Miesmuscheln mit Wakame-Algen, Tomaten und Zucchini

Schalotten sind die zarten Verwandten der Zwiebel, die Muscheln sind zart, so wie die Algen, und wenn man Zucchini und Tomaten ebenfalls ganz schwach dünstet, bekommt man ein Geschmackserlebnis, das man andächtig genießt, in aller Tiefe, Ruhe und Stille. Man braucht keine Gewürze, abgesehen von ein bisschen Salz, wenn man solche Produkte hat.

Muscheln schmecken angeblich nur gut in Monaten, die auf „R“ enden. Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer dauert die Schonzeit vom 15. April bis zum 1. Juli. In der Bretagne, wo die Muscheln in diesem Rezept herkommen, ist die Muschelsaison von Juli bis Januar. Der Ort bestimmt, wann Saison ist, nicht das Klischee. Julir. Augustr.

https://www.feinschmecker.com/artikel/ein-sommer-ohne-muscheln-aber-warum-denn-nur/

https://www.bretagne-reisen.de/darauf-habe-ich-lust/die-gastronomie/produkte-aus-dem-meer/moules-de-bouchot-zuchtmuscheln-von-den-muschelbaenken/

In einer Mischung aus Olivenöl und Butter fein gehackte Schalotten, fein gehackte Knoblauch und Lorbeerblatt anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen. Zwei in halbe Scheiben geschnittene Zucchini und halbierte Tomaten dazu geben, eine Minute mitdünsten. Die gespülten und geputzten Miesmuscheln und die grob gehackte Petersilie vermengen, zudecken und etwa 10 Minuten dämpfen. Anrichten: mit Wakame-Algensalat, feingeschnittenen Jungzwiebeln und geviertelten Tomaten servieren. Dazu ein Stück Dinkelbrot.

Inspiriert von Steven Paul, kochen*, S. 122.


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Redaktion K.E

Küchenereignisse - von hart Gesottenem und weich Gekochtem.

2 Comments

    1. Statt den Wakame-Algen ist im ursprünglichen Rezept Queller vorgesehen, Salicornia. Nur, der war beim EInkauf nicht verfügbar, so sind wir auf den Wakame-Salat gekommen.

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