen. 900 g gewürfelte, geschälte Kartoffel dazugeben, Salz und Pfeffer, Majoran, Kümmel und rotes Paprikapulver dazu geben, durchrühren und mit Rinderbrühe aufgießen, sodass die Kartoffeln bedeckt sind. Köcheln bis die Kartoffeln weich sind. 200 g in dicke Scheiben geschnittene Kolbász dazu geben, ein paar Minuten mitköcheln, abschmecken.Mit Pusztasalat servieren.

Hortobagi-Palatschinken

Außen knusprig, innen ganz weich, das sind Hortobagi-Palatschinken aus Ungarn. Man spricht sie tatsächlich so aus, wie es geschrieben ist: Hortobagi, nicht Hortobadschi. „G“ bleibt „g“, nur aus „cs“ wird „dsch“ wie man an den eingedeutschten Palatschinken sieht. Trotzdem ist natürlich die Wortfindung „Hatschi-Bratschi-Palatschinken“ nicht zu verachten, wie sie mir eine Leserin freundlicherweise zugetragen hat. Wer eine Ungarische Kulinarikwoche vorhat, sollte mit einem Paprikahendl anfangen und dann zügig zu den Hortobagi-Palatschinken fortschreiten. Diese sind nämlich die unmittelbaren Vorgänger, wie ihr gleich sehen werdet.  Es gibt nicht viele Rezepte, die als Resteverwertung das ursprüngliche Gericht übertreffen können. Das muss man den Ungarn erst einmal nachmachen.

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Spaghetti Carbonara – So habe ich mich auf Spurensuche begeben

Wenn man Spaghetti Carbonara auf die ursprüngliche Art machen will, muss man zuerst einmal zur Kenntnis nehmen, dass diese Speise aus Latium stammt, also aus der Römischen Küche. Deshalb gehört als Käse schon einmal kein Parmesan hinein sondern Pecorino Romano, denn das ist der Käse der Provinz um Rom.

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Letscho mit Tarhonya und Mangalitza-Würstel

Im Sommer sind Paradeiser in aller Munde. Und Paprika! Beides zusammen ergibt Letscho. Klassisch wird es mit Tarhonya und Mangalitza-Würstel, wie man das vor allem in Ungarn und im Burgenland kennt, also in Transleithanien.

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Muscheln auf die Art von Escabeche

Die Muscheln von Morisseau haben wir nicht bekommen. Die Ankündigung im Internet, dass die Muschelsaison eröffnet wurde, kam für uns dann doch etwas zu früh, Morisseau ist in der Bretagne zu Hause. Sie waren noch nicht in Wien eingelangt.„Muscheln auf die Art von Escabeche“ weiterlesen

Ungarische Schwammerlsuppe mit Csipetke

Csipetke, das sind ungarische Nockerln. Sie werden mit den Fingern aus dem Teig gezupft, bevor sie in Salzwasser gekocht werden. Und weil es ja eine ungarische Schwammerlsuppe ist, ist Paprikapulver ebenso drin.

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Waldviertler Saumeisn

Für Waldviertler Saumeisn werden Fleischreste, egal ob roh oder gebraten, verwurstet und daraus entsteht dann etwas Neues, nämlich die Saumeisn. Denn es wäre schade, wenn etwas nicht verwendet werden würde. Wir haben zwei Varianten ausprobiert: einmal Saumeisn mit Kürbiskern-Chutney und Krautsalat. Und einmal mit Pastinaken-Püree und Salat.

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