dazu Rettich. Eine Schweinsbraten-Abwandlung aus der Steiermark.

Zutaten

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Rezept

  1. Das Brüstl mit Salz, Pfeffer und Kümmel ordentlich einreiben, nicht sparen damit.
  2. Im Vakuumbeutel bei 80 Grad im Wasserbad 2 Stunden lang dahinsimmern lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Blunzen von der Haut trennen, Butter in einer Pfanne zerlasen und die fein geschnittenen Schalotten und die dünnen Apfelscheiben anschwitzen. Blunzen dazu und verrühren, und anschwitzen. S&P, Majoran.
  4. Die Wantan-Teigblätter mit dieser Masse befüllen und mit dem verschlagenen Ei bepinseln, frittieren.
  5. Den Bierrettich in feine, lange Streifen schneiden und 10 Minuten  in Salz ruhen lassen. Mit beiden kräftigen Händen das überschüssige Wasser ausdrücken und mit Honig, Apfelessig , Haselnussöl und Schwarzwurzelsamen würzen, 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Nach Ablauf der 2 Stunden Simmerzeit das Schweinsbrüstl knusprig braten und mit Alufolie bedeckt ruhen lassen.

Nach Richard Rauch “Steira Wirt Einfach gut kochen”, 2013, Verlag Anton Pustet, „Knuspriges JOHANN-Brüstl“, S. 114

Sonstiges

Und noch ein Rezept von Richard Rauch, dem Koch des Jahres 2015 von Gault Millau und Gewinner zahlreicher anderer Auszeichnungen.

Wir haben statt dem Erdnussöl Haselnussöl genommen, uns schmeckt das besser. Das ist halt der Vorteil, wenn man selber kocht.

Die 12 Stunden bei 80 Grad im Wasserbad haben wir nicht ausgehalten abzuwarten, so wie Richard Rauch das empfiehlt. Bei uns war nach 2 Stunden Schluss und hinein in die Pfanne mit dem Schweinsbraten.

Wir hatten keinen Zugriff auf das JOHANN-Schwein, welches eine Züchtung aus schottischem Duroc und steirischer Edelsau ist (S.24). Es wird in einem Freigehege bei Bad Gleichenberg  gezüchtet.

Aber auch unser Fleischhauer macht seine Sache gut. Der schlachtet sogar selber, einer der ganz wenigen.

5 Comments

    1. Dieser Schweinsbraten war wirklich saumäßig gut!
      Auch die Beilagen haben uns zugesagt, also die Blunzentascherln und der Bierrettich…

      Ich hab vergessen auf deutsch zu schreiben, was eine Blunzen ist: eine Blutwurst. Ja, für Vegetarier ist das nichts, da bleibt nur der Bierrettich, aber der alleine zahlt sich schon aus.
      Dieser Schweinsbraten kommt sicher wieder mal auf den Tisch.

      Grüße Christian

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