Saté-Spieße mit Karottensalat, davor Karottensuppe

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Das ist ein PaLEOgericht. Manch einer wird da hellhörig, wenn er das Wort paLEO hört. Denn paLEO ist sehr gesund, paLEO ist die Steinzeitkost; obwohl das tät ich mir schon anschauen wollen, wie sich der Steinzeitmensch von in Soja-Honig-Ingwer eingelegten Saté-Spießchen mit Erdnuß Sauce und Apfelcrumble ernährt hat. Dieses PaLEOgericht ist jedenfalls eine Kost, die jedem Steinzeitaffinen schmeckt. Hei PaLEO!


Karottensuppe Karotten, Sellerie Knoblauch und Zwiebel in grobe Stücke schneiden mit ein bissi Kokosöl Salz vermischen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bech legen und im Backrohr anrösten. Das Röstgemüse in den Standmixer geben Gemüsebrühe dazu gießen fein pürieren. In einen Topf umgießen Kokosmilch dazu geben mit Salz abschmecken. Hauptspeise Hühnerbrüste länglich aufschneiden Marinade: Sojasauce Wiener Würze (Lupinen Würzsauce vom Genußkoarl) Honig geriebener Ingwer geriebener Knoblauch vermischen und die Hühnerstreifen einlegen sechs Stunden marinieren lassen. Die Hühnerspieße auf Holzspießen aufspießen auf der Grillplatte beidseitig braten. Karottensalat gelbe rote und orange Karotten raspeln in eiskaltes Wasser legen eine Stunde darin ziehenblassen abgießen ausdrücken abtropfen lassen. Mango in feine Streifen schneiden Marinade Crème fraîche Joghurt Olivenöl Stekovics-Essig Orangensaft Orangenschale vermischen. Karotte und Mangostreifen mit dem Dressing mit gehackter Petersilie gut vermischen 20 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren mit gerösteten Erdnuß bestreuen. Saté Erdnuß Sauce Erdnußbutter mit Kokosmilch verrühren aufkochen und fünfsechs Minuten köcheln lassen vorm Herd nehmen mit Sojasauce abschmecken im Standmixer mit gerösteten Erdnüssen pürieren. Fertigstellen und anrichten Süßkartoffeln, Pastinaken und rote Rüben wie Pommes frites schneiden und im Backrohr herausbacken. Chips mit den Saté-Spießen anrichten mit gehackten Erdnüssen bestreuen. Danach als Dessert ein Apfelbirnen-Crumble servieren wie hier hinunterscrollen nur ohne Mohneis dafür mit Joghurt, auch sehr gut!

Weinbegleitung: Grauer Burgunder 2020, Umathum


Grießnockerlsuppe ohne Suppe

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Wir haben uns auf das Experiment eingelassen. Laut Kochbuch macht man Grießnockerl und dünstet Wurzelgemüse an. Und das wars. Mir ist die Suppe abgegangen. Die kommt beim nächsten Mal hinzu. Denn bei diesem Rezept sind die Grießnockerln zum ersten Mal so gelungen, wie wir uns das vorstellen: flauschig, nicht hart und doch bißfest. Wir freuen uns auf viele viele Grießnockerlsuppen. Das Besondere an diesem Grießnockerl ist, daß auch Sesam mit hineinkommt.


Rezept Grießnockerl mit Kohlrabi und Karotten

Grießnockerl 100 Milliliter Gemüsebrühe mit 20 Gramm Butter aufkochen. 60 Gramm Weizengrieß unterrühren. Vom Herd ziehen und weiterrühren, bis sich der Teig vom Topfboden löst. Auskühlen lassen. Ein Ei und 10 Gramm angeröstete Sesam einrühren. Die Nockerl mit zwei nassen Löffeln formen und ins siedende Wasser tauchen. 10 Minuten ziehen lassen.

Wurzelgemüse Zwei Kohlrabi und sechs Karotten putzen und in Stifte schneiden. Das kann eine Weile dauern, deshalb legen wir die Stifteln in Eiswasser, damit das Gemüse nicht braun verfärbt. Einen Esslöffel Olivenöl in eine Pfanne geben, erhitzen und darin das Gemüse anschwitzen. Dann 100 Milliliter Gemüsebrühe dazu geben und zirka acht Minuten bei schwacher Hitze dünsten. In der Zwischenzeit Lauch in dünne Scheiben schneiden und zum Gemüse geben, ein paar Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken. Mit grob gehacktem Koriander vermengen und auf dem Teller anrichten. Die Grießnockerl dazu geben.

Inspiriert von Dr. Oetker „Gartenküche“*: S. 20 „Kohlrabi-Möhrengemüse mit Grießnockerl“


Karotte oder Möhre?

Das Wort Karotte wurde im 16. Jahrhundert dem Französischen entlehnt. „Möhre“ hingegen ist viel älter. Dieses Wort kommt vom althochdeutschen „mor(a)ha“ aus dem 10. Jahrhundert. Der Umlaut kam erst im Spätmittelhochdeutschen für den Plural „mörhe“ hinzu, aus dem das Neudeutsch, also das 16. Jahrhundert, die „Möhre“ bildet. Die Mohrrübe verweist also auf den Wortursprung aus dem 10. Jahrhundert. Das Wort ist verwandt mit der slawischen Bezeichnung, etwa dem tschechischen „mrkev“ oder dem serbokroatischen „mȑkva“, das von der Bedeutung her das Gleiche meint, nämlich eßbare Wurzel. (Mehr darüber im „Etymologisches Wörterbuch des Deutschen“, Edition Kramer, 2018 oder auf https://www.dwds.de/wb/.)

Wann sagt man also Karotte und wann Mohrrübe oder Möhre? Laut dem Etymologischen Wörterbuch ist mit Mohrrübe oder Möhre eine gelbe Rübe gemeint. Dann sagen wir also zur orange gefärbten Rübe Karotte. Und zur gelben Rübe Möhre oder Mohrrübe.


Limetten-Karottensuppe

Diese Karottensuppe wird abgerundet mit Ingwer und Limettensaft, was einen feinen Geschmack ergibt. Am Foto vermittelt sie den Eindruck, als ob sie kalt wäre. Das liegt wohl an der Garnitur mit der frischen Limette. Sie ist eine Suppe, die ein wohlig warmes Bauchgefühl und zugleich ein Gefühl der Leichtigkeit auslöst. Das ist eine interessante Kombination. Das Lieblingsrezept einer netten Kollegin der Küchenfee.

Ein frostiger Empfang

Es gibt Gemüsesorten, die durch den Frost noch besser schmecken. Dazu gehören der Endiviensalat, die Petersilie oder auch Karotten. Vielleicht ist das ja für einige nichts Neues. Aber für mich, der keinen Garten hat und der sich auf diesem Gebiet nicht auskennt, ist das ziemlich unerhört.

Jakobsmuscheln mit Karotten-Sauerkraut und Orangenblüten-Dashi

Wahnsinnig aufwändig, aber auch wahnsinnig komplex vom Geschmack her, nichts für geschmackliche Grobmotoriker. Und dabei so einfach in der Anmutung.