Schnitzel mit nacktem Orangen-Tomatensalat

Vermutlich geziemt es sich nicht, die marinierten Hühner-Schnitzel schon nach zwei Tagen ein weiteres Mal zu kredenzen. Aber sie waren so gut, und wir hatten ja angekündigt, sie zu wiederholen, wenn auch nur in einem Kommentar. Im Mittelpunkt steht sowieso der „nackige“ Orangen-Tomatensalat. Alexander Herrmann nennt diesen Salat, dessen Protagonisten nicht in Schale geworfen, sondern ihrer entledigt sind, „scharf“. Was wohl eher der Chili geschuldet ist, die da mittendrin ist. Die Schale der Tomate ist schwer verdaulich, wie das Weiße der Orange ist sie keine Spezerei.

Die Tomatenvielfalt blanchieren, die Haut abziehen und in mundgerechte Stücke schneiden. Aus den Orangen die Filets schneiden, das Weiße entfernen. Tomaten und Orangenfilets auf dem Teller anrichten.  Weißweinessig, den aufgefangenen Orangensaft, Olivenöl, Salz, Chili, gehackte Minze und Basilikum zu einer Marinade verrühren und die Tomaten und Orangenstücke damit beträufeln.

Einem Rezept aus Alexander Herrmann „Schnell mal was Gutes“*, S. 123 nachempfunden.

Schnitzel wie hier.

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K.E

Küchenereignisse - von hart Gesottenem und weich Gekochtem.

2 Comments

    1. Im Grunde genommen ist das gar nicht ungewöhnlich, die nicht verdaulichen und auch geschmacklosen Teile werden weggenommen, so erhält man einen deutlich intensiveren Geschmack, und es ist ansehnlicher, vor allem die Orangenfilets, die dadurch farblich, ohne das Weiße, geradezu hervorstechen. Und zweitens lassen sich so Orange und Tomate aromatisieren, da nun ja die Haut als Grenze entfällt.

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