Blunzn-Gröstl mit Kartoffel, Kimchi und Sommer im Glas

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Nicht zu verwechseln mit einem Tiroler Gröstl, das aus den Resten des Sonntagsbratens gemacht wird, und das damit die feinere Fassung eines Gröstls ist. Die Blunzn wird aus dem gemacht, was bei der Fleischverarbeitung übrigbleibt – also was für die Würscht ist, wie man so schön sagt – in diesem Fall Blut, weshalb es auch Blutwurst heißt. Mittlerweile ist die Blutwurst zur Delikatesse avanciert, es gibt sogar preisgekrönte Blutwürste.

Unsere Blutwurst ist eine Bio-Blutwurst vom Sauladen Biohof Unger aus Oberschützen im Burgenland, haben wir in Eisenstadt im Bauernladen gekauft. Bestandteile: 40 % Blut, 40 % Schweinefleisch und Schwarte, Semmelwürfel, Salz, Zwiebel, Gewürze, Schweinedarm. Mehr nicht.

Rezept: Die Haut von der Blunzn abziehen, in 1 cm dicke Radln schneiden und in Mehl wälzen. In der Pfanne ohne Zugabe von Fett braten.

Dazu Erdäpfelgröstl. Die heurigen Kartoffeln kochen, die Blunzn aus der Pfanne nehmen, warm halten und in dieser Pfanne die geradelten Erdäpferln braten. Mit Kümmel und Majoran würzen. Salzen.

Als Beilage:

Kimchi von Sepp Ruttner, Podersdorf am See, Burgenland. Chinakohl, Chili, Salz, Zitronensäure, Knoblauch, Paprika, Zwiebel, Honig. Mehr ist nicht.

Sommer im Glas, GANZ hausgemacht von Angelika Moser, Mattersburg/ Walbersdorf, Burgenland: Zucchini, Zwiebel, Rote Paprika, Wasser, Gärungsessig, Zucker, Meersalz, Senfkörner, Kurkuma. Das war‘s.


https://burgenland.orf.at/magazin/stories/3255011

https://www.bioland-burgenland.at/bio-bauernladen

https://www.biohofunger.at/home

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Radi-Gröstl

Am Freitag hatten wir schon ein großes Festessen, derohalben gibt es nun am Wochenende einfache Gerichte.

Rezept Radi-Gröstl

Zwei mittlere fein gehackte Zwiebel und vier geriebene Knoblauchzehen in Olivenöl anschwitzen. Einen 700 g schweren Herbstrettich schälen und in längliche Stifte schneiden. Dann zu den Zwiebeln geben, salzen, Cayenne-Pfeffer dazu geben und bräunlich braten. 100 g Mandelstifte ohne Fett in der Pfanne anbraten. 150 g Schinken und 8 Stück Datteltomaten würfeln. Die Strozzapreti-Nudeln aufsetzen. Wenn der Radi schön angeröstet ist, die Tomaten, den Schinken und die gestiftelten Mandeln dazu geben, kurz mitrösten. Dann die gekochten Strozzapreti unterheben und mit Petersilie bestreuen. Dazu haben wir einen grünen Salat mit Walnußöl und Apfelessig gehabt.


Nach Gartenküche, Dr. Oetker-Verlag, 2021, S. 114 „Rettich-Gröstl-Pfanne mit Schinkenwürfeln“. Dieses Kochbuch mögen wir ganz gerne, bisweilen kochen wir daraus. Es kommt mit ganz normalen Zutaten aus, die man allenthalben kriegt, je nach Jahreszeit. Es ist in vier Kapiteln unterteilt für die vier Jahreszeiten.


Radi, der geniale Hüftgoldschmelzer

Rettich enthält kaum Fett, kaum Kalorien aber viele Ballaststoffe. Ist gut für die Gelenke, bei Diabetes und macht fit. Fürwahr das Richtige für uns.