Waldorf-Salat

Waldorfsalat, nach Ferran Adrià
Waldorf-Salat, nach Ferran Adrià „Das Familien-Essen“, S. 370

Wer den Blog-Eintrag kurz zuvor gesehen hat, bzw. den Einkauf, der dort auf dem Tisch steht, wird sich wundern, was man mit so viel Äpfeln und Stangensellerie anfangt (die Walnüsse sieht man nicht). Ganz einfach. Man benötigt sie für einen Waldorf-Salat. Und zwar in rauhen Mengen, wenn man daran zu Mittag eine ganze Arbeitswoche lang knabbern will.

Das Rezept:

Man schnipselt den Stangensellerie, halbiert die Walnüsse, schält die Äpfel (Golden Delicious), schneidet sie in Stücke und wälzt sie in Zitronenpulver, damit sie nicht braun werden.

Waldorf-Salat, in rauhen Mengen.
Waldorf-Salat, in rauhen Mengen. Wirklich. Das ist jedenfalls die größte Schüssel, die wir haben.

Und vermischt das Ganze mit Mayonnaise, einem körnigen Senf, Schlagobers und Zitronensaft. Salzen!

Extraportion Quick-Mayonnaise
Extraportion Quick-Mayonnaise.
Mayonnaise mit Zutaten.
Zutaten für Waldorf-Salat.

P.S.: der Name Waldorf-Salat rührt nicht von den Walnüssen, die da eingerührt werden. Sondern vielmehr da her, dass dieser Salat 1896 von Oscar Tschirky im Hotel Waldorf in N.Y., N.Y. erfunden wurde, dem Vorläufer des Waldorf Astoria Hotels.

Dort im Waldorf Astoria wird er vermutlich in feine Julienne-Steifen geschnitten. Dafür haben wir Stangensellerie verwendet statt dem gewöhnlichen Sellerie.