Pochierte Eier nach der Kaffeetassenmethode

Der Profi macht pochierte Eier, indem er ein Ei ins heiße Wasser gleiten läßt, ohne daß sich das Eiklar in alle Richtungen verteilt. Dafür braucht man frische Eier, deren Eiklar noch eine feste Konsistenz hat, heißes aber nicht siedendes Wasser, denn je heißer das Wasser desto mehr leidet das Ei unter Auflösungserscheinungen. Und nicht zuletzt eine ruhige Hand, mit der man das Ei unbeschadet ins heiße Wasser befördert.

Wer ein quirliger Koch ist, macht pochierte Eier nach dieser Methode:

Ein Stück Frischhaltefolie auf einer Seite leicht mit Öl bepinseln, die Frischhaltefolie in eine Kaffeetasse drücken, mit der bepinselten Fläche nach innen. Ein rohes Ei direkt aus der Eierschale hineinschlagen. Die Frischhaltefolie so eng wie möglich zusammenpacken. Mit einem Küchengarn die Enden der Frischaltenfolie zusammenbinden. Aus der Kaffeetasse nehmen. Wasser in einem Topf aufkochen. Das Eiersackerl ins Wasser legen und zwei Minuten darin köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen auf die Seite legen und fünf Minuten im Topf ziehen lassen. Die Eiersackerl herausheben und die Frischhaltefolie unter dem Küchengarn mit der Küchenschere abschneiden. Das pochierte Ei rutscht leicht von der Frischhaltefolie, da diese ja mit Öl bepinselt wurde.


Nun diese Methode mag etwas aufwändiger sein als die, bei der man das rohe Ei lässig in das heiße Wasser rutschen läßt. Dafür ist sie leicht auszuführen.