Lachs mit Mandelvinaigrette und Topinambur-Lauch

Ein Edelgericht! Im Anschluss an das Rezept folgen ein paar Bemerkungen über das neu erstandene Buch „Die Wissenschaft des guten Kochens“.

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Sieben Lieblingskochbücher

Am Ende des Jahres ziehen viele Bilanz, „Küchenereignisse“ macht da keine Ausnahme, zumindest in bezug auf Kochbücher. Es folgen die sieben Favoriten, die uns in diesem Jahr zugelaufen sind.

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Manuela Rüther: Backe Brust und Bauch

Dieses Buch folgt einem Trend, der mittlerweile schon ziemlich lange anhält.

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Flanksteak-Roulade

Das Flanksteak wird mit einem Pesto gefüllt und zusammengebunden. Dazu gibt es Rucola und gegrillten Spargel. Hier kommt der Spargel aus dem vorigen Gericht zur Anwendung.

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Red Snapper mit Erdäpfelschuppen

Das Fischfilet wird mit Erdäpfelscheiben belegt, die mit einem Keksausstecher ausgestochen werden. Sie sollten so klein sein wie Schuppen, Paul Bocuse verwendet einen Apfelstecher dafür. Durch Kochen der Erdäpfelscheiben wird die Stärke extrahiert und nach dem Braten wieder dazu gefügt, damit sie auf dem mit Eigelb bestrichenen Fischfilet besser haften.

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Sauerkraut mit Lachs

Nun endlich liegt „Nature II“ von Alain Ducasse auf Deutsch vor. Die versammelten Restaurants Alain Ducasse‘  bringen es mittlerweile schon auf 19 Michelin-Sterne.  Da könnte man vermuten, dass seine Rezepte viel zu abgehoben sind, zum Nachkochen nicht geeignet. Doch die Rezepte in „Nature II“ sind überraschend einfach! Die Handschrift des Meisterkochs bemerkt man an den kleinen Dingen, die es wert sind, genau zu beachten. Und so entsteht dann doch ein Meisterwerk, wenn auch nicht so grandios wie im 3-Sterne-Restaurant. Man hat einen Ducasse auf den Tisch gebracht.

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Wacholderkuchen mit Blaukraut-Pickles und Blaubeer-Senf

Wacholder, Blaubeeren und Blaukraut. Das ist die Basis dieses Gerichts. Ein Senf, der nicht ausschaut wie ein Senf, aber dann doch unverkennbar nach Senf schmeckt, Blaubeer-Senf, so cremig. Dazu gibt es ein Blaukraut, das eingelegt ist in einer Rotweinessigmischung mit Sternanis und Wacholder, dass es kracht und knirscht. Sowie luftiger Käsekuchen mit Wacholdergeschmack wie ein Soufflée. Ziemlich ungewohnt das alles. Aber diese Kombination ist so schlüssig und genau, dass sich alles ineinander fügt, als ob es nur so denkbar wäre und es immer schon so gemacht worden wäre. So ist Kochkunst nach Tanja Grandits.

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Gebackene Welstaschen

Die Welstaschen im Brotkörbchen servieren und genüßlich die Guacamole damit herauslöffeln. Aus einem Fischkochbuch mit dem merkwürdigen Namen „Abenteuer Fisch“: ein Kochbuch, das interessante Rezepte für Fische aus heimischen Gewässern enthält. Eines davon stellen wir heute vor.„Gebackene Welstaschen“ weiterlesen

Hähnchenschnitzel mit Mayonnaise-Dill-Kartoffeln

Das neue Buch von Donna Hay gefällt mir sehr. Da werden Rezepte durchdekliniert von einfach bis anspruchsvoll. Sehr praktisch für jemanden, der mal mehr mal weniger Lust hat auf ausgedehnte Küchenereignisse. Aber trotzdem schon weiß, was er prinzipiell mag. Der kann dann je nach Laune wählen. Zum Beispiel wird erklärt, wie man ein Schnitzel macht. Wobei hier sogar beschrieben wird, wie man zu Brösel kommt – wir gehen und kaufen so was im Supermarkt und warten nicht, bis die Semmeln so alt sind, dass man sie zu Bröseln verarbeiten kann. Aber anscheinend sind Bröseln in Australien oder sonst wo im angloamerikanischen Raum eine Seltenheit in den Verkaufsregalen. Wie auch immer, auf den nachfolgenden Seiten zeigt Donna Hay in ihrem Buch, was man so alles mit einem Schnitzel machen kann.

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Wurzelchips mit Birnen-Dörrfeigen-Chutney

Beim Gemüse gibt es Teile, die man nicht verwendet und die man doch essen kann. Dass man nicht nur die Blättchen vom Petersilie oder Kerbel abzupfen, sondern auch die Stängel verarbeiten kann, ist hinlänglich bekannt. Aber dass man daraus gleich ein ganzes Buch machen kann, das sich dieser Idee widmet und sie weiter treibt, erstaunt schon ein bisschen. Andererseits: warum sollte nicht das gleiche Prinzip gelten wie beim Fleisch, wo es heißt „From Nose to Tail“?  Dieses Kochbuch handelt von diesem Prinzip in bezug auf Gemüse, es heißt „From Leaf to Root“.

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