Die Deutsche Bahn hat in Norddeutschland den Betrieb eingestellt, Hannover den Busverkehr und im Nordschwarzwald hat sich ein Schneepflug überschlagen und ist den Hang hinuntergeschlittert, nur um ein paar der jüngeren Ereignisse aufzuzählen, mehr hier. In Wien geht es gemächlicher zu. Hier schneit es nur ein bißchen, für die Gefahrenlage auf der Straße sorgen die verunglückten Straßenbauwerke der Verkehrsplanung. Eine geringe Schneedecke genügt und ein Hupferl, das eine Straßenseite mit der anderen verbindet, wird unsichtbar. Normalerweise können Fußgänger die Straße auf dem Hupferl bedenkenlos queren, durch die Nivellierung mit dem Gehsteig brauchen sie nicht den Niveauunterschied zur Straße beachten. Das Hindernis wird den Autos übertragen, diese müssen die Auffahrtsrampen links und rechts hoch und wieder abfahren. Parkt jedoch ein Auto auf dem Hupferl, dreht sich der Spieß um und das Bauwerk wird zu einer Gefahr für Fußgänger. Um das Auto zu umgehen, geht man links oder rechts daran vorbei und kommt auf der Schräge des Hupferls zu Fall. Denn wer rechnet als Fußgänger mit einer Schrägen mitten auf der Fahrbahn, unsichtbar vergraben unter der Schneedecke? Vor dem Auto kam ich zum Erliegen, gottseidank ist nichts gebrochen. Aber was passiert, wenn das Auto über mich hinwegfährt? Das sind die Konsequenzen, die die Bevölkerung tragen muß, wenn Planer im Ministerium nicht alle Eventualitäten ihrer Eingriffe in den Straßenverkehr bedenken. Solche Schönwetterbauten braucht niemand.
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Hope you’re ok, I assume a Hupferl is a traffic calming device?
oh, es blieb hoffentlich beim Schreck
Es war zu wenig Schnee, um den Sturz abzufedern. Beide Kniescheiben angeschlagen, sowie die Hand. Mittlerweile geht es mir besser.
Gute Besserung!!
Danke! Im Home Office wäre das nicht passiert.