Kupferkasserolle

Was man in der Küche braucht, ist eine Kasserolle, also gewöhnlich gesprochen einen Topf. Natürlich haben wir schon genug Töpfe, warum also einen Neuen?

Wärmeeigenschaften exzellent, Energiekoeffizient exzellent!

Kupfer hat extrem gute Leiteigenschaften, Hitze verteilt sich blitzschnell und ebenso schnell ist es erkaltet, kaum dass man den Topf vom Herd zieht. Das ist energiesparend einerseits und macht andererseits kontrolliertes Kochen möglich. Gäbe es einen Energiekoeffizienten für Nichtelektro-Küchengeräte wäre der AAA♥♥♥+++ oder so. Außerdem verteilt sich die Wärme in Kupfer gleichmäßig, vorausgesetzt der Topf ist nicht mit Kratzern beschädigt, also immer schön aufpassen! Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung wird das Gargut überall gleichmäßig erwärmt. Es kann also nicht an einer Stelle anbrennen, an einer anderen bleibt es dafür roh.

Das erste Gericht, das wir mit dem neuen Küchenutensil gekocht haben, war eine ganz gewöhnliche Hühnersuppe. Rezepte für Hühnersuppe finden sich häufig in Kochbüchern, wie zum Beispiel Alain Ducasse „Nature“. Wir haben uns daran orientiert, weil das Hauptgericht, für das diese Bouillon gemacht wird, auch aus diesem Kochbuch stammt. Fortsetzung folgt!

Mehr zu Kupfer gibt es: hier!

Rezept Hühnersuppe

1 kg Hühnerflügerl (oder Hühnerklein, Karkassen)
1 Zwiebel
1 Karotte
1 kleine Lauchstange
Eine halbe Stange Staudensellerie
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweig
3 Stängel Petersilie
10 weiße Pfefferkörner
1 TL grobes Meersalz

Wir haben die Hühnerflügerl kalt abgewaschen und mit eiskaltem Wasser bedeckt und aufgekocht, das ganze Wasser weggeschüttet, um die Trübstoffe zu entfernen, die sich durch das Aufkochen abgelöst haben, so steht das nicht im Nature. Dort werden die Trübstoffe mit einem Schaumlöffel herausgefischt. Die von uns gewählte Methode dauert länger, ist aber effizienter, wie ich meine. Sie steht bei Alain Ducasse im Grand Livre.

Sodann werden in die Kasserolle noch einmal die Hühnerflügerl eingelegt und mit kaltem Wasser bedeckt und es wird aufgekocht. Die halbierte Zwiebel samt Schale sowie das geputzte und grob gehackte Suppengrün (Lauchstange, Karotte, Staudensellerie) kommen dazu, und die Gewürze: Lorbeerblatt, Thymianzweig, Petersiliestängel mit Küchengarn zusammengebunden und weißer Pfeffer, Meersalz. Aufkochen und 2 Stunden lang sanft köcheln lassen.

An dieser Stelle müsste man dauernd mit der Kelle den Schaum abschöpfen. Das können wir uns aber sparen, weil wir es neu aufgesetzt haben. Das habe ich gemeint mit „effizient“. Insgesamt dauert es gar nicht länger, es ist nur aufwändiger, aber auch nur am Anfang, über die Gesamtkochzeit gleicht sich das wieder aus.

Dann durch ein Haarsieb abseihen, abkühlen lassen. In den Kühlschrank stellen. Wenn es erkaltet ist und die Fettstoffe an der Oberfläche eine feste Platte gebildet haben, diese wegnehmen.

17 Kommentare

  1. Hallo Christian, sieht schön aus. Und ist auch, wie Du es beschreibst vorteilhaft in der Anwendung (Hitzeverteilung und so). Jedoch das aufwändige Reinigen kommt zusätzlich dazu. Ich habe auch so Töpfe im Gebrauch, allerdings meine ich, dass es keinen großen Unterschied macht zum Edelstahltopf. LG Hartmut P.S.: ich kaufe diese Dinge in Paris bei Dehillerin, Paris. Wenn Du mal in Paris bist unbedingt hingehen! http://www.online-in-paris.de/paris/px00/cuis00/cuis00.html

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    1. Hallo, ich mische mich hier mal ein. Pflegen/reinigen mit Essig und Salz. Einfach auf den trockenen Topf etwas grobes Salz streuen ein paar Spritzer Essig darauf und den Topf damit einreiben. Die Dämpfe sollte man nicht einatmen. Kalt abspülen. Man benötigt keine teuren Reinigundpasten oder Ähnliches. LG Hartmut

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      1. Lieber Christian, diese Paste von Spring ist viel zu teuer. Einfach mit Salz & Essig. Dann kommt es zu einer chem. Reaktion auf der Oberfläche des Kupfers. Ist vollkommen ungefährlich. Nur solltest Du die Dämpfe nicht einatmen sie ätzen etwas die Schleimhäute. Nach dem Abreiben mit der Salz/Essig-Mischung einfach nur abwaschen mit Wasser. Das ist sehr preiswert und genau so gut wie die teuren Pasten. Der Wirkstoff in den Pasten ist übrigens genau Salz und Säure. LG Hartmut

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