aus Butterteig. Zu Ostern kommt die Familie. Die Küchenfee hat es sich nicht nehmen lassen, ein paar Butterkekse mit dem neuen Hasenausstecher zu machen.

Rezept

Einen Butterteig machen und mit einer Keksausstechform Kekse ausstechen. Vorzugsweise in Hasenform. Herausbacken.

Zutaten für Butterteig: 1 kg Mehl, 1/2 kg Butter, 1/2 kg Staubzucker, 4 Eier, Vanilleessenz ex aequo zu einer 1 Vanilleschote, 1/2 Zitronat (oder Schale von einer halben Zitrone), 1 Ei zum Bestreichen.

Hasenrandbemerkungen

Zuerst hatten wir einen Teig von Alain Ducasse probiert, bei dem durch ein feines Sieb gekochter Eidotter gedrückt wird. Ziemlich aufwändig, schmeckt auch gut, nützt aber nichts, wenn die zierlichen Hasenohren und – beine zerbrechen. Mit einem normalen Butterteig geht’s. Allerdings muss man nach dem Ausstechen mit der Hasenform mit dem Messer rund um den Hasen den Teig ausschneiden, dann den Hasenkeks mit dem Rundherum aufs Backpapier rüber heben und dort erst den überschüssigen Teig vom Hasen vorsichtig wegnehmen. Sonst zerbricht er.

16 Comments

  1. Hi Christian, nich alles was die Franzosen machen ist auch gut. Habe mich anfangs auch von mancher Patissier einlullen lassen und schlussendlich festgestellt das die meisten komplizierten Abwandlungen nur in die Irre führen sollen. Marketing effekt. Habe mal eine reportage auf France 2 gesehen wo unvorsichtigerweise , einer dies verraten hat.. Mürbeteig kann vielfältig abgewandelt werden , so wie ihr auch hier ( 2,1,1 ) das Grundrezept (3,2,1) bietet aber die besten Ergebnisse. Gruß

    1. Hallo Jacob,

      Alain Ducasse selbst erklärt den Erfolg seiner Küche mit dem ständigen Versuch, die Haute Cuisine einfach zu gestalten, verständlich für alle. Es war nur der falsche Teig für den richtigen Ausstecher. Wir suchten uns einen Teig aus und kamen auf den für Savoyer Mürbkekse (Friabili savoia). Das sind kreisrunde Keksis mit kleinen runden Zacken. Für so eine einfache Form geht’s natürlich. Und ich kann Dir sagen. Sie schmecken fantastisch! Schade, um den schönen Teig.
      Und was den Marketingeffekt betrifft: Ist ja nicht zu fassen! Diese Schlingel. Oder, das genau ist ein Marketinggag, ein Schmäh halt, dass sie es absichtlich verkomplizieren. Ich als Wiener kann mir das gut vorstellen.

      Liebe Grüße Christian

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