Heute waren wir in Rust. Dort treibt ein gewisser Triebaumer sein Unwesen, dh eigentlich sind es zwei Brüder, der eine macht Weinbau, Ernst, der andere Mangaliza-Speck und Lardo, Richard. Von Unwesen kann natürlich keine Rede sein. Auf „servusTV“ waren sie schon zu sehen. Wir haben mitgenommen: einen „Maulwurf“, auf dem Rückenetikett steht „Enkeltaugliche Wirtschaftsweise…“ da hörte ich schon auf zu lesen, bis dorthin wo die Rebsorten aufgezählt werden, bin ich gar nicht gekommen. Es sind: Blaufränkisch, Merlot, Cabernet-Sauvignon. Eine frankophile Rust-Abstimmung für Freunde des roten Rebensaftes. Kaum einen Schluck genommen, ungelüftet, tuts mir schon leid, nicht mehr genommen zu haben. Wenn das naturbelassen ist, wie es draufsteht, bitte nur mehr naturbelassene Weine.
Hier trifft zusammen, was zusammen gehört: Ruster Wein und Mangaliza-Speck!
Auch in Purbach (Haus anschauen) waren wir, und in Breitenbrunn, wo Gottfried Kumpf, der Burgenland-Maler, in einem Streckhof gewohnt hat, in den Siebziger-Achtzigerjahren, da sind wir vorbei gefahren. Dort sind wir bis zum See gekommen, zum „neuen Strand“, auf einen Ingwer-Minze. Die segelhohen Sonnenschirme wurden entmantelt und so aus ihrem Winterschlaf gerissen, ein untrügliches Zeichen dafür, daß die Badesaison unmittelbar bevorsteht. Es ist zwar noch kühl, aber die Sonne brennt schon herunter.
Der Weiße ist mein Favorit!
Man müßte eine halbe Sau kaufen. Für die Speisekammer. Aber Mangaliza!
- Mangaliza-Speck, Richard Triebaumer, Rust
- Mangaliza-Lardo, Richard Triebaumer, Rust
- ET 2023, Ernst Triebaumer, Rust, „Maulwurf“. Am Etikett steht: …rund, saftig und zuvorkommend (!).
Weiters mitgenommen aus Triebaumers feinem Laden am Ruster Rathausplatz: Safranfäden. (Kann man immer brauchen).
Brot hat es keines gegeben, das gibt es nur am Samstag und am Sonntag. Daher mußten wir noch nach Wien-Hietzing zu Öfferls neuer Filiale im Ekazent fahren.
Was soll man sonst noch sagen über Rust? Störche klappern auf den Dächern, ein Heuriger reiht sich neben den anderen, Aussicht auf den See, davor strohgelbes Meer. Ja, Ruster müßte man sein.
Derzeit noch nicht so viele Gäste, es wurlt noch nicht so.
Warum in die Ferne schweifen? Das Gute ist so nah!
Nach Johann Wolfgang v. Goethe, Die Entfernung Rust – Wien beträgt 50 km Luftlinie.














Fotos und Text © 2026 https://kuechenereignisse.com

Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.