Völlig unerwartet hat Malou von Liebe mit Biss diesen Blog für den Liebsten Award nominiert. Das freut mich natürlich sehr und an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Malou! Die Regeln des Liebsten Award sind sehr streng. Eine Regel zum Beispiel ist, dass man nur Blogs nominieren darf, die weniger als 300 Follower haben. Das ist eine harte, unmissverständliche Grenze. Ich habe aber schon mehr. Was soll ich nun machen? Nun, ich habe mich dazu entschlossen, trotzdem mitzumachen. Weil ich finde, dass  der Liebster Award eine nette Idee ist und weil Regelverletzungen eh nicht verfolgt werden, auch wenn sie noch so hart formuliert sind.

Was ist der Liebster-Award?

Der Liebster-Award ist eine Art „Kettenbrief“ unter Bloggern, der dazu dient, Netzwerke auszubauen und Blogs bekannter zu machen. Schöne Blogs werden ausgewählt, nominiert und erhalten 11 Fragen, die es zu beantworten gilt. Anschließend denkt sich der oder die nominierte Blogger/in 11 neue Fragen aus und nominiert weitere Blogger, die wiederum die neuen Fragen beantworten. Das Ganze soll dazu beitragen, dass liebevoll geführte Blogs mehr Aufmerksamkeit und Leser erhalten.

Das sind die Regeln des Liebster Awards

  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Füge eines der Liebster-Award-Buttons in deinen Post ein.
  • Beantworte die dir gestellten Fragen.
  • Erstelle neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.
  • Nominiere fünf bis elf Blogs, die weniger als 300 Follower haben.
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast.

LiebsterAward Discovernewblogs

Fragen & Antworten

1. Wie wichtig ist es für dich, dass die Leute sich für deinen Blog interessieren?

Für mich ist in erster Linie wichtig, dass der Blog meinen eigenen Ansprüchen genügt. Wobei mir meine alten Einträge immer weniger gefallen, je weiter sie in der Vergangenheit zurückliegen. Wenn anderen gefällt, was die Küchenfee und ich machen, so ist das natürlich wunderbar. Und je mehr es sind, desto mehr freut es mich, wenn es ehrlich gemeinte Likes sind. Genauso freuen mich Kommentare, in denen offenkundig wird, dass Interesse am Beitrag da ist.  Aber wenn es jemandem nicht gefällt, dann ist das auch kein Malheur.

2. Welches ist dein Lieblingsgericht und was verbindest du damit?

Es gibt kein Lieblingsgericht, viel zu viele Gerichte sind noch nicht gekocht und noch nicht geschmeckt worden. Als Kind habe ich wahnsinnig gerne Schinkenfleckerl gegessen. Und ich erinnere mich an die Tüte Scampi, die mir so gut geschmeckt hat, im Italien-Urlaub.

3. Warum bloggst du?

Essen kann einerseits nur der Nahrungsaufnahme dienen. Oder es wird zu einem Erlebnis! Man kann sich bemühen, toll zu kochen und auch schön anzurichten. Und dann das Ergebnis auch noch vorteilhaft zu fotografieren und auf einer Seite schön darzustellen, das ist wie ein Nachklang dieses kulinarischen Erlebnisses, der es vervollständigt und abschließt.

4. Ist es dir wichtig den Autor des Blogs zu kennen (Foto, Kurzgeschichte) oder eher unwichtig?

Für mich muss niemand seine Biografie preis geben. Der einzige Grund, warum ich dann doch hin und wieder auf die „Über“-Seite schaue, ist, um herauszufinden, wie er es mit dem Kulinarischen so im Allgemeinen hält.

5. Hast du einen festen Platz zum fotografieren deiner Speisen, oder ist es jedes mal Improvisation?

Fotografiert wird der Prozess des Kochens in der Küche, und dort wo gegessen wird, auf dem Esstisch. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Zutaten, den Kochschritten bzw. auf dem Teller, das Rundherum ist eher minimalistisch. Ich bewundere manche Blogs, die es fertig bringen, das Essen wie in einem Kochbuch höchst dekorativ in Szene zu setzen. Wir kochen fast jeden Tag und stellen das Ergebnis fast jeden Tag rein. Sich fast jeden Tag etwas Neues bei der Deko auszudenken, ist mir zu viel. Mir genügt es, das Essen möglichst geschmackvoll anzurichten und mit fotografischen Mitteln in Szene zu setzen.

6. Welche Arbeiten machst du gar nicht gerne in der Küche?

Mit den richtigen Messern macht auch das Gemüseschneiden Spaß. Was ich nicht mag, ist nach dem Essen die Küche wieder sauber zu machen. Oder den Geschirrspüler einzuräumen. Das sind aber Tätigkeiten, die liebevollerweise die Küchenfee erledigt. In dieser Zeit schreibe ich den Blogeintrag.

7. Wie oft in der Woche kochst du?

Die Küchenfee und ich kochen mehr oder weniger jeden Tag.

8. Wird bei dir zuerst gegessen und dann fotografiert oder umgekehrt?

Es wird das fotografiert, was auch verputzt wird.

9. Woher kommt die Idee für deinen nächsten Beitrag?

Meist blättern wir in Kochbüchern. Dann fahren wir los und kaufen die Zutaten ein. Beim Einkaufen entdecken wir dann noch Anderes, was den Menüplan für weitere Tage ausdehnt. So wie das beim Einkaufen diese Woche beim Eishken Estate geschah. Die Folge ist, dass wir mehr als eine Woche lang jeden Tag Fisch essen.

10. Wie beeinflusst das Bloggen dein Familienleben?

Sehr stark, aber niemand muss darunter leiden! Die Küchenfee und ich, wir befinden uns beide in einem permanenten Kochfieber.

11. Wer oder was ist dein Vorbild, resp. deine Inspiration beim Kochen?

Alain Ducasse beschreibt den Vorgang des Kochens so genau, dass es möglich ist, kochen wie im Restaurant in der Praxis zu lernen. Es ist natürlich etwas mühsam, ein solch ausführlich beschriebenes Kochrezept durchzulesen und genau zu befolgen. Aber mit der Zeit erkennt man die Grundprinzipien, die hinter den einzeln beschriebenen Handgriffen stehen. Alle Kochbücher von Alain Ducasse sind so geschrieben. Man erkennt seine Handschrift schon an der penibel genauen Rezeptbeschreibung.

Ein neues, aktuelles Kochbuch, das ich sehr schätze, ist das „NOPI“ von Yotam Ottolenghi und Ramael Scully. Ottolenghi kann einem ein Gericht so nahe bringen, dass man versteht, welche Absichten dahinter stehen, warum etwas so ist und nicht anders, worauf man besonders achten muss. Auch dieses Kochbuch ist wie ein Lesebuch.

Ein anderes Kochbuch, schon etwas älter, ist von Paul Bocuse „Die neue Küche“ in der Übersetzung von Bernd Neuner-Duttenhöfer. Es ist mit viel Begeisterung geschrieben, gespickt mit Hinweisen und Ratschlägen. Auch der Übersetzer bringt sich dabei mit vielen sehr hilfreichen Tipps ein.

Andere Köche bzw. deren Kochbücher, die uns beeinflusst haben: Jamie Oliver, Alfons Schuhbeck, Marcella Hazan, Ferran Adrìa, Rosa Karlinger („Das Karlinger-Kochbuch“), Antonio Carluccio, Alexander Hermann, u.s.w.

Für den Liebster Award nominiere ich

Yoko’s Spice Kitchen

kuchlgeheimnisse

Frankfurter Kochbuchrezensentin

Anisas leichte Küche

foodngraphics

Meine Fragen:

  1. Warum bloggst Du?
  2. Was bedeutet der Name Deines Blogs?
  3. Wie entsteht ein typischer Blogeintrag?
  4. Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
  5. Was inspiriert Dich zum Kochen?
  6. Welches Küchenutensil würdest Du nur ungern hergeben?
  7. Welches Küchenutensil würdest Du gerne haben?
  8. Welche Zutat würdest Du gerne haben, wenn Kosten keine Rolle spielen?
  9. Beeinflusst das Bloggen Dein Familienleben?
  10. Was ist Dein Lieblingsgericht?
  11. Was isst Du gerne, worüber andere nur den Kopf schütteln?

 

6 Comments

  1. Vielen Dank für’s mitmachen, trotz der vielen Follower!! Ich weiss, dass so eine Nominierung gut tut, egal wie viele Follower man hat. Auch wenn der Grundgedanke des liebsten award damit einmal nicht erreicht wird. Man sollte das Leben nicht so streng nehmen. Schön dass du mitgemacht hast. LG Malou

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