mit Erbsenpüree und Erdapferln mit Petersilie. Dazu Kren und Senf. Die Stelze wurde zuerst in einem Gemüsesud gekocht und dann im Backrohr gegrillt.

Zutaten

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Rezept

  1. Die nicht gepökelte Stelze abwaschen und in einen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken.
  2. Sobald das Wasser kocht, abschöpfen und ordentlich salzen (bei uns: 2 dkg, das Schweinefleisch darf aber nicht gepökelt sein). Das grob geschnittene Gemüse dazu geben: Lauch, Sellerie, Karotte, halbierte Zwiebel. Petersilie ungeschnitten. Sowie die Gewürze (Zucker ist zwar am Zutatenbild, wir haben es uns aber anders überlegt): 1 EL Liebstöckel, 14 Wacholder, 14 Pfefferkörner, 4 Lorbeerblätter, 1 halbierte Zimtstange.
  3. Nach etwa eineinhalb Stunden herausnehmen und abtropfen lassen. Im Backrohr bei 120 Grad grillen.
  4. Für das Erbsenpüree (so geht es nur bei TK-Erbsen): Einen Teil des Suds von der Stelze abschöpfen und aufkochen, salzen, Erbsen hinein, ein paar Minuten garen bis bissfest. In der Zwischenzeit die Zwiebel in Butter anschwitzen. Die Erbsen abseihen und mit dem Zauberstab pürieren.  Mit dem Sud die Konsistenz steuern. Abschmecken.
  5. Erdäpfeln garen und in einer Pfanne mit Butter und in Peter schwenken.
  6. Anrichten: Die Stelze in Stücke schneiden. Ein Stück auf einen Teller geben mit Erbsenpüree in einer Form, daneben zwei drei Erdäpferln und auf zwei großen Löffeln jeweils Kren (Meerrettich) und Kremser Senf von Ramsa.

Sonstiges

Nach einem Besuch bei meinem Frisör, bei dem Haare sowie kulinarische Erkenntnisse nicht zu kurz kommen, kaufte ich bei einem großen, nahegelegenen Buch- und Zeitschriftenhändler zum ersten Mal die Zeitschrift „Beef“. Da drinnen sind unter anderen Thema: „Das Beste vom Schwein“ und „Kochen mit Knochen“.

Ein Besuch bei meinem Lieblings-Fleischhacker im Dreiundzwanzigsten tat sein Übriges und wir hatten unser Wochenendessen: Eine Stelze!

Die Stelze hat uns schon der Fleischhacker eingeschnitten. Das ist halt das Service, das man nur beim Fleischhacker kriegt…