bestehen aus Teigtaschen, die mit Bergkäseschaum gefüllt werden. Ein kulinarisches Trompe-l’œil  als Vorspeise.

Zutaten

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Rezept

  1. Einen Teig machen aus Mehl, Salz, Zucker, Wasser, Sepiatinte, Schmalz und Germ. Dünn ausrollen, 3 cm ausstechen und bei 220 Grad Backrohr auf unterster Stufe 4 Minuten backen.
  2. Für den Bergkäseschaum die Milch aufkochen, Agar-Agar dazu geben, köcheln lassen und in die warme Masse Sauerrahm und gerriebenen Bergkäse rühren. Durch ein Sieb in die iSi-Flasche passieren, drei Patronen einlegen, kräftig schütteln. Anrichten.

Nach Richard Rauch „Steira Wirt Einfach gut kochen“, 2013, Verlag Anton Pustet, „Steirische Murnockerln“, S. 14.

Thoughts

Die Mur ist der Fluss, der durch die Steiermark und deren Hauptstadt fließt, so wie die Donau halt durch Wien. Bei uns gibt’s Donauwellen, bei den Steirern Murnockn.

Stein oder nicht Stein, das ist hier die Frage…

Wie könnte man so etwas bestellen: einmal Flussbett bitte!

Der ausgestochene Teig sieht aus wie The Sea of Holes in Yellow Submarine.

Man muss den Teig wirklich ganz dünn ausrollen, sonst gehen die Nockn nicht auf und es bildet sich kein Hohlraum zum Füllen.

Man könnte die Nockn vielleicht noch etwas würziger machen.

Wir haben es zweimal probiert. Einmal mit Agar-Agar, das war uns zu schaumig. Dann mit Xanthan, da war der Bergkäseschaum etwas fester.

Entdeckt auf der iSi – Homepage. Dort allerdings wird nur die Herstellung des Bergkäseschaums beschrieben. Auf „Steira Wirt“ gibt es auch nicht das ganze Rezept. Also habe ich kurzerhand beim Verlag direkt das Kochbuch bestellt. Das kann ich jedem nur empfehlen: geht schnell, am Sonntag bestellt, am Dienstag da, am selben Tag überwiesen.

Der Bergkäse war aus dem Bregenzer Wald.

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