Wiener Würstchen aus Mörbisch

Wurstkessel

Aus der schönsten Sackgasse Österreichs, aus Mörbisch am See, haben wir mitgebracht: Wiener Würstchen. Wir vergleichen sie mit den Altwiener Frankfurtern der Fa. Windisch in Wiener Neustadt. Diese stellt sie her nach dem Original-Rezept von 1805 vom Frankfurter Metzgermeister Johann Georg Friedrich Lahner.

Als die Küchenfee in der Fleischhauerei Fischl in Mörbisch bestellte, sagte sie „Drei Paar Wiener Würstchen“, schließlich sind wir nicht in Wien, nur dort heißen sie Frankfurter.

Das Brot dazu kommt vom Triebaumer in Rust. Es ist selbst gebacken, das Mehl ist selbst gemahlen und das Korn ist selbst gesät und geerntet. Es ist ein Sauerteigbrot mit Dinkel, Weizen und Johannisroggen, sowie Salz, Rosmarin, Hefe, Wasser – und Schmalz! Vermutlich ist das der Grund, warum es die Küchenfee so an ihre Kindheit erinnert.

Welche Würstel nun besser geschmeckt haben:

Die Altwiener sind der Maßstab.

Kostnotizen

Mörbischer: Fein, wurschtig, ausgewogener Geschmack

Altwiener: Fetter, triefender, grober gewolft, wurschtig.

Die Mörbischer hatten einen Geschmack im Abgang, bis ich draufkam, daß der vom Senf kam, einem mittelscharfen Senf. Man darf diesen Senf nicht zu Würsteln essen, das ist kein Würstelsenf,  am besten nimmt man Ramsa-Senf.


Schwechater Lagerbier zum Spülen zwischendurch zwischen den Würsteln.


In Triebaumers Laden gab es auch Scotch Whisky, aus eigenen Fässern. Ein kurzer Schluck genügte, um festzustellen, davon muß man mehr haben. Wir beginnen mit dem Edradour.

Fotos und Text © 2026 https://kuechenereignisse.com

Weinviertler Brettljausen

Mit Fleischschmalz und Leberaufstrich von der Fleischhauerei „Hofmann“ aus Hollabrunn im Weinviertel.

Ziemlich überrascht waren wir, daß es bei gurkerl.at Gutes von einer Fleischhackerei aus dem Weinviertel gibt, tatsächlich aus Hollabrunn in der Sparkassengasse. Da mußten wir natürlich zuschlagen. Es war ausgezeichnet!

Fleischhauerei-hofmann.at