Nichts erfährt, der noch nichts erfahren hat. Bei einem Wagyu-Rind, dem höchsten aller Rinder, ist die Annäherung schwierig. Was ist daran so besonders? Was macht es aus? Die feine Maserung des Fleisches ist offenbar, sie sticht ins Auge, hebt sich ab, doch wie schmeckt es im Vergleich zu anderen? Da muß man schon einiges an Steaks von anderen Rindsviechern verzehrt haben, um das Besondere zu gewahren. Wer das nicht getan, sollte die Finger vom Wagyu lassen. Preislich im oberen Segment angesiedelt, zahlt sich das sonst nicht aus. Andererseits sollte jeder so ein Rindfleisch gegessen haben, als Immunisierung gegen das künstliche Veganfleisch.
Gültig bleibt das Paradox aller Rezeption, daß der nichts erfährt, der noch nichts erfahren hat.
Hans Blumenberg, Matthäuspassion, Umschlagtext, Bibliothek Suhrkamp, 1988
Prime Japan Hüft Wagyu Steak mit Pilz, Kren und Rucola
Duroc Dry Aged T-Bone-Steak mit Spitzkohlsalat und Romanesco-Soße
Inspiriert von Pete Evans, Die Paleoküche, 2015, S. 155 und S. 144
Es hat sehr gut geschmeckt, aber nicht so überragend, wie ich mir das vorgestellt hatte. Vielleicht muß ich es noch einmal probieren? Dem Esser fällt nichts in den Schoß.

Zutatenbild 
Links Wagyu, rechts Duroc 
Japanisches Messer 
Prime Japan Hüft Wagyu Steak mit Pilz, Kren und Rucola 
Duroc Dry Aged T-Bone-Steak mit Spitzkohlsalat und Romanesco-Soße 
Mit Blümchen! Ist ja Weltfrauentag. 
Wagyu Steak und Pilze 
Hamburg? Nein, Podersdorf am See. Und wen haben wir dort gesehen? Kommt mir so bekannt vor.
Fotos und Text © 2026 https://kuechenereignisse.com
Entdecke mehr von Küchenereignisse
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
