Topinambursuppe mit Lauch und Sellerie, als Hauptgang Cesars Salad mit Paprika, Joghurt-Dressing, Supremes – dazu Focacciabrot und als Nachspeise die Profiteroles mit Eis.

Topinambursuppe

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Rezept

  1. Die Zwiebel in Brunoise in Traubenkernöl anschwitzen und die geschälten, grob zerhackten Topinamburknollen, den geschnittenen Lauch in einen Topf geben, Kardamom und Kümmel dazu geben, mit Gemüsesud auffüllen, aufkochen und ziehen lassen bis alles durch ist.
  2. Einen Schuss Kokosmilch dazu geben und pürieren, abseihen und mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken.

Dr. Andrea Scholdan, Laurence Koblinger „supitto“, avbuch 2008, „Topinambursuppe“, S. 18 nachempfunden.

Cesars Salad

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  1. Für die Supremes diese auf Pergamentpapier mit geräuchertem Paprikapulver und Mais bestreuen und in Pergamentpapier einschlagen und klopfen. Ein paar Minuten auf jeder Seite braten.
  2. Für das Joghurt-Dressing in einen Mixer ein zwei zerdrückte Knoblauchzehen, Zitronensaft, etwas gebröselten Parmesan, zerteilte Sardellenfilets, ein paar Spritzer Woceistersauce, Löffel Senf, Joghurt, Schuss Rotweinessig, Basilikum geben und mixen.
  3. Für den Salat die Paprikaschoten halbieren, im Backrohr anbräunen und die Haut abziehen, in Streifen schneiden. den violetten Chicorée einige Minuten in der Pfanne Farbe annehmen lassen. Romanasalatherzen schneiden, Tomaten halbieren.
  4. Anrichten: Den Salat (violetten Chicorée, gesprenkelten Chicorée, Romansalatherzen, Tomaten, Paprika) in einer Schüssel arrangieren, darauf die geschnittenen Supremes legen, mit dem Joghurt-Dressing beträufeln und mit Kresse bestreuen. Parmesanspäne belegen.

aus Jamie Oliver „15-Minutenküche!“, DorlingKinderley 2012, „Caesar-Salat mit Paprika & ultraknusprigem Hähnchen“, S. 50

Dazu Focacciabrot.

Profiteroles á la Vanille

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Rezept

  1. Für den Brandteig Wasser, Milch, Butter, Salz, Zucker vermischen und zum Kochen bringen.
  2. Dann erst das gesiebte Mehl auf einmal dazu geben und den Teig unter ständigem Rühren abbrennen.
  3. Dann die Eier einzeln hinzufügen.
  4. Mit einem Spritzbeutel auf ein Blech spritzen und im Backrohr bei 220 Grad (statische Hitze) oder 180 Grad (Umluft) backen.

nach Alain Ducasse/Frédéric Robert “Grand Livre de Cuisine: Desserts und Patisserie”, Matthaes 2007 (2002, frz.) “Vanille-Windbeutelchen / Profiteroles á la vanille” S. 264

Dazu Vanille-Eis und Haselnuss-Schokoladen-Sauce.

Anmerkungen

Falls sich jemand wundert, wie sich das in der 15-Minutenküche ausgeht, Paprikaschoten selbst zu enthäuten. Es geht sich nicht aus, Jamie nimmt fertige Paprika aus dem Glas.

Wir haben die Supremes nicht mit Pfeffer gewürzt, da wir den Geschmack des neu erstandenen, geräucherten Paprikapulvers nicht stören wollten. Es ist Pimentón de la Vera, eine spanische Spezialität. Auf der Dose wird es in den höchsten Tönen gelobt. Und auch wir fanden es gut.

Der Salat ist heller, gesprenkelter Chicorée.  Wir konnten es beim Einkauf im Metro gar nicht glauben und fragten zur Sicherheit nach. Eine Rarität.

Wir hatten drei verschiedene Kresse gekauft. Diese schmecken nach (fast) nichts, sehen aber gut aus.

Profiteroles auf deutsch heißen bei uns Brandteigkrapfen. Windbeutelchen habe ich noch nicht gehört.

Bei den Backtemperaturen sind wir uns mit Frédéric Robert nicht ganz einig. Bei den hohen Temperaturen im Backrohr, die er vorgibt, brennt uns der Brandteig an. Wir haben daher auf 150 Grad Umluft reduziert.

Frédéric Robert macht das Vanille-Eis selbst. (Wir nicht).

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15 Comments

      1. OK. Ich bin nicht ein Österreicher sondern Rheinländer. Hier heißt es Windbeutel (Winkbüggel). Und der Krapfen wird, wie gesagt, in Öl gebacken. So sind die Sitten und Gebräuche und auch die Geschmäcker unterschiedlich. Hoch lebe die Vielfalt. Des Österreichers Brandteigkrapferl sind dem Pariser die Profiteroles und dem Kölner die Windbeutel. LG Hartmut

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  1. Lieber Christian, das ist ja.. mir fehlen die Worte.. aber auch ich schätze unheimlich den Geschmack von geräuchertem Paprikapulvers.. bei mir kommt es auch immer in „Faschiertes“ um es mit Eurem Ausdruck zu verwenden… in Tatar…. es ist unheimlich lecker und ich beneide Eure Gäste jeden Tag mehr und mehr. Übrigens gibt es morgen das Schweinsbrüstl… ich berichte dann 🙂

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    1. Liebe Petra,
      wir sind auch die totalen Fans. Die Dose, die wir nun haben, enthält 27 dkg feinstes Piementos de la Vera. Es könnte also durchaus sein, dass wir in Zukunft öfter mal scharf essen!

      Betreffend Schweinsbrüstl: Ich freue mich schon!
      liebe Grüße
      Christian

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