Quick-Mayonnaise

Mit Mayonnaise kann man viel machen. Sie kommt in verschiedenen Varianten bei allerlei köstlichen Gerichten vor, wie man auch hier am Blog sehen kann. Zum Beispiel als Chili-Mayonnaise, Curry-Mayonnaise, Speck-Mayonnaise, Paprika-Mayonnaise etc. oder auch Cocktail-Sauce und Sauce Tatar. Wir stellen das Grundrezept vor, mit dem man eine Mayonnaise schneller machen kann, als man sie im nächsten Supermarkt kaufen kann. Und schmecken tut sie alleweil besser.

Quick-Mayonnaise mit Text

Zutaten

  • 1 Ei
  • 200 ml Traubenkernöl
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Worcestersauce
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 EL Apfelessig

Rezept Quick-Mayonnaise

Man füllt alle Zutaten in einen hohen schmalen Becher, sodass ein Stabmixer darin genug Platz hat aber auch nicht mehr. Den Becher mit einer Hand fest halten und mit der anderen Hand den Stabmixer auf den Boden des Bechers senken. Den Stabmixer einschalten und langsam nach oben ziehen. Dabei zusehen, wie daraus Mayonnaise wird.

Traubenkernöl

Man kann auch anderes Öl als Traubenkernöl nehmen. Das Traubenkernöl hat halt den Vorteil, dass es geschmacksneutral ist.

Zucker

Wer keinen Zucker mag, der kann stattdessen Zuckerersatzstoffe nehmen wie wir.

Apfelessig

Man kann auch andere Essige nehmen. Auch Verjus oder Zitronensaft sind mögliche Varianten.

Einige Abwandlungen

Cocktailsauce

Speckmayonnaise, Curry-Mayonnaise, Tomatenmayonnaise

Miso-Mayonnaise

Sauce Tatar

Sesammayonnaise

Kerbel-Aioli

Jalapeno-Sauce

Mayonnaise mit grobkörnigem Senf

 

 

 

 

 

 

28 Kommentare zu „Quick-Mayonnaise

  1. Ich bin ja überhaupt kein Mayonnaise-Fan. Aber mit dem Traubenkernöl und ein bisserl Power durch den Dijon und die Worcester … mag ich es vielleicht doch ab und an mit einer Mayonnaise probieren. Danke für die Anregung.

    1. Mayonnaise ist ein guter Geschmacksträger, weil sie ja u einem großen Teil aus Öl also Fett besteht. Damit kann man viel machen, wie wir bei Alexander Herrmanns Kochbuch Geschmacksgeheimnisse kennengelernt haben. Klick mal auf die Links! 🙂

  2. Zucker hab ich noch nie verwendet. Dafür manchmal etwas Creme fraiche zum Schluss untergerührt. Für Aioli nehm ich gern 2/3 gutes Olivenöl und weissen Balsamico. Aber das ist nur eine Variante. Grüsse von Anja !

    1. Hm, das ist eine interessante Abwandlung mit Creme fraiche. Hab ich noch nie gehört. Aioli mit Aceto Balsamico Bianco auch nicht. Ich bin verblüfft,
      liebe Grüße
      Christian

  3. Christian, super!
    Ich mache auch so meine Mayonaisen. Nur manchmal wird sie nicht fest. Ich glaube es liegt daran das alle Zutaten Zimmertemperatur haben müssen. Was meinst du dazu Christian!
    Viele Grüße von Ulla

    1. Wir haben das Ei auch aus dem Kühlschrank geholt. Das Traubenkernöl war da natürlich nicht drinnen. Die anderen Zutaten… Senf aus dem Kühlschrank, also daran, dass die Zutaten Zimmertemperatur haben müssen, glaube ich nicht. Aber: vielleicht liegt es am Stabmixer. Der sollte schon ordentlich Tempo machen. Ich habe den Zauberstab auf der starken Stufe verwendet. Oder es liegt am falschen Stabmixer-Aufsatz. Oder es liegt am zu weiten Becher.
      Liebe Grüße
      Christian

  4. Sieht echt einfach aus, habe ich selbst noch nie probiert. Das sie besser schmeckt als gekaufte, glaube ich zwar auch, aber ich habe jetzt eine Mayonnaise aus dem Hause Feinkost Born entdeckt, die auch saulecker schmeckt.
    Sonntagsgrüße von Roswitha

    1. Wenn Du noch nie eine Mayonnaise selbst gemacht hast, dann musst Du es jetzt probieren! Hast Du einen Stabmixer? Jetzt hast Du auch das Rezept dazu. Du wirst begeistert sein.

      Liebe Grüße Christian

      1. Ja einen Stabmixer habe ich, aber nicht so einen schmalen Becher, sondern nur 2 Messbecher, aber die sind etwas breiter. Sollte ich es wagen, dann werde ich irgendwann darüber berichten. Danke jedenfalls für das Rezept.
        Liebe Sonntagsgrüße von Roswitha

        1. Na also, am fehlenden hohen Becher wird es aber doch jetzt nicht scheitern, oder? Der kostet grad mal so viel wie eine Fertig-Mayo. EInfach mal ausprobieren, auch mal ohne Zucker!
          Liebe Grüße Christian

          1. Du weißt ja, meine Kochkünste sind sehr einfach, schnell und nicht so spektakulär wie deine Gerichte. Das liegt bei mir auch an der Faulheit. 😉
            Aber man wird sehen, ob ich es nicht doch mal wage nach deinem Rezept eine eigene Mayo herzustellen.
            Liebe Grüße, Roswitha

      1. Allerdings muss man mit den Mengen an Zucker, die man zu sich nimmt, heutzutage vorsichtig umgehen. Zucker befindet sich an Stellen, die kaum jemand vermuten würde, wie zum Beispiel im Gurkenglas. Das ist auch der Grund, warum wir stattdessen Xylit verwenden. Es steht allerdings aus, zu überprüfen, wie ein altes Mayonnaise-Rezept ausgesehen hat, sagen wir vor 30 Jahren. Das ist vielleicht noch ganz ohne süßen Geschmack ausgekommen.

          1. Ah! Danke dass Du das nachgesehen hast. Also ist es doch nicht so unüblich, Zucker hineinzutun. Also, ich weiß, dass schon vor Jahrzehnten in eine typische Wiener Salatmarinade ein bisschen Zucker hinein kam.

            1. Bei Marinaden gilt bzw. galt früher, als man noch keinen „Balsamico“ oder anderen hochwertigen Essig hatte, der Grundsatz für Salatmarinaden „Wo Essig gehört auch Zucker dazu“. Die Salat“marinaden“ meiner Großmutter oder Urgroßmuuter waren z.B. immer genau so sauer wie gleichzeitig zuckrig süß. Die hat noch Essigessenz verwendet … Nehm ich nicht mal mehr zum Putzen 😉

              1. Aber überall kann ja auch nicht Balsamico reintun. 😉
                Zucker hat sich als schwierige Zutat herausgestellt. Wahrscheinlich sollte man ihn nur bei Süßsspeisen verwenden und ansonsten auf den Eigengeschmack der Zutaten vertrauen.

                1. So ist es … Balsamico im Dessert … da sind die Einsatzmöglichkeiten überschaubar, wenngleich vorhanden. „Zuckrersatzstoffe“ wären noch eine Möglichkeit.Allerdings versauen mir die nicht selten den Geschmack … und gesünder sind sie auch nicht immer. Da hast du Recht, sicherlich muss man wieder mehr zurück zum eigentlichen Geschmack und der „Geschmackseinfalt“, die uns gerade mit Salzen und Zucker in vielen Zutaten und Gerichten „anerzogen“ wurde. Für viele ist das aber schon zu viel Geschmackserlebnis 😉

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