Am Samstag, 3. Sept 2016, habe ich das Blogstöckchen von Michael zugeworfen bekommen. Danke, Michael! Ich glaub, es ist so etwas Ähnliches wie der LiebsteAward nur ohne dessen Dreihundert-Follower-Einschränkung. Die Fragen von Michael sind genial und hier kommen die Antworten.

1 Wie lange darf ein Beitrag maximal sein, damit du ihn wirklich ganz liest?

Manche Beiträge mäandern wie ein großer Fluss ohne Ende. Da steig ich lieber früher als später aus dem Boot.

2 Wie lang muss er sein, dass deiner Meinung nach was gutes drinnen steht?

Ein Satz kann schon genügen, wenn er prägnant ist. Selbst ein einziges Bild kann genügen, wenn es gut ist.

3 Wie wichtig sind Bilder und Videos und deren Qualität?

Ich schaue mir ungern Videos an, die dauern mir zu lang. Bilder sind mir lieber: ein Blick und es ist erfasst.

4 Wenn du auf einem anderen Blog ein Bild siehst, auf dem im Hintergrund etwas Peinliches ist, sagst du das dem Betreiber des Blogs?

Nein. Dadurch nimmt man dem anderen den Spaß an der Freud. Folgendes Beispiel zur Illustration: (http://www.stil.de/knigge-thema-der-woche/details/artikel/pannen-peinlichkeiten-so-schuetzen-sie-sich-in-heiklen-situationen-vor-blamage.html)

Eine Bekannte von Knigge-Trainerin Agnes Jarosch, Akademikerin, hatte eine Zeit lang einen Partner, der Handwerker war. Er, ein bodenständiger und kontaktfreudiger Mann, bewegte sich in ihrem akademischen Freundeskreis zu Beginn ganz unbedarft. Er redete mit jedem – und zwar so, wie ihm der Schnabel gewachsen war. Bis seine Partnerin anfing, an ihm herumzumäkeln, sein Auftreten, seine Gesprächsthemen und seine Wortwahl zu kritisieren. Er nahm sich ihre Kritik zu Herzen und wurde zunehmend ruhiger, aber auch unsicherer. Bei den regelmäßigen Treffen redete er nur noch wenig, bis er eines Tages ganz fernblieb.

Daraus zieht Agnes Jarosch das Fazit: „Wenn ich aus diesem Erlebnis eins gelernt habe, so ist es das: Lassen Sie nicht zu, dass andere Menschen Ihnen Ihr Selbstbewusstsein rauben! Denken Sie an den Leitspruch: ‚Werde der, der du sein kannst, doch sei immer, wer du bist.‘“

5 Liest du lieber Bücher oder schaust du lieber Videos, Fernsehen oder Filme? Warum?

Ich schaue gerne Filme, aber nicht im Fernsehen, dort finde ich selten was Gutes. Gerne lese ich ein gutes Buch. Zur Zeit lese ich Peter Sloterdijk „Was geschah im 20. Jahrhundert?“.

6 Wie wichtig ist dir der Inhalt eines Blogs verglichen mit dem Design, dem Schreibstil, der Rechtschreibung, …?

Auf die Rechtschreibung zu achten, ist die Höflichkeit des Schreibers gegenüber dem Leser. Soviel Zeit muss sein.

7 Würdest du (oder hast du schon mal) peinliche Fotos oder Geschichten von dir gepostet?

Nein. Warum sollte man sowas machen?

8 Welche sind (mit Reihenfolge) die drei schönsten Städte, in denen du je warst, und was macht diese Städte so schön?

Aix-en-Provence, Lourmarin, Montélimar, etc. Die Luft und das Licht sind dort so besonders.

9 Hast du einen (oder mehrere) Lieblingsmaler? Welche? (Warum?) Und welche Bilder findest du am schönsten?

Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts. Z.B. Friedrich Loos, Carl Schuch. Könnte ich mir ewig anschauen. Diese Bilder strahlen so viel Ruhe aus.

10 Was hältst du von Manga/Anime/Comic? Ist das entweder nur Kinderkram oder seltsam-schlüpfrig? Oder ist das auch für den Durchschnittserwachsenen geeignet?

Manga, das sind doch diese riesenhaften Mädchengesichter mit den Kulleraugen? Gary Larson liegt mir näher. Aber jeder wie er will.

11 Was war das schlimmste Fremdschämerlebnis (wenn jemand anderes etwas Peinliches macht und du dich für ihn schämst), das du je erlebt hast?

In den Erdboden versinke ich regelmäßig, wenn ich sehe …. ach nein, das erzähl ich jetzt lieber nicht! :P

Hund mit Stöckchen
Hund mit Stöckchen

Meine Nominierten muss ich mir erst überlegen und die Fragen auch.

10 Comments

  1. Hallo Christian. Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!
    Wenn du Zeit und Lust hast, darfst du dir auch gerne 11 Fragen ausdenken und an (bis zu 11) Leute weiterwerfen^^
    LG Michael

    1. Na eigentlich wollte ich das gar nicht erzählen. Aber weil Du es bist:
      Es ist schon schlimm genug, die Unterflak mancher Herren in einer Therme sehen zu müssen. Aber es gibt auch Männer, die sich so schlampig anziehen, dass einem dessen Farbe Orange entgegenleuchtet: Juhu, hier bin ich! Und man nicht umhin kommt, sogar das Etikett zu entziffern und so die Wäschevorliebe des Unterflakbesitzers erkennen zu müssen. Ich weiß nicht, ob das ein Moment des Fremdschämens ist. Aber mir graust. Muss das sein?

      Liebe Grüße
      Christian

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