Das Salsa war aus Salatgurke, Tomaten, Paprika sowie Petersilie und Chili. Dazu Gurken-Sauerrahm und einen Chinakohlsalat.

Rezept

Die Kartoffeln in Salzwasser durchgaren.

Für das Salsa die Paprika und Zwiebel schälen, Tomaten häuten, alles zerkleinern. Die Salatgurke klein schneiden. Alles mit Tomatenessig und Olivenöl vermischen. Salzen. Abschmecken. Chiliringe  dazu. Petersilie darüber streuen. Im Kühlschrank kalt stellen.

Für den Gurken-Sauerrahm den Sauerrahm mit geriebener Gurke, gezupfter Dille und Zitronensaft vermischen. Salzen. Im Kühlschrank kalt stellen.

Für den Salat den Chinakohl schneiden und mit Condimento Bianco (Traubenmostessig) und Olivenöl vermischen, salzen und pfeffern. Ebenfalls im Kühlschrank kalt stellen.

Für das Gröstl die Kartoffeln in dicke Scheiben schneiden, die geschälte Zwiebel fein hacken, Einen Apfel schälen, putzen und in kleine Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Beiseite stellen.

In einer Pfanne wenig Schweineschmalz erhitzen. Die Zwiebel anschwitzen, dann die Blunzn-Radln (Blutwurst-Scheiben) anbraten und mit einem Holzspatel zerteilen. Dann die Kartoffelscheiben dazu geben, anrösten. Anprasseln lassen und wenden und immer wieder anprasseln lassen und wenden, bis Blunzn und Kartoffeln eine schöne Farbe haben. Vom Herd ziehen. Mit Majoran und Kümmel abschmecken, salzen.

Anrichten: Die Apfelstücke zum Gröstl geben. Die gehackten Cornichons sowie frisch gerissenen Kren darüber streuen. Schnittlauch darüber schneiden.

Anmerkungen

Für den Wein vom Prager „Hinter der Burg“ Grüner Veltliner Federspiel, 2014, Weißenkirchen, Wachau. Dieser Wein ist extrem erfrischend und passte daher sehr gut dazu, zur heißen Sonne und diesem scharfen Gericht.

 

17 Comments

  1. Das ist sehr interessnat was Du aus der Blutwurst machst. Bei uns gibt es traditioneller -weise „Himmel un Ääd“. Ein köstliches Blutwurst-Gericht. Aber Deine Gröstel werde ich gerne nachkochen. LG Hartmut

    1. Ich habe nachgeschlagen in den Weiten des Internets und bin drauf gekommen, dass ein Himmel und Ääd aus Himmel=Äpfel und Ääd=Erdäpfeln (also known as Kartoffel) besteht, dazu Blootwoorst. All diese Zutaten und noch mehr sind hier dabei. Also können wir mit Fug und recht behaupten, ein Himmel und Ääd gemacht zu haben…

      Oder doch nicht?!

      Liebe Grüße
      Christian

      1. Das wird manchem Rheinländer aber ärgern, dass in Tirol „Himmel un Ääd“ gekocht wird. Mich freut es, dass Du dieses leckere Gericht kochst. LG Hartmut

  2. Da hast Du genau den richtigen Link heraus gesucht. Lt. Himperich ist nur die Blootwoosch geräuchert, die Flönz nicht, aber: In Köln verwechselt das eigentlich jeder, da wird Flönz mit Blootwoosch gleich gesetzt, und wenn ich geräucherte haben möchte für unser Himmel un Ääd, dann muss ich schon sagen, „Bitte geräucherte Blutwurst“, nur mit Flönz-Wunsch krieg ich mal das, mal das und es zerläuft beim Braten. Selbst die Metzger sind hier nicht eindeutig in ihren Auskünften. Also, auf Deine Frage kurz geantwortet ein entschiedenes „Jein“!
    Und danke nochmal für den Link, hier wird es dem Kölner nochmal ordentlich erklärt, was er rund um Flönz und Blootwoosch nicht versteht.
    Viele Grüße
    Uschi

    Euer Rezept sieht übrigens klasse aus!

    1. Aha! Danke für diese Erklärung. Jetzt verstehe ich auch, warum in einem Rezept anderswo „geräucherte Blutwurst“ gestanden ist. Um das genau abzugrenzen!

      Liebe Grüße
      Christian

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