Der Waller (Wels) wird im ziehenden Wurzelsud gegart. Im Wurzelsud werden Champignons, Zwiebel, Meerrettich mit Wermut und Weißwein vermischt.
Rezept
Fisch: 200 g Wallerfilet (4 Personen)
Wurzelsud: 1/2 L Wasser, 70 g Champignons, 1/2 große gelbe Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 20 g Meerrettich, gerieben, 10 Pfefferkörner, 4 Lorbeerblätter, 100 ml Noilly Prat, 200 ml Sauvignon Blanc Cloudy Bay, Schuss Weißweinessig, Salz, weißer Pfeffer, einen Löffel Ghee
Gemüseeinlage: 100 g Möhren, 100 Knollensellerie, 100 g Fenchel, 4 Champignons, 1/2 große weiße Zwiebel, Salz, Pfeffer, Ghee.
Zum Garnieren: Meerrettich, Schnittlauch
Für den Wurzelsud alle Zutaten außer Ghee in einem Topf aufkochen. Beiseite stellen. Ziehen lassen. Die Welsfiletstücke darin 10 Minuten ziehen lassen. Fisch herausnehmen. Abseihen. Das Ghee einarbeiten.
Für die Gemüseeinlage das Gemüse klein schneiden, außer Champignon blanchieren, in Ghee anschwitzen, salzen, pfeffern.
Anrichten: Das Gemüse in einen tiefen Teller legen und das Fischfilet darauf setzen. Mit dem Sud übergießen. Mit Meerrettich und Schnittlauchröllchen bestreuen
Inspiriert von
Port Culinaire Ausgabe 38 / 2016 „Typisch Waller: Wels im Wurzelsud“, S. 120
Ist das paleo?
Wir haben die Butter durch Ghee ersetzt, damit es paleo wird. Der Alkohol von Wermuth (Noilly Prat) und Weißwein sollte verdampft sein. Aber grundsätzlich darf wohl keine alkoholhaltige Zutat in ein Paleo-Essen hinein. Die Frage, ob dieses Gericht paleo war, ist daher mit Nein zu beantworten.
Dieses Mal stehen die Mengenangaben mit dabei, weil es hier deutliche Abweichungen zum Rezept gibt.
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Ein Klassiker- immer wieder gerne gegessen…
Wirklich? Respekt! Gibt es nicht viele, die das sagen können. Ich auch nicht!
Bei uns in Österreich findet man das gerne auf der ein- oder anderen Speisekarte. Ich selbst hatte es auch des Öfteren auf der Karte, allerdings mit etwas weniger Bouillon angerichtet als auf deinen Bildern…. Habe dafür bevorzugt roten Babywaller verwendet…
Schaut wirklich sehr gut aus! Als seien die Teller aus dem Kochbuch heraus gerutscht! Prima!
Ja, fast sieht es so aus! Und das schmeckt auch gut! Waller ist ein völlig unterschätzter Fisch. Man isst ihn kaum. Dabei ist das der europäische Süßwasserfisch schlechthin. Im aktuellen Port Culinaire findet man ein Porträt über den Hasetaler Edelwaller.
http://www.transgourmet-ursprung.de/hasetaler-edelwaller
Vielen Dank für den Link! Ein Zuchtbetrieb, der einen sehr guten Eindruck macht und ich gestehe, ich kannte Waller bisher nicht. Nun bin ich neugierig geworden und werde diesen Edelfisch im Auge behalten.
Noch einen restlichen schönen Sonntagabend…🤗
Danke Dir, wünsche Dir auch einen schönen Abend noch!