Dieser Grünkohlblauschimmelkäsesalat (!) wird mit Entenstreifen, Kräuterseitlingen und Mandelstiften serviert. Und mit karamellisierten lila Zwiebeln und Knoblauch.

Anm. 20170427: Mit Grünkohl ist hier Wirsing gemeint.

Grünkohlblauschimmelkäsesalat (1).png

Grünkohl in Stücke schneiden, in Salzwasser 3 – 4 Minuten blanchieren.

Im Mixer mit Blauschimmelkäse und Salz pürieren. Auf die Seite stellen.

In dünne Scheiben geschnittene Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl und Salz karamellisieren. Mit Crème de Balsamico Essig aufgießen und weitere 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Auf die Seite stellen.

Mandelstifte in der Pfanne ohne Fett und Öl anrösten.

Kräuterseitling in Scheiben schneiden und in der Pfanne goldbraun anbraten.

Die Haut der Entenbrust mit einem scharfen Messer durch das Fett in Rauten schneiden, beidseitig salzen. Mit der Haut nach unten in die kalte Pfanne legen, den Herd aufdrehen und bei mittlerer Hitze die Entenbrüste langsam anbraten. Sobald die Haut goldbraun ist, die Brüste wenden und auch auf der Fleischseite langsam anbraten. Das Fleisch auf ein Ofengitter legen und im 100 Grad vorgeheizten Ofen zirka 30 Minuten rosa garen. Aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen. Und nochmal auf der Hautseite in die kalte Pfanne legen und erneut erhitzen und die Haut knusprig anbraten.

Servieren

Kohlkäsemischung in einem großen Servierring anrichten. Gebratene Kräuterseitlinge, Entenbrustscheiben, lila Zwiebelmischung nach Belieben darauf legen.

Ein paar Würfel Blauschimmelkäse und die angerösteten Mandelstifte darüber streuen.

Peter Gordon „Salat Sensationen“, Knesebeck Verlag, 2017, „Confit von der Entenkeule mit karamellisierten Zwiebel, Mandeln, Steinpilzen, Cavalo Nero und Blauschimmelkäse“ S. 215

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19 Comments

  1. Cool, bisher habe ich Blauschimmelkäse (Gorgonzola) nur im Gordon Bleu verwendet. Ist übrigens eine Sünde wert und eines meiner Favoriten. Liebe Grüße Babs (Helferlein von Joachim Zimmermann)

    1. Liebe Babs!
      Wenn für Dich Blauschimmelkäse oder gleich Gorgonzola eine Sünde wert ist, dann kann ich das absolut verstehen. Ich bin ja auch ein großer Gorgonzola-Liebhaber, ich kann ihn mir ja noch in vielen anderen Gerichten vorstellen, wie dem Beef Wellington. Aber leider ist er nicht sehr linienfreundlich, deshalb kommt er bei mir selten vor.
      Liebe Grüße
      Christian

  2. So ein langes Wort für einen „Salat“, der allerdings äußerst einladend ausschaut. Den würde ich sicher probieren, stünde er irgendwo mal auf einer Karte. Aber was ich mir oft denke, wenn ich deine Gerichte anschaue? Wie lange stehst du täglich in der Küche, um all diese sagenhaft leckeren Gerichte zu zaubern? Ich gestehe, mir wäre das manchmal einfach zu viel Arbeit. Bei uns gab’s gestern einfach nur Linsen-Gemüse-Suppe mit „Wienerle“. Allerdings habe ich das Gemüse extra in Butter angebraten und dann zu den Linsen gegeben. War auch mal wieder lecker, wenn auch super einfach. Liebe Grüße,, Sigrid

    1. Ja, wir haben da jetzt auch eingespart und lassen absofort das Zutatenbild weg, das ist eh niemandem aufgefallen. Und schon geht es mit der Zeit!
      Liebe Grüße
      Christian
      P.S.: Natürlich schaffe ich das nicht alleine.

      1. MIr ist das schon aufgefallen und ich habe mich gewundert. Das war immer ganz interessant, alles mal so auf einen Blick zu sehen, was du da immer alles verwendest.
        Liebe Grüße, Roswitha

  3. Wow… also bei deinen Rezepten und den großartigen Fotos läuft mir wirklich ständig das Wasser im Mund zusammen! Bin zwar kein Grünkohl-Fan, aber bei diesem Anblick muss ich es wirklich mal ausprobieren! 🙂

    1. Tja das ist genau das Besondere an diesem Salat, abgesehen vom langen Namen! Grünkohl mit Blauschimmelkäse, das geht und das schmeckt!
      Und gerade jetzt hat der Grünkohl Saison! Also genau der richtige Zeitpunkt für diesen Salat.

  4. Im Restaurant würde ich mir das Gericht sofort bestellen! Klingt super lecker! Im ersten Satz sprichst du allerdings von Putenstreifen statt Entenstreifen – da habe ich mich zunächst etwas über die rosa Farbe gewundert… 😉 Liebe Grüße, Isabelle

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