An einem sonnigen Nachmittag kann man schon mal Gusto auf einen Tee haben. Ohne diesen Keksen geht es allerdings nicht.

Zutaten

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Rezept

  1. Einen Teig machen: Vollei mit Bourbon-Vanillezucker, Zitronat und Salz verrühren, mit Butter und Kristallzucker mischen. Mehl zugeben, kurz mischen.
  2. Zwei Fünftel der Teigmenge im Tiefkühl geben und auskühlen lassen.
  3. Den restlichen Mürbteig auf Rollstärke 3 ausrollen, auf Backbleche abrollen und mit Marmelade bestreichen.
  4. Den ausgehärteten Teig aus dem Tiefkühl holen und durch ein Reibeisl (hochdeutsch Reibeisen) die Streusel verteilen.
  5. In 35×35 Quadrate schneiden und auf mit Backpapier ausgelegte Bleche belegen.
  6. Bei 200 Grad backen und zuckern.

aus Wiener Süßspeisen, Traunerverlag, S. 193 für Küchenereignisse adaptiert.

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Und

Das Wiener Süßspeisen-Kochbuch schreibt, dass dieser Teig auch Eins-Zwei-Drei-Teig heißt, besteht er doch aus einem Teil Zucker, zwei Teilen Butter und drei Teilen Mehl. Jedenfalls war er sehr mürb, womit er seinem Namen Mürbeteig alle Ehre macht.

Man soll mit Himbeermarmelade bestreichen. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, geht es aber auch mit selbstgemachter Marillenmarmelade.

Nicht oft begegnet man Keksen, die eher wie kleine Pizzen ausschauen und dann doch zu Tee passen.
Nicht oft begegnet man Keksen, die eher wie kleine Pizzen ausschauen und dann doch zu Tee passen.