Ungarische Paprikawürze „Starker Steffl“

Auf Ungarisch heißt diese scharfe Paprikawürze Erős Pista, ins Deutsche übertragen etwa „Starker Steffl“. Man kann sie als Zutat für viele Speisen verwenden von der Hühnersuppe bis zum Pörkölt. In Ungarn ist sie sowieso unersetzlich.

Ungarische Paprikawürze „Starker Steffl“ (1)

14 Stück scharfe Spitzpaprika (chilis) ungeschält und mit Kernen, 4 Paprikaschoten ohne Inneres, 2 TL Salz und 1 EL Olivenöl in die Zauberette geben und pürieren. Mit Salz abschmecken.

Die Kerne bringen die Schärfe. Wer die Kerne vor dem Pürieren herauskratzt und entfernt, kann das natürlich tun. Dann fehlt halt die Schärfe. Und aus dem „starken Steffl“ wird ein schmächtiges Stefferl.

Wir haben Marmeladegläser genommen, um die Paprikawürze darin einzufüllen. Uns standen keine anderen zur Verfügung, armer Steffl. Leider ist mir nicht bekannt, welches Glas er bevorzugt.

Diese Würzpaste gibt es schon immer in Ungarn zu kaufen. Man kann sie auch selber herstellen, wie man sieht.

Ungarische Paprikawürze „Starker Steffl“ (2)Ungarische Paprikawürze „Starker Steffl“ (3)


Entdecke mehr von Küchenereignisse

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Avatar von Küchenereignisse

Von Küchenereignisse

In einer kleinen Kuchl verarbeitet die Hofköchin landwirtschaftliche Erzeugnisse, vorzugsweise aus unserem Landstrich. Dabei fallen regelmäßig Küchenereignisse an, über die wir auf diesem Blog berichten. Küchenereignis, das; -ses, -se: außergewöhnliches Ereignis, das mit schöner Regelmäßigkeit in der Küche anfällt.

3 comments

    1. Wir haben es zum ersten Mal gemacht und können daher noch nicht sagen, wie lange es hält. Die Paste muss man nicht erhitzen, dadurch würde sie an Schärfe einbüßen.
      Liebe Grüße
      Christian

Kommentare sind geschlossen.