und Sauerrahm mit geräuchertem Paprika bestäubt. Ein griechischer Klassiker.

Zutaten

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Rezept

  1. Für den Spinat ein Olivenöl und Buttergemisch in einem Topf erhitzen. Ein paar Spinatblätter in den Topf geben und mit der Knoblauchgabel umrühren bis der Spinat zusammenfällt, salzen. Neue Spinatblätter in den Topf geben und wieder mit der Knoblauchgabel umrühren, u.s.w.
  2. Für die Fülle die Pinienkerne und die Frühlingszwiebel anrösten. Minze, Petersilie und Dille mixen. S & P. Mit Spinat, Eier und Joghurt vermischen. Den gebröckelten Käse unterheben.
  3. Einen Auflaufform ausbuttern mit 8 Stück Filoteig auslegen, die Fülle auslegen und dann Schicht auf Schicht abwechselnd Filoteig und Fülle. Den Abschluss mit Filoteig buttern und in das Backrohr bei 180 Grad 25 Minuten.
  4. Anrichten: Eine Schnitte Schafskäsetäschchen auf einen Teller daneben einen Schöpfer Sauerrahm mit Paprika bestäuben.

inspiriert von „Vegetarisch“, GU Verlag, 2008, S. 126 „Spanakopita“

Randbemerkungen

Das Rezeptbuch meint, dass dies ein griechischer Klassiker ist. Ich kannte das nicht.

Das Buch ist 2008 erstmals erschienen, ist mittlerweile wohl selbst ein Klassiker.

 

17 Comments

  1. Lieber Christian, die Spanokopita wird ohne Dill gemacht. Auf jeden Fall als ich in den 70ern dort gelebt habe. Ein guter harter Fetta ist das wichtigste, wenig griechisches Olivenöl und der Filoteig.
    Hier wird meiner Ansicht die Wahl eines passenden Getränkes wichtiger. Perfekte Wahl ist der Rezina, der geharzte Wein der so herrlich schwermütig– fröhliche Laune gibt. Oder einige Gläschen Ouzo, das geht auch. Die damals jungen Griechen begannen jedoch auf Bier um zu steigen. Schade.
    Beste Grüsse, Bernhard
    PS: Dein Stelzen war auch nicht schlecht. Im Gegenteil!

    1. Lieber Bernhard!

      Ich war noch nie in meinem Leben in Griechenland. Aber trotzdem. Als wir früher zum Griechen gingen, haben wir das „Rhodos“ gemeint, das griechische Restaurant gleich ums Eck. Und dort haben sie uns Dille auf das Tsatsiki gestreut. Lange her, aber so war das.

      Liebe Grüße Christian

      P.S.: Es freut mich, dass Dir die Stelze gefallen hat! Wir waren heute beim Hödl und haben ausreichend Rib-Eye-Steaks fürs Steak-Fest geordert. Schöne große Trümmer. Hochrippe. Das wird erst was…

  2. Es sieht toll aus! Nur mit der Kräuterkombination bin ich nicht überzeugt. Das klingt wie eine deutsche Anpassung. Beim Nachmachen würde ich einfach darauf verzichten.

    1. Hallo,

      das freut mich, dass es Dir gefällt. Weils mich interessiert, habe ich ein bissl recherchiert: Dille kannten schon die Alten Ägypter, die Alten Griechen und gab es auch im Alten Rom. Außerdem habe ich ein ziemlich plausibles griechisches Original-Rezept gefunden, das Dille verwendet.

      Andererseits gibt es bei uns ja einen Spinatstrudel, ein Klassiker der österreichischen Küche, da kommt keine Dille rein. Das scheinen mir Hinweise zu sein, dass es eher umgekehrt ist. Mit Dill ist es typisch griechisch, ohne typisch österreichisch. Was meinst Du?

      Liebe Grüße
      Christian

      https://de.wikipedia.org/wiki/Dill_(Pflanze)#Geschichte
      http://aphrodite.stadt-hommingberg.de/griechische-rezepte/spanakopita.html

      1. Tatsächlich! Da ich Dill erst in Deutschland kennen gelernt habe, dachte ich, es wäre typisch deutsch 😀 Mit österreichischer Küche kenne ich mich noch nicht so gut aus.
        Ich mag Dill gar nicht. Das ist komisch, weil wir in Südfrankreich ein ähnliches Kraut häufig nebutzen, aus dem Fenchel, vorwiegend auf Fisch, und das habe ich gerne gegessen.

        1. Mit oder ohne Dill ist mir sowieso nicht wichtig. Es muss schmecken! Und uns hat es geschmeckt, das kann ich Dir sagen.

          Das Grün vom Fenchel schaut tatsächlich so ähnlich aus wie Dill.
          „Wir in Südfrankreich“ klingt ja schon sehr beneidenswert.

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