Kaffee und Kuchen war gestern. Heut gibt es Espresso und Nussschifferl.

 Zutaten:

Zutaten: 400 g ganze Haselnüsse, 465 g Puderzucker, 265 g gesiebtes Mehl, 12-14 Eier oder 500 g Eiweiß, 1 EL Honig, 10 g Backpulver, 1 Prise Salz, 300 g zerlassene Butter
Zutaten: 400 g ganze Haselnüsse, 465 g Puderzucker, 265 g gesiebtes Mehl, 12-14 Eier oder 500 g Eiweiß, 1 EL Honig, 10 g Backpulver, 1 Prise Salz, 300 g zerlassene Butter

Rezept: (für etwa 7 Backformen zu jeweils 16 Schiffchen)

  1. Haselnüsse mit Schale in der Pfanne rösten bis die Schale aufplatzt. Schale dran lassen.
  2. 500 g Eiweißschaum. Das ist ganz schön viel.
    500 g Eiweißschaum. Das ist ganz schön viel.

    Eier trennen und das Eiweiß zu Schaum schlagen.

  3. 150 g Haselnüsse mit Zucker und Mehl mixen.
  4. Eiweißschaum, Honig, Backpulver, Salz hinzufügen, danach die zerlassene Butter.
  5. Zu Teig verarbeiten und im Eisschrank auskühlen lassen.
  6. Die Schiffchen einer Antihaft-Backform jeweils zu drei Viertel mit Teig anfüllen. Restliche Haselnüsse grob hacken und bestreuen. Einen Tropfen warmen Honig drauf. Bei 180 Grad Umluft 15 Minuten backen.

Orientiert an Alain Ducasse/Frédéric Robert „Grand Livre de Cuisine: Desserts und Patisserie“, Matthaes Verlag, 2007, S. 366.

Interessantes:

In Frankreich, wo diese Mehlspeis herkommt, nennt man sie Financiers aux noisettes. Financiers? Backen meets Finanzwelt? Was bedeutet das? Fündig bin ich auf der englischen Wikipedia geworden und tatsächlich:

The name financier is said to derive from the traditional rectangular mold, which resembles a bar of gold. Another theory says that the cake became popular in the financial district of Paris surrounding the Paris Stock Exchange.

Unsere Financiers schauen nicht im Entferntesten aus wie Goldbarren und sie sind nicht sonderlich populär im Finanzbezirk von Paris. Dafür kommen sie aus einer Schiffchen-Backform und müssen sich ihr Ansehen erst verdienen. Wir nennen sie deshalb der Einfachheit halber: Nussschifferl.