Panem et circenses, frei übersetzt, Essen (auf öffentliche Kosten) und (seichte) Unterhaltung, so sagte der Satiriker Juvenal im 2.Jh.n.Chr. seien die einzigen Interessen der Römer1. Das läßt einen an den ESC denken. Und doch entzündet sich ein Feuerwerk an Eitelkeiten und Eifersüchteleien. Und das läßt tief blicken, wie wichtig manchen der ESC ist, bzw. das Rundherum. So war aus der Schweiz zu hören, die Pausen-Show in Wien sei eine Kopie des viel bessren Pausenfüllers „Made in Switzerland“, der im Vorjahr beim ESC in der Schweiz zum Besten gegeben wurde. Kernaussage der Schweizer Show: „The best inventions are all made in Switzerland.“ Na dann. Und wieder haben die Schweizer es verabsäumt, auf eines ihrer wundervollen Produkte Copyright anzumelden. Beim Emmentaler Käse versuchen sie im nachhinein, die Ursprungsbezeichnung zurückzugewinnen, die Neidvollen. Irgendwie habe ich grad keine große Lust mehr auf Schweizer Produkte, oder auf gut deutsch: dann ghalts euch den Schas.
Da Ungarn auch dieses Jahr einer Teilnahme beim ESC widerstehen kann, obwohl es doch gleich um die Ecke wär, kommt hier sogleich als ungarischer Beitrag: Lecsó mit Schopfbraten vom Mangalica.
https://www.heute.at/s/alles-geklaut-schweizer-sind-sauer-auf-swarovski-120195218
1 Stowasser, Friedensreich-Hundertwasser-Ausgabe,1993, S. 566



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