Hühnersuppe

Wenn man krank ist, soll man eine Hühnersuppe essen. Ich war zwar nicht krank, aber ich habe sie trotzdem gerne gelöffelt.

Zutaten

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Rezept

  1. Die Hühnerflügerl blanchieren. In kaltem Wasser langsam aufkochen, degraissieren.
  2. Nach 20 Minuten das fein geschnittene Gemüse (Zwiebel ganz lassen) samt Gewürze, S&P, 1,5 Stunden lang köcheln lassen.
  3. Abseihen. Wer will, mag ein Eigelb hineinrühren und man hat eine Bouillon mit Ei. Sowas kann bei der Suppenherstellung unversehens nebenbei übrig bleiben. Wie das passieren kann, wird weiter unten erklärt.

nach „Kochen einfach genial“ (Karlinger-Kochbuch), Trauner Verlag, S. 46, sowie „Küche Garmethoden & Rezepte“, Trauner Verlag, S. 61

Und warum?

Heute gibt es „nur“ Hühnersuppe. Schon selbstgemacht, versteht sich. Aber da meine liebe Frau sich erkältet hat, gibt es keine Diskussion. Denn eine Hühnersuppe ist die beste Medizin. Noch nie ist jemand nach einer Hühnersuppe krank geworden. Sondern man ist wieder gesund geworden mich eingeschlossen. Ich bin der lebende Beweis für die unglaubliche Steigerung des Wohlbefindens durch Hühnersuppen!

Eine Hühnersuppe stärkt den Körper, vernichtet die Bazillen und richtet einen innerlich wieder auf, Körper und Seele machen: Aaah!

Das Weinglas war für mich. Ich war ja schließlich nicht krank.
Das Weinglas war für mich. Ich war ja schließlich nicht krank.

Hinweise

Nicht umrühren sonst wird’s nicht klar. Beim Umrühren lösen sich die Trübstoffe auf und man kann sie nicht mehr degraissieren. Abschöpfen, abschöpfen, das ist das Motto dieser Suppe!

Wenn man es trotzdem geschafft hat, dass die Suppe trüb ist, kann man durch Zufügen von Eiklar überschüssige Stoffe binden. Man verquirlt das Eiklar und seiht die Suppe ab. Dabei wird auch Salz gebunden.

Wenn das nicht klappt, eine Tomate verrühren und abseihen. Es gibt immer einen Weg.

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